Reteid Resflet*18 Open Sources 5.3
Wednesday, 14. February 2007
Die Hälfte des Ganzen! — Hæmisphæri Graphicum Coeli Tiet. Seine Struktur und individuelle Funktionsweise bleibt bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Unsere Gehirnhälften hingegen scheinen gut damit zu arbeiten. — Finden Sie die fehlenden Links und gewinnen Sie das Ganze zurück:

©  Dieter Telfser 2007 — Die Hälfte des Ganzen! — <b><a href="http://telfser.com/stories/4957/">Hæmisphæri Graphicum Coeli Tiet.</a></b> Seine Struktur und individuelle Funktionsweise bleibt bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Unsere Gehirnhälften hingegen scheinen gut damit zu arbeiten. — <em>Finden Sie die fehlenden Links und gewinnen Sie das Ganze zurück:</em> <b>Die Situation des menschlichen Individuums ist über diese Bestimmung hinaus</b> dadurch ausgezeichnet, <em>dass ihm seine natürliche Umwelt</em> — die Umwelt der Dinge — im Medium <b>einer sozialen Umwelt begegnet.</b> Seine Umgangstriebe werden <b>vorweg aufgefangen und kunstvoll geleitet</b> in den Bahnen eines gemeindemäßig organisierten Herkommens. Es ist von jeher <b>an die Umgangsweisen gewöhnt,</b> auf die im Haus, in der Nachbarschaft usw. gehalten wird.
Die Natur des Menschen, als eines lebendigen Wesens verweist zuallererst auf das Faktum, dass er als eine Weise des Umgangs mit einer Umwelt da ist; alles Lebendige lebt das Spiel von Interaktionen. Auch die »Umwelt« des Menschen ist nicht eine gegebene »Außenwelt«, an die sich ein gegebenes Selbst anpaßt oder gegenüber welcher es sich selbst erhält.

Im »Umgang« ist ein Organismus ja schon unlöslich mit seiner Welt durchsetzt und in seine Welt verwickelt. — »Selbsterhaltung« bzw. Selbstverwirklichung, ist keine auf ein Selbst direkt gerichtete Aktion, sondern verläuft immer indirekt — als eine Einwirkung gegenwärtiger Handlungen eines Organismus auf einen zugleich mit ihm unterwegs seienden Gang der Dinge.

»Anpassung« ist — in allen »höheren« Formen des Lebens — nicht ein Sich-Anpassen des Organismus an eine ihm vorgegebene Umgebung, sondern — gleichfalls indirekt — ein tätiges Umstellen bestimmter Faktoren der Dingverläufe in der Welt des Umgangs, sodass ihre Wirkungen auf den Organismus, im Zusammenhang mit dessen Rückwirkungen auf sie, eine für sein Leben günstige Richtung nehmen.

Die Situation des menschlichen Individuums ist über diese Bestimmung hinaus dadurch ausgezeichnet, dass ihm seine natürliche Umwelt — die Umwelt der Dinge — im Medium einer sozialen Umwelt begegnet. Seine Umgangstriebe werden vorweg aufgefangen und kunstvoll geleitet in den Bahnen eines gemeindemäßig organisierten Herkommens. Es ist von jeher an die Umgangsweisen gewöhnt, auf die im Haus, in der Nachbarschaft usw. gehalten werden.

Es lebt, indem es eingestellt ist in die Bedeutungen und seine Horizonte, die sowohl in den schweigenden Hantierungen, wie in den artikulierten Redeweisen seiner »Umgebung« vorgebildet sind. Indem er das gemeinsame »Was« sehen lernt, womit hantiert wird, oder davon eigens »die Rede ist«, — indem es also in diesem vielschichtigen Sinne »sprechen« lernt — wird es in das Gemeinde-Wesen und auf dessen »Güter« eingestimmt.

Immagin»es« in PostScript!
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© Dieter Telfser 2007

Quellenangabe: Eduard Baumgarten 1938: 260f
Die geistigen Grundlagen des amerikanischen Gemeinwesens. Band II.
Der Pragmatismus: R. W. Emerson, W. James, J. Dewey. Klostermann, Frankfurt/Main.

Qix-Qixi! — oder »Die gute Nacht der Siebenen«: Qixi ist das chinesische Fest der Liebenden, bzw. das Pendant zum westlichen Valentinstag. — Nach der Legende ist das der Abend, an dem zwei Liebende, nämlich ein Hirtenjunge und das Webermädchen, durch zwei am Himmel, die Milchstraße trennende Sterne, Altair und Wega, für eine Nacht zusammen sein können.

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