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Lufthansa. Das AirKraft. Wir bringen Sie da hoch! Hommage an meine favourite Airline mit Haltungsprinzipien.

© Toni Seppi 1992 — © Dieter Telfser 2005. — Echtes Bürgertum wagt es abzuheben. Boosted by Boy London. — <b><a href="http://telfser.com/stories/3002/">Lufthansa. Das AirKraft.</a> — Wir bringen Sie da hoch!</b> Hommage an meine favourite Airline mit Haltungsprinzipien. — Die Kultur des Reisens hat für mich eine Qualität, wie eine gute Schulbildung sie nie hatte. — Das Reisen sollte eine geistige Qualität haben, da die Fortbewegung sonst keine innere und reifende Qualität hat. — Hiermit möchte ich zu mehr Flugkultur [geistig und physisch] einladen, denn man kommt schließlich auch mit einem Lufthansaflug nirgendwo wirklich an, sondern ist nur vor Ort zum gewünschten Zeitpunkt.

Es ist mir ein persönliches Anliegen ein Fan-Commitment für die Deutsche Lufthansa zu machen, da ich die nicht nur mag, sondern auf Grund ihres kulturellen und sozialen Wertes sehr schätze. Es gibt mehrere Gründe, warum ich das jetzt tue, denn einerseits möchte ich alle nationalstaatlichen Airlines [AG oder nicht AG mit ihren Vollpreisen] unterstützen und andererseits möchte ich den Billigtransferhopsern eins auswischen. Immerhin kommen durch Fastfoodgeflügel die Menschen zwar öfter in die Luft, aber genauso schneller zu ihrem eigentlichen sozialen Ort, denn die Nebenkosten vor Ort sind dann doch erheblich höher, als der spottbillige Flug um 25 Euro. Ich halte es für keinen besonders wertvollen sozialen Beitrag, die Flugkunden-Segmente nach unten zu streuen, nur weil welche Flugdinger auch immer wieder chic bemalt werden müssen und die dann »gschwind« von Ort zu Ort bringen.

Die Kultur des Reisens hat für mich eine Qualität, wie eine gute Schulbildung sie nie hatte. Dass mittlerweile jeder kann, ist keine Errungenschaft, sondern wird uns [so befürchte ich] in einigen Jahren wieder auf unsere Köpfe fallen. Die staatlichen Airliner [auch wenn Sie etwas schwer daherkommen] schaffen es trotz ihres gefinkelten Merchandisings nicht mehr break-even zu machen. Kurz, irgendwann benötigen wir dann Steuergeld mit einer kleinen Revolution, um die Metalldinger wieder hochzukriegen.

Lufthansa hat seit ihrer Geburt ein höheres Anliegen im Personentransport, da sie aus einem Nutzen in Form entstanden ist. Kaum eine Airline [weltweit] hat die Stabilität und Kohärenz so bewiesen, wie LHanseaner in Köln/Frankfurt/Hamburg. Ich kann nicht verstehen, dass Freunde von mir billig fliegen, weil es zum business-chic gehört schnell mal wohin zu düsen, ohne sich das tatsächlich leisten zu können. Wir refinanzieren mit unserem 25 Euro-Ticket also weder den Flughafen, noch die Sicherheit, noch die Weiterentwicklung der Bordempfindlichkeit. Noch schlimmer finde ich allerdings, dass es Billigairlines oder gar Private versuchen Qualität zu üben, damit sie als Konkurrenz den Markt beleben. Was für Lotsen benötigen wir denn in Zukunft, um die Boings und A-Büsse in die Luft zu heben? Werden RR-Triebwerke in Zukunft durch Fiatmotoren ersetzt, damit wir uns alle nach London, Mailand, Barcelona und sonstigen Caféplätzchen befördern dürfen und jene Airlines sich das noch leisten können.

Das Reisen sollte eine geistige Qualität haben, da die Fortbewegung sonst keine innere und reifende Qualität hat. Das einzige, was wir mit 25 Euro schaffen, ist von A nach B zu kommen, um dann zu finden, wir waren dort und wir sind tatsächlich mit Gepäck und ohne Bombendrohung wieder zurückgekommen. Was für ein Luxus! Ist es nicht toll den Espresso in Mailand und die Hose aus Amsterdam [mit oder ohne Coffeeshop] zu haben. Lufthansa musste ab den 70er Jahren sparen, hatte jedoch durch intelligente Buchalter/innen Reserven angezapft und streng gewirtschaftet. Dadurch konnte die Flotte, wie sie heute ist, [trotz Allianzen] auch noch gut daher kommen. Wenn man bedenkt, wieviel menschlichen Aufwand FrogDesign für eine First-Class-Cabin gezeigt hat, [siehe deren Filmchen: — View first class cabin design video], versteht man echte zukünftige Operationalität im Flugzeughandel vielleicht besser als den Versuch aus einem Flugzeug einen Bus zu machen.

Die Kraft eines Flugzeugs vor dem Lufthub sollte mindestens so respektiert werden wie die Logistik dahinter, auch wenn die staatlichen Großen, durch die Billigairliner genervt, gezwungen sind Ideen zu sammeln, um Ihre Excel-Daten wieder auf »even« zu kriegen. Daher war es für mich eine gute Synthese zu einem Offensivvorschlag: »Das AirKraft« Paket: es ist eine Haltung zur Herkunft in Identität und deren Leitwerken, die wahren Schub ausmachen, und nicht die Möglichkeit meinen Tee in London zu kaufen. Sowas serviert Lufthansa auf ihren City-Hopser Flügen genauso. Nur in mindestens genauso reduzierter Form, weil momentan eben alle sparen müssen. Sparen allerdings alle, damit alle eh alles haben, bleibt nichts mehr übrig, außer das bisschen, was eben billig war. Nun, das kann denen und uns wohl nicht wirklich entsprechen. Hiermit möchte ich zu mehr Flugkultur [geistig und physisch] einladen, denn man kommt schließlich auch mit einem Lufthansaflug nirgendwo wirklich an, sondern ist nur vor Ort zum gewünschten Zeitpunkt. In Wirklichkeit muss man gar nicht Lufthansa fliegen, um das zu verstehen. Lufthansa verkörpert das »abgehobene, fliegende« Bürgertum in Gedanken und Disziplin. Daher finde ich auch »Das AirKraft« richtiger als »Die AirKraft«, obgleich das nicht der neuen deutschen Rechtschreibung entspricht.

Das Sätzchen: »Wir bringen Sie da hoch...« entstand, inspiriert von einer Oma auf einer Parkbank im Wiener Rosengarten. Die Dame hat auf den Himmel gezeigt und hätte dort gerne hin wollen, denn der Himmel hatte was Faszinierendes für sie, und tatsächlich kann das so eine AirKraft ja, nicht? In Englisch »We lift you up...« ist gar nicht von Oma Hilde, sondern vom Onboard-Musikreeler aus den 70er Jahren von Lufthansa selbst. Also, wer mal Lufthansa geflogen ist, wird sich vielleicht an die freundliche Empfangsmusik von »We lift you up the sky...« erinnern und wird dann feststellen, dass diese Idee gar nicht so neu ist, wie sie jetzt klingen mag. Hierzu habe ich mal kurz aus der Hüfte LH-Logo geliftet und Claim überarbeitet , um die Idee etwas zu versinnbildlichen: lufthansa - das airkraft

(application/pdf, 4,560 KB)

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Ich würde nie für Lufthansa Werbung machen wollen, allerdings würde ich jenen Leuten, die sich Lufthansa-Flüge nicht leisten können, das Geld für einen echten Lufthansa-Flug leihen, damit jene wahre bürgerliche Qualität mit Lufthansa-Etikette [auch wenn die heute gar nicht immer garantiert ist] erfahren. Es gibt da noch Stewards/essen vom alt geschulten Schlag, die einen echt erleben lassen können, was es heißt, in 15 Minuten in die Luft zu steigen und dabei das berühmte gelbe Lufthansa-Daunen-Kopfwehkissen gereicht zu bekommen, weil der Kabinendruck irritieren könnte. Die Logistik und Sicherheitsstruktur dahinter entspricht echt deutscher und internationaler Qualitätszusammenarbeit. Bevor das alles zerbröselt, sage ich mal allen, dass ich die [wenn auch zu wiederholt erwähnt] unterstütze und wenn jemand kein Geld für einen echt ganz bezahlten Flug hat, eben lieber Bahn fahren sollte. Man kommt auch mit der Bahn weiter, ob man will oder nicht. Ich glaube, man löst wirklich ernsthaft anzugehende Transportreise- Transponderthemen, in welcher Hinsicht auch immer, nur durch eigene Bewegung und nicht durch den Versuch des Überspringens von Bewegung at low price conditions.

Wir bringen Sie da hoch!
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© Dieter Telfser 2004 für Lufthansa. Das AirKraft™
© Dieter Telfser 2004. Das Bild führt zum download des PDF’s.
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Adobe’s Level 7 und die grünen Eier - Haute Postscript Destillate für extra viel Workflow dazwischen

Dies ist ein kleiner Beitrag für jene Gestalter, die vielleicht ebenso wie ich, hie und da gezwungen werden, druckbare PDFs an Drucker zu versenden bzw. die eigene Verantwortung denen in keinem Fall übertragbar machen zu wollen. Adobe selbst klingt mittlerweile recht freundlich am Telefon und man kommt sich fast vor wie in der Identifikationsabteilung des Innenministeriums. Zudem machen die Mädelsjunx ja tatsächlich Schluss um 5, wie eben echte Drucker früh aufstehen und dann zu einer "gscheiten" Feierabendzeit nach Hause wollen.

Mich ärgert Adobe, obgleich die echt guten Standard zu Microsofts Produkten nebenkoppeln. Ich bin mir nicht sicher, ob die gebändelt haben, oder ob beide Firmen nicht eigentlich mehr ihren Standards gehorchen als jenen der reizenden Telefondamen in den Callcenters. Wahrscheinlich haben die das Gefühl, sie sitzen in einem Tower und lotsen Landeanflug LH 737 nach Tokio um, weil gerade was defragmentiert ist. Man weiß es nicht, denn genau lässt sich sowieso nichts ergründen. Motzen macht aber echt Luft in der Lunge und führt auch gar zu neu hochkommenden Gedanken für tatsächlich brauchbare Schöpfereien.

Wieso müssen wir uns mit JPG3, 4 oder sind die schon bei 5? (immerhin haben sich die mal als Gruppe bezeichnet: JointPhotograficExpertsGroup = JPEG) herumschlagen und uns den Schnaps nehmen lassen, weil die das auf Postscriptmethyl reduzieren wollen. Ganz verstehe ich das nicht, denn es ist ein direkter Affront an alle, die ihre Arbeit gerne und lieb mit Verantwortung und eben Herz machen. In Zukunft dürfen wir also nur noch herumdraggen, Schriften um 3.000 Euro kaufen und dann noch PDFs daraus generieren. Ja, wo bleibt denn da der gute Marilleler, den ich aus meinem Heimatdorf kenne? Immerhin braucht es für die gute olle Marille echt guten Boden, der sich über viel Pflege heranbilden muss. Dann braucht man noch Glück mit dem Wetter und wenn's dann ganz gut werden soll, den richtigen Kupferkessel. Muss ich mein Wissen über Kupferkessel vielleicht in deren Level 3 einbinden, damit die lernen, dass Zink gar nützlich sein kann.

Eine Nebenerscheinung von fliegenden Dokumenten, die gschwind gebrannt werden, ist, dass niemand niemandem nichts mehr wirklich gibt, sondern Teil unser aller Arbeitsprozessabläufe wird. Es kommt mir wie der schmissige Effizienzflug einer Turboprop Maschine vor, die gerade mal einen Gipfel mitstreift. Was tun also mit dem Standard im Prozess? Verstehen wir uns alle besser, nur weil wir Standards im Dialog verwenden? Ist es tatsächlich nicht so, dass wir systematisch verblöden, da wir uns ja ach so gut zu verstehen glauben? Ist es nicht interessanter komplett aneinander vorbeizureden, um jedes Mal eine mögliche neue Basis auszuhandeln, so wie das früher Obst- und Gemüsehändler am Markt gemacht haben? Wieso brauchen wir uns so gut zu verstehen? Geht denn dabei das wirklich vitale Leben nicht wirklich an uns vorbei?

Ein Prozess als Ablauf ist zudem immer nur der Weg im mathematischen Algorithmus angedeutet. Die Formel dazwischen zeigt nur mögliche Aktion, die aber nicht unbedingt zur Interaktion führen muss, da man sich ja wiederum gar auch über den Algorithmus verstehen kann. So weit ich von meiner Matheprof weiß, liegt die Kunst der Mathematik in der Kombination von Intuition und der Kombination selbst. Die war echt lustig, obgleich ich nachsitzen musste.

Die Eier ohne Marketing liegen also durchaus noch im Verborgenen, und vielleicht schaffen wir es ja dann, vitale Typografie (wo sich jeder Buchstabe an die Hypophyse gekoppelt immer neu generiert) und etwas gschwindere G9Computer auf/unter unseren Tischen zu haben, ohne die Tiefe auf unseren Flachröhren zu suchen.

Frohe Ostern allerseits!

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