Reteid Resflet*21 Open Sources 9.7
Saturday, 18. February 2006
Public Seals! — Privatsphären als Blurdown. Über das empfindliche Verhältnis zwischen Wissen und dessen Kognition in seinem visuellen Verhältnis. Ich hatte keine Geheimnisse, bis ich an der Öffentlichkeit selbst zu zweifeln begann. — Aloneware, merged by Rich Code Components!

© Dieter Telfser 2006 — Public Seals! — Privatsphären als Blurdown. Über das empfindliche Verhältnis zwischen Wissen und dessen Kognition in seinem visuellen Verhältnis. Ich hatte keine Geheimnisse bis ich an der Öffentlichkeit selbst zu zweifeln begann. — Aloneware, merged by Rich Code Components!
Cooperation annuls the title of property? — Persönlicher Anspruch ist der beste Beweis für ein bereits erotisiertes öffentliches Empfinden. Würde Software als »Aloneware« dem heutigen Aspekt von gruppendynamischer Entwicklung gerecht werden, bräuchten weniger Produkte weniger Identitäten, die Gruppen dazu unter ein Dach bringen sollen. Aber was bedeutet jetzt Privatsphäre in einem eigentlich öffentlichen Bereich? — Es scheint die selbst inszenierte Meta, man könne selbst und alleine bestimmen, was man von sich selbst bereit ist preiszugeben. — Stimmt nicht ganz, denn es gibt jede Menge Codes und sonstige Querverbindungen, die hinter einem eigentlich offen gelegten Quelltext automatisch oder über gummiartig produzierte Gabeln zueinander löffeln. Seit der Einführung des RSS-Formates bzw. der Huldigung »Webzweinullallüren« steht ein Erwartungsspektrum jenem der politischen Realität in kaum wenigen Punkten nach.

Aber was ist die Alternative zu den herkömmlichen Produktionsweisen? — Ein Auszug aus dem von Michael Hardt und Antonio Negri verfassten Buch Empire: »The mode of production of the multitude reappropriates wealth from capital and also constructs a new wealth, articulated with the powers of science and social knowledge through cooperation. Cooperation annuls the title of property. In modernity, private property was often legitimated by labor, but this equation, if it ever really made sense, today tends to be completely destroyed. Private property of the means of production today, in the era of the hegemony of cooperative and immaterial labor, is only a putrid and tyrannical obsolescence.«Auf mich wirkt das wie die Erfindung der »Märchensteuer«, zweck- und zeitgerecht an das BIP gebunden.

Das semantische Web ist eine Erweiterung des World Wide Web um maschinenlesbare Daten, welche die Semantik der Inhalte formal festlegen soll, mit dem Ziel Informationen zusätzlich zu der für Menschen lesbaren Form auch formal, in einer für Maschinen verarbeitbaren Form, Programmen für die operationale Weiterprogrammierung bereitzustellen. Das Konzept beruht auf einem Vorschlag von WWW-Begründer Tim Berners-Lee. Die technische Infrastruktur des Web 2.0 ist in der Entstehung aufwendig und sehr komplex. Sie enthält Server-Software, Inhaltssammlungen, Datentransfer-Protokolle, standardgerechte Browser und eine Vielzahl von Anwendersoftware. Zusätzliche Browser-Plug-Ins und Erweiterungen sollen vermieden werden. Diese unterschiedlichen, aber komplementären Ansätze versorgen das Web 2.0 mit weit mehr, als den bisher bekannten Eigenschaften.

Die Weitervergabe von Inhalten und die Datentransfer-Möglichkeiten in Web 2.0 deuten das Potenzial an, enger verwobene Strukturen zwischen verteilten Online-Communitys zu erstellen. Während für solche Communitys neue Wörter, wie Blogosphere für Weblogs oder Wikisphere für Wikis, erfunden wurden, betrachten andere Beobachter diese Wortschöpfungen und den enthaltenen Sinn als überzogen. Das Potenzial für Unternehmen als ein Ergebnis der Effekte von Web 2.0 ergibt sich aus der Differenz zwischen menschlich angeregtem Verbrauchswert und dem, der von Computern angeregt wird. Firmen werden vermehrt die Weitergabe von Angeboten mit entsprechenden Formaten wie RSS/Atom/RDF vorantreiben. Als Ergänzung zur Syndikation von Werten werden Web-Service-Veröffentlichungen die Beschaffung derartiger Werte vereinfachen.
© Dieter Telfser 2006 — Public Seals! — Privatsphären als Blurdown. Über das empfindliche Verhältnis zwischen Wissen und dessen Kognition in seinem visuellen Verhältnis. Ich hatte keine Geheimnisse bis ich an der Öffentlichkeit selbst zu zweifeln begann. — Aloneware, merged by Rich Code Components!
Werte, die zur Stärkung eines Begriffes wie »Freiheit« vordergründig Baupläne offen legen, die sich in der eigenen Entwicklung selbst suchen. Der humanistische Vergleich belegt einen fehlenden Bezug zur eigentlichen seelischen Empfindbarkeit, zumal die Basis des zwischenmenschlichen Informationsaustausches noch keinen besonders entwickelten Status errungen hat. So glauben Firmen nach wie vor, sie bräuchten den stärksten »Brand« der Welt, um selbst damit stempeln zu können, belegen aber eindeutig damit, dass die Zusammenfassung ihrer Informationen in einer Marke nur der Abgrenzung und Stärkung der eigenen Potenz am Markt dienen kann. So ist das Thema Vielfalt und Information, auf einen Nenner gebracht, ein zum Himmel schreiend überholtes Konzept von Identität am Menschen, zumal die Wandelbarkeit in seiner Wiedererkennung niemals die eigenen Grenzen überschreiten darf. — Es erschöpft sich praktisch in sich selbst.

Die drei fundamentalen Entwicklungsschritte in der Herstellung von Material, nämlich 1. Schneiden, 2. Verbinden und 3. Formen, unterliegen den üblichen mathematischen Regeln der Substraktion und Addition, damit eben erneut multipliziert werden kann. Es wirkt wie das Polarisieren im Kreise, ohne die dabei berücksichtigte enthebelnde Wirkung auf das menschliche Nachempfindungsvermögen. Es bekommt in einem digitalen Millennium nur eine vollkommen neue Dimension, nämlich die von bipolaren Mechanismen, die bis dato als »Nicht der Norm entsprechend« ihre eigenen Spielräume bräuchten. Wäre »Spiel« das wirkliche Werkzeug, um Wissen kognitiv nachzurüsten, gäbe es das Wort gar nicht, zumal es auf unberechenbaren Phänomenen und Trieben basiert. — Alleine bleiben deshalb immer noch zu viele, die sich das selbst ins Heu programmieren.

Der Begriff »Aloneware« definiert es deshalb so gut, weil niemand selbst die Autonomie für sein Schicksal übernehmen kann und meiner Meinung nach auch soll. Schuld als katholisches Nacherziehungsmodell, in einer modisch-verantwortlichen Gesellschaft, bleibt ein fehlendes Stück an Sichtweise und den damit noch zu entwickelnden menschlichen Bildern. Visuelle Ersatzgüter in ihrer hoffnungslos erschöpften Stagnation suchen ja schon gar keinen Code mehr, als vielmehr die kommerziellen Querverbindlichkeiten, weil ja »Markt« durch den Begriff »Plattform« abgelöst wird und somit eine neue Dynamik in seiner Interpretation bekommen muss. So bleiben Institute, die die Entwicklung für Entscheidungsträger belegbar machen, auch die wirklich neuen politischen Führungskräfte und nicht jene, die deshalb in »Motion« verlesen werden. — Alles in allem ein ganz normaler, sich in der Geschichte ständig wiederholender Zyklus.

Kooperation statt Konfliktkultur?
Stop Watching — Start Acting — Play Fair!
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© Dieter Telfser 2006

Cycles: [255] From imperialism to Empire and from the nation-state to the political regulation of the global market: what we are witnessing, considerated from the point of view of historical materialism, is a qualitative passage in modern history. When we are incapable of expressing adequately the enormous importance of this passage, we sometimes quite poorly define what is happening as the entry into postmodernity. We recognize the poverty of this description, but we sometimes prefer it to others because at least postmodernity indicates the epochal shift in contemporary history.

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