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Saturday, 1. October 2005
Emerging Techniques! — Das politische Mittelalter im Crystalraster. Neurolinguistik als duftendes Medium für jene Wählerschnitten, die lieber ihren Kuchen davon hätten. — Ganz und gar nichts Neues im Süden!

© Dieter Telfser 2005. Emerging Techniques! — Das politische Mittelalter im Crystalraster. Neurolinguistik als duftendes Medium für jene Wählerschnitten, die lieber ihren Kuchen davon hätten. — Ganz und gar nichts Neues im Süden!
Vergleicht man die Konsistenz einer Esterházytorte mit einer Flockensahne, bleibt tatsächlich entweder Zucker oder eben Butter übrig. Erstaunlich dass sich äquivalentes auch vor den Urnen widerspiegelt. Handmotorik und Farbverzierungen auf den Zetteln geben genügend Anlass darüber nachzudenken, was sich miteinander wohl nicht, oder gar zu schnell verbinden könnte. Was immer wir uns als Allianz auf’s Brot schmieren wollen, es gibt mindestens zig Ersatzprodukte hierfür. Alleine das Brot lässt sich als solches nicht unbedingt zu Zucker machen, auch wenn man over here aus Frittieröl bereits Benzinate zu gewinnen scheint.

Was ist übrig von der Politik die sich noch polarisierend sieht? — Nichts, außer hübsch datierte Lichtstrategen mit etwas Kenntnis von Pappe und Handfuchteltechniken. »Gorgeous« zielen Pupillen hinter matten Masken in das zentral tierische System des Beschauers, suchend nach dem Gegenüber, den Bündnispartnern die sich nicht auf deren Brille reduzieren wollen. Man hat fast das Gefühl Wahlen als Demokratieform sind vollkommen für die Suppe, denn kaum ein Ergebnis dient dem realen und vorwiegend Medienvorkommen. So stimmen Unternehmensergebnisse fast exakt mit Wahlergebnissen zusammen und man legt die dazugehörige Berichterstattung als Unterton dazu, damit es einfach umfassender und gewählter wirkt.

»Is it You?«Reale Themen sind heute aber durchwegs auch faktische Realität, wären sie nicht so viel in der Klatsche. Fast möchte ich eine absurde intellektualisierte Abgehobenheit unterstellen, wüsste ich nicht dass neuroorienterte Codes wieder aus dem Mittelalter in die heutige Zeit kolportiert werden. Ja, es geht um die einfachen Zwirbelsynapsen und fastening »Real-Time Vernetzbarkeiten«, stoisch und ruhig wiedergegeben, oder für das Gegenüber aktivierend und letztendlich streubar. Noch nie waren die Techniken des Basings und Leadings so banal verstrickt, wie in den heutigen Gesichtskoordinaten. Ich glaube es wird noch einige Zeit dauern bis wir uns alle gegenseitig im Sattel haben, und uns dorthin bringen wo wir uns geträumt bzw. gezeichnet haben, oder uns das fehlende und formende Teil nachhaltig versprechen.

Die dringend benötigten erneuerenden Zellkräfte sind noch in der Maske, während andere bereits als Vorläufer auf der Bühne stehen müssen, sich fragend ob Sie jetzt verheizt werden, oder einfach nur die Wärme der Scheinwerfer genießen sollen. Ich tue mich schwer konkrete Beispiele und Namen zu nennen; — bevorzuge einen seelischen Textduft, um das zu beschreiben, was man auch psychologisch um die Kante schwingen könnte. Natürlich bleiben fixierte Wiederholungen immer farbliche Suggestivität, wäre da nicht auch der begleitende visuelle Taktsinn, der in der Farbe nachjustiert werden muss. Stellt man sich die Europäischen Parties »mainstream«-adaptiert vor, trügen viele in Zukunft wohl nur noch Westen von »Herrn Kanel«. Alles würde nur noch Rouge schmecken und wir würden uns erfreuen an der Sätte der verkopften Blutkonsistenz.

Buchhalterisch lässt sich ein Unternehmen neuerdings besser als Sportverein führen, weil man sich dann mit den Gewerkschaften leichter tut. Es ist die Form, die Art der Koketterie mit einem sozial orientierten Duft von »Miteinander Freundlichkeit.« Es wärmt das Herz, wenn die Muskeln zu schwach im visuellen Antrieb sind und dazu aber wirklich funktionieren müssen. So koppelt sich eine europäische Paranoia mit »Katastoffen«, die es noch nicht gesehen hatte und einer Bitte die Welt endlich so zu zerstören, dass man sich RatzFatz neu aufbauen könnte. Ginge dieser Vorgang des Cancellings schneller und tatsächlich mit einem Bildgeruch, so bräuchten wir wohl nur noch die Forschung und zugänglicher Open Genealogy, um das Gemisch für schwächer bestückte Führungselemente in Konzepte zu kriegen.

Die Welt als Zwang braucht aber ihre Formen und mir scheint fast so als würden die Junx am Schalter gerade ihre verstorbenen Eltern fragen: »War das gutes Management, Opa?«. Der sich wiederholende und generationale Kulturwert bleibt aber nach wie vor die manipulative Technik Druck auszuüben, um zu einem Gegendruck einzuladen. Ist es nicht wacker den klimatischen Beweis und Grußform, hierfür nachberichtet zu bekommen, und immer noch nicht zu spüren was das persönlich bedeutet? Der Mensch muss wohl bei sich anfangen zu kritisieren, bevor er dann über die Natur am anderen Ende seiner Vorstellungskraft ankommt. Schade dass wir dazu das Träumen in den Kinos verlernt haben, bzw. eine visuelle Denkkraft gar nicht mehr formulieren können.

Natürlich verallgemeinere ich. — Weiß als saubere Basis für das Schwarz der zu replizierenden Modedreißiger, gekoppelt mit mediävaler Brachialgewalt, verglichen mit Religionen als Entspannungstechniken müssen ja in Bauernyoga münden. Immerhin ist eine klassiche Drainage im herkömmlichen Sinne bloß eine Faserregulierung und eben dualistisch empfindbar. Der Körper in seiner Komplexität muss aber deshalb metrisch gehalten werden, damit wir die gegenseitige Manipulation besser sehen um uns darüber unterhalten zu können. Scharfzeichnende Features genügen der europäischen Geburtenrate nicht, weil dazu Krankheiten verwendet werden. Man setzt ein gesund mahnendes, ja geradezu positivierendes Konzept einer Nervosität entgegen, die nur mit Drittanbieterprodukten zu beheben ist. Vögel hin oder her. — Ich frage mich wie der Körper von sich lernen sollte, wenn er dazu ständig gestaltet, oder in ein Formenkonzept gebracht wird. Oft beobachte ich ein Unverständnis darüber, dass sich der Mensch über seine Umwelt identitätsstiftend abzugrenzen versucht.

Politische Abgrenzung bedeutet heute aber nur Unflexibilität am Schirm für jene Pässe die damit niemals durchkommen. Man hält Weltreisende auf, stoppt sie, choreografiert sie für das eigene System und szenografiert den weltweiten Wissensdurst dazu. Viel lieber orientieren sich aus Gripsbüchern gelernte »Zauberforen« an adaptiver Farbensensorik. Die neuen politischen Farben sind aber ein Wurf an Prismen, die in sich nicht reflektieren. Es bleiben gebundene, blickdichte dickflüssige Farbkübel in Bioqualität für die eigene Nachvollziehbarkeit.

Ehrlich gesagt freue ich mich auf das Mittelalter.
Das Grau der Zellen lässt sich wesentlich besser kleiden.
Ob weitere Luft darauf folgen wird, bleibt wohl der Medizin überlassen.
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© Dieter Telfser 2005

Sie müssen diesen Text nicht mögen, um Ihre Schlüsse daraus zu ziehen.

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