Reteid Resflet*17 Open Sources 4.3
Saturday, 24. January 2009
»Sag es ihnen!« — »Wem soll ich es sagen?« fragte ich ihn, aber er weiß es nicht genau — einfach ihnen, einfach denen. Ich verzichte darauf, zu fragen, was ich ihnen sagen soll, denn das würde ihn zu sehr in Verlegenheit bringen. — Einfach »es« soll ich ihnen sagen, so wie es ihm sein Vorgesetzter immer wieder gesagt hat, als er noch eigenständige Ideen hatte.

© Martin Homoka 1998 — © Dieter Telfser 2008 — Maske: Martin Geisler. — <b><a href="http://telfser.com/stories/5832/">»Sag es ihnen!«</a></b>  — »Wem soll ich es sagen?« fragte ich ihn, aber er weiß es nicht genau — einfach ihnen, einfach denen. Ich verzichte darauf, zu fragen, was ich ihnen sagen soll, denn das würde ihn zu sehr in Verlegenheit bringen. — Einfach »es« soll ich Ihnen sagen, so wie es ihm sein Vorgesetzter immer wieder gesagt hat, als er noch eigenständige Ideen hatte.
Die Formen und Richtungen von heute skizzierten Charakteren entspringen einem See an Geschichte und darauf schwimmenden Musterblättern. Auch ob das Analytiker seit Beginn des 19ten Jahrhunderts versuchen aufzuzeigen, bleibt die Eigenart von Menschen seinem Eigennutzen immer noch unterlegen. Dies obgleich der Vorgang der Individualisierung ein im Grunde »positiv« bewerteter Vorgang ist, zumal die Volksdummheit als solche nicht mehr zentral steuerbar sein sollte. So hebt das pluralistische Prinzip von freundlich, friedlicher Koexistenz verschiedener Ansichten und Stilen den immer größer werdenden Gegensatz zu totalitären und radikalen Ideologien erst hervor.

Die drei fundamentalen Entwicklungsschritte in der Herstellung von Material, nämlich 1. Schneiden, 2. Verbinden und 3. Formen, unterliegen den üblichen mathematischen Regeln der Substraktion und Addition, damit eben erneut multipliziert werden kann. Es wirkt wie das Polarisieren im Kreise, ohne die dabei berücksichtigte enthebelnde Wirkung auf das menschliche Nachempfindungsvermögen. Es bekommt in einem digitalen Millennium nur eine vollkommen neue Dimension, nämlich die von bipolaren Mechanismen, die bis dato als »Nicht der Norm entsprechend« ihre eigenen Spielräume bräuchten. Wäre »Spiel« das wirkliche Werkzeug, um Wissen kognitiv nachzurüsten, gäbe es das Wort gar nicht, zumal es auf unberechenbaren Phänomenen und Trieben basiert. — Alleine bleiben deshalb immer noch zu viele, die sich das selbst ins Heu programmieren.

Codes werden in einem größeren Rahmen gesehen, unabhängig von ihrer eigenen Raffinesse, erst durch die wiederholte Verwendung als Hilfsmittel zur Informationsübertragung wirklich hilfreich. Denn die Verständlichkeit beim lesenden System setzt ja auch in diesem irgendeine vorbereitende Organisation [z. B. Lernen] voraus. Codes werden daher zu einem Bestandteil von Kultur von Systemen [z. B. Landessprache, technische Standards] und entwickeln eine gewisse Beharrlicheit gegen Änderungen.

Zitiert werden kräftigende Getränke aus der Dose vorwiegend mit dazupassenden Lebenssituationen. Nicht, weil es die Situation erfordert, sondern weil man sich die visuelle Vorstellungskraft mit reinem Wasser-, Tee- und/oder Kaffee [C8H10N4O2] einfach selbst nicht mehr zutraut. Es wird schon ein inneres Spannungsfeld benötigt, um auf steigernde Qualitäten eingehen zu können. D.h. die Umhüllung der Nervenstränge über Vitamin B-Komplexe als Protein anhaftende Serums mit dafür aufbereiteten Zuckerformen [C6H12O6 — Glukose], [C12H22O1 — Saccharose], [C6H8O6 — Glucuronolacton], [C6H5NO2 — Nicotinsäure], und etwas Tee- oder Koffein, bringen den Körper zum kleinen »Jetzt geht’s aber wieder...«–Erlebnis, welches viele bei richtiger Beigabe von Bildmaterial auch faktisch fühlen können. Wäre da nicht ein Bindeglied, welches uns seit geraumer Zeit geradezu als körpereigener Bote überlistet.

RadioIo Ambient zu entdecken war kein Zufall. Als ich die »unmögliche« Stimme das erste mal hörte, war ich ergriffen von seiner Dramaturgie und Ernsthaftigkeit zu gleichen Teilen. Die gestreamte Welle düste in meine Seele und traf mehr als nur meine Ohren, als vielmehr mein gesamtes Empfinden für die situationsgerecht aufbereitete Sensorik. Kurz, tat es mehr als gut endlich einen kommerzfreien Sender mit stimmungsmachenden Inhalten einfach nur als Beigabe ganz für mich haben zu dürfen. Seitdem lerne ich von der Intelligenz seiner Mischungen.

Da eine unentgeltliche Mitarbeit in einer gemeinnützigen Einrichtung aber keine Spende an sich darstellt, reicht auch der bloße Verzicht auf das Entgelt bzw. Honorar für die Nutzung oder Leistung nicht, um in die ehrenwerte Skala des »Teilens« an sich zu kommen. Das Konzept der Splittung hat ein einfach anderes Prinzip: Schubumkehr / Schadensvolumen * Weltbevölkerung. Laut amtlichen Richtlinien, muss eine Spende unentgeltlich, d.h. nur der Sache wegen geleistet werden. Sie darf nicht in Erwartung eines besonderen Vorteils [auch nicht von einem Dritten] gegeben werden.

Allerdings halte ich es für wichtig, einen derartigen Rezeptvorschlag einmal unverblümt zu veröffentlichen, denn er führt zu einer Auseinandersetzung mit und rund um all jene Nahrungsergänzungsmittel und –zusatzstoffe, die uns sowieso von jedem Plakat bzw. in sonstigen Botschaften umgeben. Die Mischung selbst halte ich deshalb für gut, weil visuelle Reize stark mit einer Reizbereitschaft des Beschauers selbst zu tun haben und jene in den meisten Bereichen heute gar nicht mehr gegeben ist. Dies auf Grund dessen, weil so vieles einfach nicht mehr für den Wert eines Objekts selbst gesehen wird, sondern nur für die eigene persönliche Nutzbarkeit bzw. optische Gestaltung der eigenen Persönlichkeit.

»Mitgefühl und Liebe zu Leidenden, ist bequemer als Liebe zum Denken.« meint Oscar Wilde in seinem Aufsatz »Der Sozialismus und die Seele des Menschen«.Prof. Dr. Arno Gruen hingegen spricht in einem Interview mit Barbara Lukesch über sein Buch »Wahnsinn der Normalität« nicht in einem klinischen Sinne von Wahnsinn, sondern versteht »Wahnsinn« als Unmenschlichkeit, die allerdings nicht als solche erkannt wird, und gerade deshalb viele Menschen zerstört. »Denken Sie an all jene Menschen in unserer Kultur, der Größe und des Besitzes, die zwar ihre eigenen Gefühle des Schmerzes und Mitleids unterdrücken, dafür aber bestens funktionieren und gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Erfolg davontragen.« — Nur wer unempfindlich ist für den Schmerz eines anderen, kann diesem auf den Kopf hauen, oder ihn im täglichen Konkurrenzkampf ausschalten.

Vielmehr veranlasst mich die Art und Weise der modernen Altersvorsorge von schaffenden und wunderbaren Gestaltern dazu diesen Text zu verfassen. Auf meiner Recherche nach jenen Gestaltern, die nicht auf die Bühne und ins Rampenlicht wollten, blieb ich überrascht übrig, mit ein zwei Büchern, die nichts darüber aussagten, ob es die in der Öffentlichkeit angekommenen bzw. auf dem Sockel stehenden auch leichter hatten, mit ihren persönlichen Schicksalen dahinter. Da fielen schon gewichtige Namen, und ich stellte fest, alle dokumentiert in Hochglanzbüchern und mit dem Hauch an sozialer Idee dahinter, die das Ganze noch nachhaltig verblumen sollte. Ich blieb übrig in meiner Gedankenwelt, in jener Form an was ich wohl beitragen könnte, und zwar sinnvoll, ohne mit Effekten zu verwischen.

Die Augen sehen anders als das Typomaß. — Ist schon 5 : 8 (1 : 1,600) eine schlechte Näherung an den Goldenen Schnitt, so »fällt [es] schwer, dies noch von der Proportion 2 : 3 zu behaupten«, wie Jan Tschichold in seinem Aufsatz ›Willkürfreie Maßverhältnisse der Buchseite und des Satzspiegels‹ schreibt. Zunehmend genauere Näherungen lassen sich aus der Fibonacci-Folge 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, ... ablesen, die nichts Anderes als den Goldenen Schnitt, die Stetige Teilung, darstellt: Jede Zahl ist die Summe der beiden vorausgehenden und verhält sich zur jeweils vorausgehenden annähernd so wie die folgende zu ihr selbst – die Näherung ist umso besser, je größer die Zahlen sind. In der Sprache der Geometrie bedeutet das: Ist eine Strecke im Goldenen Schnitt geteilt, so verhält sich der größere Abschnitt zum kleineren wie die gesamte Strecke zum größeren.

Es ist schwer zu Erfinden was am Simplen, Einfachen, Verlangsamenden Konzept so wichtig ist. Alleine das Wort »Entschleunigung« müsste reichen um verständlich zu machen, dass Speed im wahrsten Sinne eben bestenfalls zur oberflächlichen Verschließung von Nervensträngen führt. Aber was ist dran an der bewussten mit gutem und langsamen Gewissen statt findenden Lebensprioriät? Ich zweifle an der Herkunft des Modells; viel zu ungesund scheint es mir über den Ozean gewachsen. Ich mag es nicht ein Gedankengut als Sachgut auf der Strasse zu wissen, zumal Wissenschaften heute ja einfach nur Erklärungsmodelle, und keine konkrete Marktgewichtigkeit haben dürfen. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, eine Verallgemeinerung zu diesem Thema macht deshalb Sinn, weil es der persönlichen Motivation darüber nachzudenken einfach besser nachkommt, als die in Ihren Prinzipien verleugnete Form an »Easyfying Complexity«.

Dein Name steht für eine unerschütterbare und unerhört vergnügte Identität. Deine Offenheit und Direktheit bezwingt sogar Jene, die glauben, sie hätten das richtige Licht auf Dein Gesicht gesetzt. Viele Freuden, aber auch Ärger begleiteten Deine Laufbahn, und trotzdem motivierte ein ganz anderes Spannungsverhältnis nachhaltiger. Ich meine, es ist offensichtlich, dass Du zu einer Zeit, in der man »nur schön« zu sein hatte, Ideen entwickelt hast, die den Begriff »Cuteness« endlich sinnlich machten. Ich selbst tue mich manchmal schwer, in der Maske Gesichter so lange zu streicheln, bis sich die darin wohnende Seele bemüßigt fühlt, den ersten Farbton wirklich auszustrahlen. Du zeichnest Dich schon sehr lange selbst, und das hat seinen guten Grund. — Wäre es nicht an der Zeit für ein recht trickreiches Buch mit dem Titel »All about Lo.ve — The Mysteries of Externalisation«?

In der Genetik definiert man einen Clone dann als Clone, wenn er dokumentiert und beliebig multiplizierbar bleibt. Der Vektor mit der frisch eingearbeiteten DNA sucht sich immer seine taktisch klugen Wirte. Das liegt sozusagen in seinem Überlebenswillen. Wenn man menschliche oder mediale Proteine rekombiniert, hat das meistens eine kommerzielle Absicht, deren Ziel die Gewinnung von neuen Zellen zum Kreislauf schließt. — Worin unterscheidet sich mediale von menschlich konzipierter Vitalität?

Was ist so sonderbar an der persönlichen Konditionierung des Menschen? — Im Grunde die nicht legitimierte Fiktion von Krankheit als sein kerngesundes Protokoll. Mitmenschen mit runden Kanten und in fast gestörter Ruhe, delegieren jene Verantwortung an Systeme die keine mehr darstellen wollen, zumal jene schlicht nicht mehr finanziert werden können. So bleibt Generationspflege als zuvorkommende Aufmerksamkeit, ein sehr krankes Modell von gesundheitsfördernder Interpretation. Sein statistischer Bezug liegt meist deshalb auf der Straße, weil die Zahlen selten noch daher stimmen. — Zuwendung entsteht heute als vielseitig interpretierbare Grenze zu seinem zerfallenden Modell von Romantik.

»What You See Is What You Are« sollte es wohl heißen, ohne die absoluten Aussagen zum Thema Schönheit von Innen nach Außen, über Nutelladen und Lighteiweisen für das Visual Care Center zwischendurch. Ob nun SPAS oder NEOPREN was auch immer dicht halten sollen, bleibt wohl jeder Frau selbst überlassen. Übrig bleibt jedoch immer jener Moment der Überraschung, der eine Frau auch in Zukunft ausmachen wird. — Wir sollten den Versuch abbrechen!

Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung. — Dieses stets verkürzt zitierte, Rabbi Baal Shem Tov [1698-1760] zugeschriebene Wort ist den Deutschen zum Credo geworden. Eine religiöse Färbung ist ihrer Erinnerungskultur nicht fremd. Es handelt sich jedoch um eine manichäische Religiösität: Erinnern ist gut, vergessen ganz schlecht. Man bedenke jedoch: Die Fähigkeit des Menschen, zu vergessen, ist größer als sein Erinnerungsvermögen. Wir vergessen mehr als wir behalten. Vergesslichkeit, unsere eigentliche Stärke, gilt als die illegitime, gern verschwiegene Halbschwester der Erinnerung.

Es ist heikel zu umschreiben, aber in Wirklichkeit fand dieser Vorschlag nie seine wirklichen Wege, zumal man 1994 äußerst utriert auf meine Entwürfe reagierte. Dafür hatte ich allerdings nie Verständnis, denn ich war hochrote Köpfe schon von Kind an gewöhnt. Ich erinnere mich gerne an die liebe Dame aus der Schweiz, die mich zum Besseren erziehen sollte und gerade mal zwei Wochen hielt. Heroisch [um sie los zu werden] täuschte ich mit fünf Jahren einen Selbstmordversuch vor, sprang vom Balkon in die kratzbürstige Zypressenstaude, und schon fiel die Dame vollkommen luftlos um und kündigte. Mein Kater Max sprang mit mir, und ich fand das definitiv cool.

Konnte man Grenzwertiges noch unter dem Prinzip von »Brain Sand«, also in der entschlüsselten Anordnung von Pituitary Adenylate Cyclase-Activating Polypeptide verständlich nachvollziehen, bleibt das Prinzip heute eines sich in der Sekunde selbst überholendes Bildmaterial. Wenn man so will, ein Status Menti, erschöpft als flackernde Taktfrequenz; und natürlich hat Herz- mit seiner Frequenz wenig am Fuß. — Anscheinend soll endlich zur Tagessprache finden, was man die ganze Zeit auf dem Herzen gehabt hat oder haben möchte: Unterdrücktes stelle ich seit geraumer Zeit in Frage, drehe es, wende es, hinterfrage weniger, und handle mehr um nicht einer Zeit zu unterliegen, die sich selbst nicht mehr hinterfragen will.

Ich kann Sie sehen! — Strotzende schaffenskräftige Freaks der Zunft die sich weiträumig um ihr künstlerisches Ideal und die damit verbundenen Schwünge kümmern. Sie beleben, haben das leichte Gefühl von »Thrills to Skills« und zeichnen Stimmungen vorwiegend als sozial beinflussbare Rythmen nach. Die Dynamik misst einen biologischen Prozess und sucht ihren physiologischen Rahmen. Es ist nichts Neues, Erschöpfungszustände der Industrie als Dystonien behandeln zu wollen, und dazu schillernde Psychologie spürbar nachzuzeichen. — Heutiges Postscript hat in der Tat sein »Tex« längst vergessen, obgleich es selbiges gut und gerne als Endformat ausspuckt.

Penetranz bedingt immer seine Wiederholung, da ihr Duft aus Blut gewonnen werden muss.Also für mich, bin meistens ich das!
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© Dieter Telfser 2009

Lesetipps: »Alles von mir gelernt« — Peter Bichsel — Suhrkamp Verlag — ISBN 978-3-518-41099-8 — Peter Bichsel erzählt, erinnert sich, denkt nach, sagt seine Meinung, träumt und lächelt, und alles, was ihm begegnet, wird zu einer Geschichte, die mal im Bergdorf Barbiana spielt, mal in einem Restaurant in Norddeutschland, oft in einer Beiz in Solothurn oder, weit weniger oft, im fernen Amerika. Und er erzählt von seinen Leuten, von Schampi Gerwig, dem jüngst verstorbenen Änneli, von Beaujolais, dem alten Boxer, oder von Martina Hingis, einer Heldin unserer Zeit.

Alles von mir gelernt sind: die schönsten und treffendsten, die witzigsten und traurigsten Kolumnen, die Peter Bichsel von Januar 1995 bis Dezember 1999 geschrieben hat als einer, der sich und andere beobachtet und kommentiert. Wichtiges wie scheinbar Marginales notiert und, wenn nötig, sich einmischt. In diesen Kolumnen, die nicht mehr und nicht weniger sind als kleine Erzählungen, wird unser Alltag lebendig und farbig. Mit Staunen nehmen wir wahr, daß es Peter Bichsel immer wieder gelingt, aus kleinen Begebenheiten funkelnde Stücke Prosa zu zaubern – in denen alles »zur Wahrheit« wird, sofern »man es erzählen kann«. Und in denen anklingt, was schon vor vielen Jahren der berühmte Clown Grock in seiner Autobiographie zu sagen wußte, die da hieß: Ich lebe gerne!

»Nichts ist erledigt« — Klaus StaeckSteidl Verlag — ISBN 978-3865210968 — Zu den Leitmotiven Klaus Staecks gehört sein nicht zu bändiges Streben nach Aufklärung. Eine scharfe und unablässige Wachsamkeit im Ausbeuten der großen und kleinen Wechselfälle des Lebens treibt ihn. Es geht generell um das Böse und die Bösen und die tiefe Überzeugung, einer Gesellschaft, die besser, schlechter oder gar nicht Verdienende nur noch nach den Möglichkeiten ihres Konsumverhaltens unterscheidet, Freiheit und Würde entgegenzusetzen. Aufklärung, soweit gut. Aber wer klärt uns auf über die Aufklärer? Die theoretischen Grundlagen der Aufklärung sind nicht seine Sache. Klaus Staeck ist ein praktischer Mensch und Anwalt der kleinen Leute. In ihrem Interesse observiert, spioniert er und betreibt Gegenpropaganda. Die wichtigen Leute unserer Republik, die er so heftig angreift, mögen ihn natürlich nicht. Aber auch die linken Theoretiker in ihrem ganzen Ernst sind nicht gerade seine Freunde. Sie beschimpfen ihn als Oberlehrer, Dauerquerulanten und Handlanger der Bourgeoisie. Das Sprichwort »Viel Feind, viel Ehr« scheint auf Klaus Staeck gemünzt. — [Harald Falckenberg aus Klaus Staeck. Von Bitterfeld nach Heidelberg. Ein Stück Deutschland.]

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