Reteid Resflet*26 Open Sources 7.3
Schweizer Kunstempfinden oder warum BiP-orientierte Menschen besser Küssen! — Über die balancierten Seiten, eines Landes, das sich selbst, sich vorbehält!

© Dieter Telfser 2013 — <b><a href="http://telfser.com/stories/8034/">Schweizer Kunstempfinden</a></b> oder warum BiP-orientierte Menschen besser Küssen! — Über die balancierten Seiten, eines Landes, das sich selbst, sich vorbehält!
Suissi würde ich antworten wenn ich Schweizer auf keinen Punkt bringen wollte. Die Inspirationen, Gespräche in Bern und Zürich führten mich zu einem Zeichen dass ich hiermit nachreiche, da es offensichtlich mehr »Plusse« beinhält als man dort nach Außen berichtet. Die geballte kreative Spannung, die natürlich gegeben in jedem Mikron zu spüren ist, wirkt auf mich wie gebändigt und ungebändigt zugleich. Voller Widersprüche wie ich sie nur aus eigener Erfahrung, und wohl kreativem Zustand beschreiben könnte. Verspielte, herzliche und vor allem nativ kräftige Energien suchen neben ihrem, sich im Wandel befindlichen Umfeld, nach Wegen des Ausgleichs. — Meist für das eigene Souverän, aber nicht nur...

Die Menschen um Talwegeins wirkten absolut »un-posh«, easy, interessiert, und vor allem so als müsste man dieses hochenergetische, absolut individuelle Bündel an Handwerkern nur in eine unternehmerische Form bringen. Ohne sie aus ihrem gewünscht alternativen Umfeld zu Marke zu zwingen. Warum sollte man sich dort auch vor welchem Absender abgrenzen? Man könnte frei und vital nur kennzeichnen, wenn dem so sein soll, und man Lust darauf hat. Aber nicht aus klarer Wahrung von Identitätsformen die derzeit eh in der Blase rennen.

Es ist erstaunlich wie viele neben ihrem straff geplanten Arbeitsalltag, doch noch Freizeit für etwas finden, was Ihnen selbst als Ausgleich und quasi zur sozialen Regeneration dient. Wohl wissend das die Form und der Weg noch nicht wirklich gefunden sind. Das soziale Grundverständnis in einem finanziell sich selbst deregulierenden Umfeld ist erhaben. Vor allem wohl deshalb weil die frische, kristallklare Luft nur schwer zu all zu kompliziertem Gebaren führt. Die Gespräche zeigten eine bezwingend natürliche Form an nativer Kraft und der Austausch belebte.

Weder verallgemeinernd noch richtend, kann ich einen Vergleich zu Österreich noch Wien herstellen, obwohl der Gedanke ja nach Wien kommt. Kissed by Electrones scheint ein interdisziplinärer überschwappender Funke zwischen Berufsgruppen, Haltungen, Einstellungen, ja der Art der Kommunikation selbst zu werden. Es sammeln sich Menschen in Ihrer persönlichen Wachheit zu etwas was noch kein konkretes Ziel hat, aber trotzdem auf seinem eigensinnigen Weg ist. Ich finde es berührend wie »rosing« und tiefgründig optische Qualität zu wahrnehmbaren Alltag findet.

Danke also an all die Menschen dort,
die sich selbst noch »etwas« vorbehalten!
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© Dieter Telfser 2013

Die Übersicht der entstandenen Bilder 2013, betrachtend stören mich Millionen Details und natürlich ging das zu hurtig: das Bild konnte nicht rasten, ich konnte es nicht wenden, darüber schlafen, und/oder tiefenzeichnen. Es entstand eben als interdisiplinärer Überschwang und sollte mit etwas »Patisserie« zeigen, das Überall Farbe und Vitalität steckt. Dieser anstiftende und übergreifende Gedanke sollte über das Dickicht von Bergen und sollte dort fruchten. In der Tat schrieb Stefan pro Bild ein Gedicht dazu, und so wurde aus Schwarz Weiß und farbiger »Levellerei« wiederum floreale Prosa, die für eine nicht fokussierte Zielgruppe bereitgestellt wurde. — Nun wird dieser Baum an Ideen ein weiteres mal zur Weiteranstiftung ans Licht gehoben. — Die Ausstellung dieses mehr als polarisierenden Projektes kommt nach Wien und soll dort weiter anstiften.

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Kissed by Electrones! — Rasterelektronenmikroskopische Sichtweisen als kantonale Liäblings-Blüämä in Talwegeins. Stefan Meichtry und Dieter Telfser — Born in Bern, 2013.

© Dieter Telfser 2013 —  © Stefan Meichtry 2011 — <b><a href="http://telfser.com/stories/7968/">Kissed by Electrones!</a></b> — Rasterelektronenmikroskopische Sichtweisen als kantonale Liäblings-Blüämä in Talwegeins. Stefan Meichtry und Dieter Telfser — Born in Bern, 2013. — <b><a href="http://telfser.com/static/antville/telfser/files/Kissed%20by%20Electrons%20Bern.jpg">Die Übersicht der entstandenen Bilder 2013,</a></b> betrachtend stören mich Millionen Details und <em>natürlich ging das zu hurtig:</em> das Bild konnte nicht rasten, ich konnte es nicht wenden, darüber schlafen, <b>und/oder tiefenzeichnen.</b> Es entstand eben als <b>interdisiplinärer Überschwang</b> und sollte mit etwas <b>»Patisserie«</b> zeigen, das Überall Farbe und Vitalität steckt. Dieser anstifende und übergreifende Gedanke sollte über das Dickicht von Bergen und sollte dort fruchten. In der Tat schrieb Stefan pro Bild ein Gedicht dazu, und so wurde aus Schwarz Weiß, farbiger Levellerei wiederum floreale Prosa, an eine nicht fokussierte Zielgruppe bereitgestellt wurde.
Als ich Stefan Meichtry 2006 über seinen Kommentar auf telfser.com kennenlernte, ahnte ich nicht, dass es auch Leser und Scroller gibt, die so genau hinter das wachzwingende Dickicht und seine Farbwahl wahrnehmen können. Vielmehr, daraus persönliche Inspiration und mutstiftende Animositäten im Alltag daraus gewinnen. — Als ich sein Gedicht zum Thema »Schwäche«, das er inspiriert von einem Bild aus dem Jahre 2007 für einen Beitrag über »Dübelvorgänge«, entdeckte war ich berührt, und geschmeichelt. Er verstand etwas dass ich selbst nicht zu begreifen schien. Obwohl ich mit der Guerilliakommunikation zur Verbesserung der Welt nicht wirklich vorlieb nehmen konnte, erkannte ich was hinter jugendlichem »Ungestüm«, Schweizer Hartnäckigkeit im interdisziplinären Dialog an Lockerheit daherkam. — Sympatisch, unberechenbar und bärig!

Seine »rotzfrechen Ansichten« die er unter dem REMikroskop aufgenommen hat, genauer betrachtend, erkannte ich die z.T. unstrukturierte, aber tiefsinnige Qualität von äußerst humanistischen Sichtweisen. Es war nicht der biochemische Hype um Detailansichten, sondern es war so als wären da Interpreationen brach liegend, die im Grunde jedes visuelle Detail in sich birgt. Er bat mich um Farbe für seine eher Schwarzweißgraue Welt unter dem Projekttitel »Poppels«. Wie des öfteren beginne ich Beiträge mit dem Ziel etwas sagen zu wollen. Ohne den Anspruch zielgerechter Kommunikation oder Sprache die von A nach Z soll, sondern mit der Breitstellung eines Bouquets, das jede/r Lesen, Verstehen und Sehen kann wie er/sie will.

Nicht immer kommen jene Bildaussagen auch online, denn viele Gedanken sind in Ihrer Aussagekraft und in Ihrer Struktur einfach noch nicht fertig, vielmehr verinnerlicht und reif genug, als dass ich sie gleich posten wollte. Und natürlich finde ich Plattformen wie Facebook oder Twitter nicht unbedingt für aussagekräftig und von Bestand. Die Übung aus seinen Bildern farbige Bilder zu machen war, im Nachhinein betrachtet, eine Übung für und aus der Hüfte. So wie ich gut und gerne zu mehr »Ease« im Umgang mit visuellen Instrumenten aber auch Gedanken gemahnt werde.

Die Übersicht der entstandenen Bilder 2013, betrachtend stören mich Millionen Details und natürlich ging das zu hurtig: das Bild konnte nicht rasten, ich konnte es nicht wenden, darüber schlafen, und/oder tiefenzeichnen. Es entstand eben als interdisiplinärer Überschwang und sollte mit etwas »Patisserie« zeigen, das Überall Farbe und Vitalität steckt. Dieser anstiftende und übergreifende Gedanke sollte über das Dickicht von Bergen und sollte dort fruchten. In der Tat schrieb Stefan pro Bild ein Gedicht dazu, und so wurde aus Schwarz Weiß und farbiger »Levellerei« wiederum floreale Prosa, die für eine nicht fokussierte Zielgruppe bereitgestellt wurde.

Nun wird dieser Baum an Ideen ein weiteres mal zur Weiteranstiftung ans Licht gehoben. — Die Ausstellung dieses mehr als polarisierenden Projektes eröffnet im bärigen Bern in Talwegeins vom Freitag, 5. April bis Samstag, 20. April unter dem Titel »Kissed by Electrones«.

Küssen Sie mal wieder Ihre Nachbarin!
Sie haben mehr zu teilen, als Sie glauben.
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© Dieter Telfser 2013 © Dieter Telfser 2005 © Stefan Meichtry 2013

Dass der Begriff »Lobbing« mit dem Begriff »Nobbïng« mehr als nur verschwägert ist, liegt auf der Hand, denn betriebliche Strategien lassen sich durch Prävention und Intervention in hierarchisch geführten Unternehmen, erneut gut und milde nach unten wälzen. Mir fällt jedoch auf, dass nur durch das Teilen des Problems ein neues gesucht werden will. So liegt die Kapriziosität der Wortwahl also in der eigenen Stärke jene überhaupt gesamt zu erkennen.Gobbing als soeben erfundenes Berufsbild könnte Brücke zwischen Mediation und Meditation eine kurze Überlegung wert sein. Immerhin werden in Zukunft Arbeitsplätze selbst erfunden und nicht mehr Teil einer kugelschweren Idee. — Aber sind Sie ein »Gobber«? — Wären Sie bereit als aktiver Vermittler zwischen Wischer und Verwischten zu kehren?

Bedenken Sie die Kunst der Mediation basiert auf Verständlichkeit von Botschaften. — Das bedeutet die sprachliche Gestaltung fordert 1. Einfachheit, 2. Gliederung und Struktur, 3. Kürze bzw. Prägnanz und dann noch so was wie zusätzliche Stimulatoren. Hier ein Beispiel um Einfachheit und Kompliziertheit zu veranschaulichen: Kuschel Elsa: [Die Einfache] »Bei mir kann man alles gut verstehen. Ich mache kurze Sätze und verwende bekannte Wörter. Fachwörter werden erklärt. Und ich bringe die Sachen anschaulich, sodass sich jeder was darunter vorstellen kann. Ich rede wie ein normaler Mensch, nicht wie ein Gelehrter.« und Croma Heini [Der Komplizierte] »Mein Name, welcher sich als kontradiktorischer Gegensatz zu dem soeben vorgestellten Gegenpol ergibt, subsumiert alle jene stilistischen Charakteristika, die die Rezeption auf der Wort- und Satzebene behindern, wobei extrem verschachtelte Satzkonstruktionen, ebenso wie die multiple Verwendung von Fremd-, Fach- und sonst wie esoterischen Wörtern zu einem [nicht selten auch Prestigezwecken dienenden] hochelaborierten Sprachmuster auf meist hohem Abstraktionsniveau beitragen.«

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Things to Say – Thoughts to Do! — Über die Sinnlosigkeit von Taten, wenn Worte sie begleiten sollten. Individualität als verwirrende Botschaft und Bedrohung im normalen Alltag. — Was Netzwerke nie können werden, und warum Drahtlosdenken kaum Kanäle findet. — Pudern statt sudern!

© Dieter Telfser 2010_15 for Julian Assange. — <b><a href="http://quotationsbook.com/quote/20458/" target="_blank">Imagination is the voice of daring.</a></b> If there is anything Godlike about God it is that. He dared to imagine everything.« — <b><a href="http://www.wikileaks.ch/" target="_blank"> WikiLeaks </a></b> is a non-profit media organization dedicated to <b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WikiLeaks" target="_blank">bringing important news and information to the public.</a></b> They provide an innovative, secure and anonymous way for independent sources around the world to leak information to our journalists. They publish material of ethical, political and historical significance while keeping the identity of sources anonymous, thus providing a universal way for the revealing of suppressed and censored injustices.
Im Normalfalle sind das hochsensible und in Ihrem Stereotyp ergründete iD-Träger, die Ihre Lebensperspektive bereits selbst vor Augen halten. Sprich: erwachsen sind und noch erwachsener werden wollen. Meistens wollen sie jung ausschauen, sexy bleiben, und wissen dabei gar nicht, wohin mit jener Energie, die niemals enden soll. Der alte, neue, unendliche Traum, der auch mit Markanz überschrieben werden kann, will tatsächlich seine Erkenntnisse gewinnbringend kennzeichnen.

Ein Wir-Bild entsteht aus Not. — Not aus Notwendigkeit, Sachlagen zu ändern bzw. jene auch für andere bereitzustellen. Waren politische Parteien noch ein Leitbild für ganze Generationen, verliert eine »Commonbrause« an Volksmacht. Leading nennt man das aus der öffentlich vermarktbaren Perspektive. Wer nicht darüber berichtet, wird gerichtet. Ganz einfach, möchte man meinen, zumal das Geschäft ja die Vervollständigung von fehlenden Bildern bleibt.

Natürlich stellt das eine bestimmte Ordnung in Frage, führt quasi zu einem neuen Respektgebaren, denn ohne sich wiederholende Pfeiler wird wohl kaum etwas übrig bleiben von dem, worauf wir eigentlich sitzen. Nämlich von unseren Gedanken und unserem Wissen, jene auch einzusetzen. So kamen aus den Siebzigerjahren zitierte Dualmodelle wie Kognition und Emotionalerei direkt auf den Körper, zu der das ja auch gezielt lernte bzw. zu Protein und Zelle münzte.

Umdenken, d.h. sich echt transformieren, beginnt also erst einmal im Kopf und scheint jenem dann direkt zu Pratze zu folgen. Erstaunlich, dass wir dazu noch immer unterhalten werden wollen, denn ich kenne kaum noch Leute, die echte kreative Spannung auch aushalten. Diese innere Disharmonie, also quasi aufzeigender Lebensgegenstrom, birgt die Unvernünftigkeit, die wir als Warnsignale, aber auch Hinweise gut und gerne am liebsten als bewegtes Bild zum Greifen nahe fühlen wollen.

Wäre Wahrnehmung nicht ein längst ergründeter und vor allem vielfältiger Vorgang, müssten wir uns wohl tatsächlich auf eine vernetzte Brille verlassen, die genau jenes dezentrale Netzwerk als Prothese stützt. Dass wir das Netzwerk, das der Mensch intus hat, herkömmlich auch als Nervensystem oder Vegetativum bekannt, schon längst nicht mehr nutzen, gilt heute als bipolar oder ungesund. D. h., hier fällt es schwer, den Grad zu Eso und »Achso« vernünftig zu erklären. Das universelle Zitat aus dem Kosmos sollte ja anstiften, über die eigenen Grenzen andere zu erreichen.
© Dieter Telfser 2007 — Wenn »<b>Assimilatoren</b>« ihre eigenen Gründe bzw. Abgründe suchen, tun sie das meistens <b>aus folgenden Überlegungen:</b> einerseits verändern sie durch »<b><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ontological_commitment">Commitments</a></b>« jene inneren Einstellungen, <em>die dann über andere wieder zur Stärkung einer Art</em> »<b>Social Resetting</b>« führen, und andererseits <b>schießt man seine Bälle eben flacher,</b> also für andere erreichbarer als üblich. Die Technik titelt mit »<b><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Low_ball">Low Balling</a></b>« und ergibt <b>unendlich variierbare Situationen.</b> Das Ziel bleibt die <b>haftende Konsistenz der damit verbundenen Gefühle</b> bzw. seiner Bilder und »<b>mehr</b>« <b>autonome Wertschätzung der Spielpartner.</b> — In diesem Falle aber immer <b>seine leiseste Abwägung,</b> inwieweit die eingeschlagene Richtung, der eigenen »<b>Tiefe</b>« der Seele tatsächlich <b>auf die Sprünge helfen könnte.</b> — <b>Visionen die also mit »leichtem Schwung« für seelische,</b> aber auch gesellschaftliche <b>Nutz- und Schmutzprozesse</b> und/oder <em>fehlenden sozialen Dialog</em> herhalten müssen, <b>können tatsächlich zur Krankheit führen.</b> — In der Werbung lassen sich Stimmungen <b>erfolgreich »medikamentös« leiten;</b> in der visuellen Zunft bzw. seinen politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen, ist das schon <b>um ein vielfaches beschwerter.</b> — <b>Opfer- Täterspiele sind also nicht nur in ihrer Zeitqualität selbst überholt,</b> sondern zeugen von <b>einer äußerst fortgeschrittenen <b><a href="http://www.mith.demon.co.uk/NORD.html">humanen Degeneration.</a></b></b> Jene wird im Grunde <em>kaum mehr dokumentiert</em> und aufgezeigt, zumal sich »<b>Verving Freaks</b>« <b>lieber selbst heilen,</b> als sich über <b>unterbrochene gesellschaftliche Interaktionen</b> auszukunften. — <b><a href="http://telfser.com/stories/4947/">The Verve of Time!</a></b> — Wie aus Schwarz endlich Weiß gemacht wurde und sich dazu Visionen unter die Haut schieben ließen. Sich leise aber schrittweise erhöhende Verpflichtungen, oder wie aus Verkäufern plötzlich Starverkäuferinnen werden mussten. Seelischer Schwung als reflektiertes Synonym für mehr Begeisterung beim Kübel tragen. — Irgendwie ist mir heute eher schwindelig!
Es fällt mir auf, dass zwischen modernen Predigern und Nachrichten eigentlich kaum mehr ein signifikanter Unterschied besteht. So schreibt man über Apple, weil es Quote bringt, und nicht, weil das Brett Furzgeräusche macht. Es ist auch bemerkenswert, dass heutige Kommunikation eigentlich kaum noch Botschaften enthält, zumal ja der Großteil darüber berichtet, aber nicht als solches zum selber-Bilder-erzeugen stimuliert wird. Natürlich wird die Scheibe matt, die Linse trübe und der Rest als solches Fun. Denn ohne Spaß ist kaum körperliche Wahrnehmung gewährleistet. — Beobachten kann man das vor allem vom Körper weg, denn das zum Körper hin ist ja sequenziell gewählte Nahrungsaufnahme, sprich Diät.

Offensichtlich vor allem dann, wenn Konsumenten glauben, sie könnten wählen oder hätten tatsächlich die Wahl der Qual. Was gut für sie ist, nicht gut für sie ist, hat absolute körperliche Relevanz, da der Körper ja geistiger Tempel zur Selbstwahrnehmung geworden ist. Es ist die näheste Instanz mit Konsequenz: Folgen, die Wohlbefinden stimulieren oder Durchhänger erzeugen. Im Grunde ist das jedoch halb so wichtig wie das Faktum, das seine Existenz von degenerativer Genese versucht in Ruhe gelassen werden. Genau jenen inneren Frieden der notwendigen Selbstregulation wäre in einigen ach so manipulativen Gedanken der heutigen Zeit mehr als nur wünschenswert. Genau das Gegenteil scheint aber zu passieren.

Ohne programmiertes und verlinktes Bild, sprich: im Hintergrund wissentliches Netzwerk, wäre keine schrittweise Motivation zu erzeugen. Wir wollen das noch nicht gehabte und erlebte Bild wie einen Leckerbissen vor Augen gehalten bekommen, um genau jenem so lange zu folgen, bis es eben in sportlich unerreichbare Ferne rückt. Hunger ist das beste Argument, um weiterzuleben. Es erzeugt ganze Märchen an Versprechungen, die wir sehen und hören wollen, um weiter zu existieren. Meist ohne klangvollen Grund, und einfach so, weil wir eben Menschen sind.

Wenn ich mir die wolkenlose Unwirklichkeit heutiger Gedanken so anschaue, fühlt sich das meistens so an, als führte der Großteil der Menschheit Smalltalk, ohne es zu fühlen. Reden um der Unterhaltung willen, denn das Alter zählt ja seine Jahre nicht, und genau jene Weisheit oder manchmal auch Gelassenheit verliert seine bilderzeugende Kraft. Dass Senioren also nach so viel Pflege verlangen, liegt an der Vielzahl ungehörter Gedanken und selten an echter, bereits geschehener Verwundung im Inneren. Gebrochen ist man bald, unterbrochen allerdings wesentlich schneller ...

Mehr weiß ich nicht!
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© Dieter Telfser 2012

Zahlreiche Netze, die in speziellen Nervenstrukturen verkörpert sind, dienen dazu, Information nach nützlichen gemeinsamen Kennzeichen zu klassifizieren. — Beim Sehen detektieren sie die Äquivalenz von Wahrnehmungserscheinungen, die mit Ähnlichkeit und Kongruenz in Bezug stehen, wie das unterschiedliche Aussehen eines Gegenstands der von unterschiedlichen Orten aus gesehen wird. — Beim Hören erkennen sie Klangfarbe und Akkord unabhängig von der Tonhöhe. Äquivalente Wahrnehmungserscheinungen haben in allen Fällen diesselbe Gestalt, und sie definieren eine Gruppe von Transformationen, die die Äquivalente ineinander überführen, die Gestalt aber invariant lassen. — Wir suchen nach allgemeinen Verfahren zur Konstruktion von Nervennnetzen, die Formen so erkennen, daß sie für jede Eingabe, die von dieser Form ausgeht, zu derselben Ausgabe führt. — Wir suchen insbesondere nach solchen Netzen, die der Histologie und Physiologie der tatsächlichen Struktur entsprechen. [Pitts und McCulloch, 1947]

Leseliste | Quellenangabe: »Cybernetics | Kybernetik« — The Macy-Conferences 1946-1953. Band 1 — Transactions/Protokolle — Diaphanes Verlag — ISBN 978-3-935300-35-3 — Zwischen 1946 und 1951 wurden unter dem Titel »Cybernetics. Circular Causal, and Feedback Mechanisms in Biological and Social Systems« insgesamt zehn Konferenzen unter der Schirmherrschaft der Josiah Macy, Jr. Foundation veranstaltet. — Diese sogenannten Macy Conferences markieren das vielleicht folgenreichste wissenshistorische Ereignis der Nachkriegsgeschichte. — Die Macy-Konferenzen sind von herausragendem wissenschaftshistorischen Interesse, weil es sich bei ihnen nicht um abgeschlossene Texte handelt, sondern um interdisziplinäre Unterhandlungen, in denen noch an- und ausgeschlossen, aufgehoben und verworfen wird.

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Quer durch’s Designbeet. — Design ≠ Design. — Ist Design Kunst? Design und dessen Bedeutung als subjektives Gedankenspiel.

<b><a href="http://www.desein.it/">© Claudia Frass 2011</a></b> | <b><a href="http://telfser.com/stories/7619/">Quer durch’s Designbeet </a></b> — Facharbeit für Maturaprüfung 2010/2011 [Lehranstalt für Soziales "Robert Gasteiner" Bozen] — <small><b><a href="http://telfser.com/files/Clod_Designbeet/" target="_blank">Ich male nicht den ganzen Tag!</a></b> — Mein Beruf ist Mediengestalterin und ich beschäftige mich tagtäglich mit dem Wort Design. Dieses recht kurze Wort, das man immer wieder hört, beeinflusst unsere Gesellschaft, unsere Denkweisen und unser Handeln immens. <b>Mehrmals schon wurde von mir erwartet, dass ich eine talentierte Zeichnerin bin.</b> Vielleicht stimmt das. <em>Ehrlich gesagt ist dies nur ein weiterer Beweis, dass es Klischees gibt.</em> Und viel zu oft schon wurde ich gefragt, ob ich mich mit Stift und Papier durch den Tag male. <b>Wobei das Zeichnen und vor allem das Skizzieren nur einen kleinen Teil meines Berufes ausmacht.</b></small>
Warum gibt es eine so große Ahnungslosigkeit über die Aufgaben eines Designers, wenn die Menschheit, von optischen Reizen, förmlich erdrückt wird? Wäre Design eine Volkskrankheit, würde die Kenntnis darüber sicherlich zunehmen. Liegt es also an einem globalen Desinteresse, oder ist eine Hinnahme einfach angenehmer, als eine Auseinandersetzung?

Als ich meine Facharbeit über Design schrieb, hab ich dutzend mal Titel und Themenschwerpunkt gewechselt. Schließlich wurde mir klar, wie wenig ich selbst mich mit Design überhaupt auseinandergesetzt hatte, obwohl ich als Grafikerin ständig damit zu tun habe ...
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© Claudia Frass 2011 | Quer durch’s Designbeet

Ich male nicht den ganzen Tag! — Mein Beruf ist Mediengestalterin und ich beschäftige mich tagtäglich mit dem Wort Design. Dieses recht kurze Wort, das man immer wieder hört, beeinflusst unsere Gesellschaft, unsere Denkweisen und unser Handeln immens. Mehrmals schon wurde von mir erwartet, dass ich eine talentierte Zeichnerin bin. Vielleicht stimmt das. Ehrlich gesagt ist dies nur ein weiterer Beweis, dass es Klischees gibt. Und viel zu oft schon wurde ich gefragt, ob ich mich mit Stift und Papier durch den Tag male. Wobei das Zeichnen und vor allem das Skizzieren nur einen kleinen Teil meines Berufes ausmacht.

Um diesen Irrtum aufzuklären, ist es wichtig zu begreifen was Design überhaupt ist. Dazu reicht nicht einfach zu googeln oder einen blick auf Wikipedia zu werfen; Design ist so umfangreich, dass es nicht leicht ist, dessen Aufgabenfeld zu vermitteln. Ich lerne es selbst jeden Tag neu zu begreifen. Trotzdem will ich versuchen, anhand eigener Erfahrungen und Inspirationen, mit meiner Facharbeit ein besseres Verständnis über die aufgaben eines Gestalters zu schaffen.

Versteht man wie ein Designer arbeitet, versteht man auch wieso seine Produkte effektiv [oder auch nicht] sind. Thematiken sollten besser hinterfragt werden. Wenn man versteht wie Design funktioniert, versteht man auch warum man eine bestimmte Müslipackung im Kaufregal bevorzugt, warum man sich in einem Raum besonders wohl fühlt, warum man der besten Freundin eine weiße Perlenkette zum Geburtstag schenkt, warum man sich in einem Flughafen zurechtfindet, warum man sofort das Warndreieck im Auto findet und und und ... versteht man einmal das Wieso, würde man als Konsument weniger an der Nase herumgeführt werden und der Irrtum über die Arbeit eines Gestalters würde aufgeklärt werden. Gutes, schlaues Design ist so effektiv, dass der beste Gestalter sich vor dessen Wirkung nicht schützen kann.

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© Dieter Telfser 2024 — Telfser.com > Reteid Resflet*24 Open Sources — Ein Netzwerk für mehr Bewegkraft in der Gestaltung! — Mehr Kante, weniger Business für mehr Zufriedenheit miteinander und füreinander!
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