Reteid Resflet*21 Open Sources 9.7
Monday, 30. January 2006
What a Fairy World! — Die zauberhafte Welt der sanften Kräfte. Über Armlängen, Brustbreiten und Vulkane auf der Suche nach oberflächlichen Vergütungsmitteln zur eigenen Waschung. »Saubere« Techniken im Quervergleich zu visuellen Faszinaten, gebrochen durch deren eigenen Lichtwinkel. — Ready to Frame your Gobos?

© Dieter Telfser 2006 —  Maske: Martin Geisler — Also wenn ich was sehe, dann merke ich mir das meistens. Nicht weil ich das so interessant finde, sondern weil ich gar nicht anders kann. Ich lerne nicht von Wörtern oder Büchern, sondern meistens von mir zugetragenen visuellen als auch musikalischen Eindrücken. — Any artificial concept is attached to a persons mind, to replace a missing part of the conscious. They used to be made from wood and certain types of metal, but have now been replaced with more lightweight material such as fiberglass. — What a Fairy World! — Die zauberhafte Welt der sanften Kräfte. Über Armlängen, Brustbreiten und Vulkane auf der Suche nach oberflächlichen Vergütungsmitteln zur eigenen Waschung. »Saubere« Techniken im Quervergleich zu visuellen Faszinaten, gebrochen durch deren eigenen Lichtwinkel. — Ready to Frame your Gobos?
Das kleine »sanfte Wunder« gegen Fett scheint es förmlich in sich zu haben. Wahrscheinlich liegt es am Fett oder an der Begrifflichkeit von Wunder und seiner vielseitigen Verwendbarkeit. Obwohl die Natur ihre Wunder in relativer Ordnung glaubt, bleibt ein Faszinosum übrig: die Tatsache Mensch und sein mehr als überdrehter Zustand im Umgang mit der Natur selbst. So blieb die Wissenschaft von »Grenzwächtern« im Paris der 1780er-Jahre ein vernünftiges Experiment, im Vergleich zu heutigen Pixelrouladen aus den Labors, die wohl wenig Interpretationskraft aus der Natur selbst nutzen. Die Erkenntnis, dass die Natur kapriziös genug ist, um etwaigen humanen Übermut in eine gesunde Gewichtung zu bringen, mag zwar beruhigen, bleibt aber ein romantisches Bild einer sich selbst überholenden Realität.

Obwohl ein blaues Wunder nur teilweise Tore zur Phantasie zu öffnen vermag, bleibt immer noch die eigene Vorstellungskraft und deren Erschöpfung in ihrer politischen Anwendung. Zur Zeit, so habe ich das Gefühl, vergüten wir uns den Nachholbedarf an effektiver Geschichte mit persönlichkeitsbezogener Öffnung und der damit verbundenen Ablehnung von längst geheilt geglaubten Wunden. Postscript-Zukunft als Trägheitsmodell für Affen, die sich mit Kaffee in neue Nutzbarkeiten schieben und es den Eseln eben so lange nachmachen, bis sie selbst davon getrieben sind, bleiben wohl keine Nebenbei-Erscheinung, sondern gründen das neue Segment der Zupfknopfdrücker. Es lässt sich ganz einfach mit »Job to Job« umschreiben, denn solange die Wirtschaft jenes gegenwärtige Volksvertrauen genießt, kehren wohl einige Zahlen noch sehr unschön zum Erdboden zurück.

Es gibt da Haltungen, die verwöhnen. »Sauberei« als Mischung von »Weg von« und »Zu auch« bleiben als hauptsynthetischer Duft jenen Teams vorbehalten, die damit glauben, sie könnten tatsächlich nachhaltig entscheiden, ohne den menschlich- irrationalen Aspekt mit einzuschließen. Aber gerade dieser bringt die Kreisläufe in jene sublimen Schwünge, die in Wirklichkeit praktische Störungen verursachen, mit denen wir schon seit den Neunzigern zu kämpfen begonnen haben. Es bleibt auch vorwiegend ein Kampf: Denn Aktion folgt einer Reaktion dann, wenn mehr bewegt werden soll, als Masse zum Bewegen vorhanden ist. Das wird sich auch so lange nicht ändern, so lange wir die wirtschaftlichen Kräfte öffentlich als Schachzug messen müssen, um daraus anstehende Entscheidungen vor der eigentlichen Aktion anzuzeichnen.

Die guten Nachrichten als negotiatives »Anti-Motivationsmodell« der breiten Masse vorzurechnen, bzw. mit müder Spannung nachzuvollziehen, was Autonomie in der politischen Sprachbebilderung verursachen kann, deutet auf die ersten Syndrome einer Volkserschöpfung hin, die sich nicht länger von schönen Worten hinhalten lassen will, gleichzeitig aber sich selbst in einer eigenen Revolution zu drehen scheint. Fast so, als wollte die daraus scheinbar gewonnene Trance als Abgeltung für körperlich nicht mehr ertragbare Zustände oder gar unmenschliche Psychose in eine geistige Dimension emporgehoben werden. Erklärter Code bleibt die Rückführung zu nicht mehr empfindbarer Geschichte in einer Dimension, die ihre Wiederholungen so lange suchen wird, bis nicht neue Geschichte damit nachvollziehbar bebildert bzw. geschrieben werden kann.

Als sich die Berliner Mauer kaufte, dachte sie nicht an ihre neue große Stadtmauer, aber auch nicht an die daraus folgenden Konsequenzen für die politischen Löschblätter und ihre vernichtenden Auswirkungen. Nein, vielmehr zog man sich Turnschuhe an, wählte die Marken nach Status und bepflasterte die Straße mit »Sportsbehaviour« via »Manpower« via »Lightconductivity« und ein wenig sexuellen Erlösungsmodellen. — Alles aus Vorbereitung für die spürbare Drahtigkeit, von der man sich Wireless erwartete. In seiner Zeichnung ergibt das ein eher müdes Bild von in Schwung kommenden Mächten, die nach globaler Polarisierung suchen. So steht das Internet ja auch für seine Entwicklung als Vorbote für dessen Beben.

Es bleibt sehr viel männliche Kraft mit mannigfaltig weiblicher Nacherziehung, die das Bild von Geborgenheit der Lebenskonzepte der Zukunft zeichnet. Verhandlungen in der Familie ähneln mindestens jenen Budgetvergleichen, die das Fernsehen so lange nachspielt, bis sie ihre Wirkung real zeigen. So ist das Flimmern der Schirme vor LCD-Technik tatsächlich verantwortlich für seine bahnbrechend wiederholenden Reize. Bedenkt man, wie schnell ein Bild wiederholt werden muss, bis man seine bewegte Geschichte daraus glaubt, ist es kein »Wunder«, wenn daraus neue Bilder kaum Wirkung auf das menschliche Gehirn mehr zeigen. Vielmehr reden wir von einer Reizüberflutung und glauben, unsere Köpfe in der Natur zu trösten, da die Quantenkraft ja einfach nur nach oben spiralisiert werden muss. Ich gestehe, ich bin sehr abgespannt von jenen esoterischen Konzepten, die Licht für Blau erklären und Weiß auf Weiß erzählen, dass es nie Druckerschwärze dafür brauchte.

Der Konsens aus Energie in seiner sauberen Verwendung bzw. sein nachhaltig umwelterträglich politisches Segment zu zeichnen, liegt an dem Schaden, dass es viele an den Schalthebeln gibt, die tatsächlich glauben, da unten wäre niemand und sie wären tatsächlich zentral da oben und müssten nur verstehen, was die anderen brauchen. Es wirkt wie bipolares Design auf einer endogenen Basis, die sich so lange in sich verfrisst, bis Fett plötzlich selbst seine Wunder bewirkt. — Nachsicht also mit denen, die tatsächlich um sich schlagen, weil sie die Luft nicht mehr atmen können. Weniger Verständnis hingegen für die Zeichnungen, die sich in ihrer Intelligenz selbst erschöpfen, als vielmehr so brillant daher scheinen, dass man dazu Brillen für die eigene Wahrnehmung benötigt.

Das Erkennen von Wissen bedeutet, seine Essbarkeit steuern zu wollen.
Instinkt, und wenn er auch stinkt, zeigt allemal mehr als seine Ergründung.

Spülen Sie sich mal wieder von Hand!
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© Dieter Telfser 2006

Viel Ehr um wenig Geld!Generazione 1000: »Ma secondo voi perché sono sempre i più sfigati a diventare icone generazionali?« È Franco, l’amico di Alessio, che butta lì la domanda mentre cominciano a scorrere i titoli di coda di »Donne Darko«. Del resto, ha studiato filosofia - ovviamente per finire a fare l’impiegato alle Poste a 970 Euro al mese-, e la domanda non è per niente stupida, anzi. — via ON.OE

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