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Saturday, 9. October 2004
Vitamin »i« – Stickstoffhaltige Lebensformen für den internationalen Sumpf an Datennahrung in Form von Provitaminen. Von Fetten und Gewässern rund um die Intrigen auf das menschliche Zellgewebe.

© Toni Seppi 1990 - © Dieter Telfser 2005 — Vitamin »i« – Stickstoffhaltige Lebensformen für den internationalen Sumpf an Datennahrung in Form von Provitaminen. Von Fetten und Gewässern rund um die Intrigen auf das menschliche Zellgewebe.

Der Botenstoff »i« existiert als nicht einheitlich chemische Stoffgruppe tatsächlich, indem man angeblich nachgewiesene Eigenschaften des Vitamin C in Form von Ascorbinsäure zu verbinden versucht. Als synthetisches Regulativ im menschlichen oder tierischen Organismus regulieren jene essentiellen Wirkstoffe tatsächlich die Aufrechterhaltung von Daten in Ihrer individuell gepredigten Gesundheit und die damit verbundene qualitative Datenleistungsfähigkeit, welche mittlerweile mit menschlicher Leistung gleichgestellt wird. Aber ist es wirklich so, dass uns das Internetz unter dem Code »i« das Letzte aus unserem Endorphin-Haushalt ringt?

Da Endorphine, in Form von selbst produzierten Glückshormonen, immer nur in Extremsituationen angeregt bzw. freigeschüttet werden, brauchen wir wohl so einen synthetischen Vitaminkomplex für eine erhöhte Wahrnehmung rund um die auf uns einwirkende Datenwelt in Form von dezentralen Verbindungssynapsen. Persönlich stelle ich eine direkte Verbindung zwischen Erfolg- und Zielmetaphern und der metaphysischen menschlichen Ebene fest. Das heißt, dass Menschen, die ihre eigene Meta in ihrer Realität nicht leben können, viel mehr an Vitamin »i« benötigen als jene, die einfach nur baggern und sich empor wühlen, damit sie auch genug Licht zum Wachsen bekommen.

Die Generalisierung von Natur in seiner Schärfe/Unschärfe und die damit verbundene Orientierungslosigkeit in den auf Zielgruppen abgebrühten Publikationen, zeigt uns doch allen nur, dass wir weder eine erhöhte Wahrnehmung lernen wollen, noch damit wirklich umgehen können. Wir diversifizieren uns für das Ziel der synthetischen Individualität, die man letztendlich kaufen können muss, denn das ist der rechtliche, also faktische Beweis, dass sie einem auch beweisbar zusteht. Als Eigentümer von rechtlich gesichertem individuellen Gut hat man leicht leben, denn man arbeitet auf die nächste Etappe von »i«-Gut hin. Da das Internet als Wort und Medium aber bereits eine Gleichstellung aller Rechte für alle in sich hat, arbeiten wir also kollektiv an einer Verbreiung der alles, allen gehörenden Masse.

Wir haben also beschlossen uns gegenseitig zu nutzen, denn als nutzende Individuen stählen wir unseren Marktwert unter täglich neu erfundenen Prämissen. Wir errätseln uns gegenseitig auf die mögliche kommerzielle oder individuelle Nutzbarkeit und verpönen kommerzielles Sichtgut als eine niedrige Ebene der Vitaminzufuhr. Horizontale wie vertikale Marktsegmente scheinen im Fadenkreuz genau das zu versinnbildlichen, was an Präzision der einzelnen Klassen nun mal notwendig ist. Kurz: wir kaufen uns gegenseitig und haben uns als fleischlichen Beweis nur mehr digital oder eben anal-og.

Die Welt wird deshalb zur globalen Intrige, da wir mittlerweile einfach alle besser wissen, was wir vom anderen unwissentlich haben können. Wir nehmen uns andere also nicht wirklich für eigene Zwecke zur Brust, sondern lassen jenen auch noch die Lust des eigenen Zwecks, damit politische Intrigen auch ihren nutzbaren Marktwert bekommen. Die banale Intrige hinter dem Rücken wird also wirklich zum sich gegenseitig gecoachten Training mit dem Ziel männliche Intuition der weiblichen vorauszuschicken, als hätten unsere Hormone sonst nichts zu tun! So gewinnt das Unwissen des Intrigierenden dem Benutzten gegenüber eine wirklich neue Qualität, denn beide wissen vom anderen Ziel, welches es auch sein mag.

Die Täuschungsmanöver, genannt »Mobbing Skills« spielen sich in unseren Zellen genau so ab, wie wenn wir im Kino sitzen und uns von Lautstärke mal Bandbreite bewusst unsere Phantasie nehmen lassen. So haben alle Beteiligten eigentlich nur mehr Interesse ihr eigenes so genanntes selbst erdachtes Ziel so unbescholten wie möglich mit dem des für sich benutzten Zweckes zu erfinden. Was wer mit wem erreicht und auf welche Kosten, ist heute längst schon keine Frage des Nicht-Wissens mehr als vielmehr der vordergründig sichtbaren Fäden, welche zum Muster für alle passen sollten bzw. müssen. Instinkt ohne jegliche Duftqualität!

Reduziert auf den Code und so offen wie der Code selbst brüstet sich also Wasserlösliches mit Fetthaltigem zu einem einzigen vitaminreichen Schubfaktor, dem wir unglaubliche Eigenschaften zuschreiben wollen. Natürlich verwenden wir hierzu vorwiegend Vokale, denn Konsonanten wären hierfür nicht sonorisch stark und prägnant genug, um uns selbst in unsere eigene Intriganz zu hüllen. In welchen Sack wir uns auch lügen, es bleiben immer ausreichend viele davon übrig, deren Füllgehalt man täglich neu erfinden kann. »Invent Yourself« + »Xpress Yourself« * »i« ergibt genau jene Botenstoffe die sich organisch nachhaltig in unser Gewebe einbinden lassen. Ob es dann die Liebe ist, sagt uns sicher die sexuelle Qualität.

Würden Männer mehr intellektuelles Geschlecht leben, bräuchten Frauen dahinter oder davor nicht so viele Entscheidungen für ihre Männer arrangieren, damit sie sich über ihre Männer gemeinsam erhalten dürfen. Altgriechische Formeln wie Alpha*Beta/7, ergeben weder demokratische noch brauchbare politische Herde für das Geschlecht selbst. Noch nie waren »Gier« und »Gear« so nahe beieinander, wie seit der Erfindung des selbigen Blocker-Pillchens, die man als Gegensuchtmittel in der Medizin einsetzt.

Prosit! »i«
Es möge Nutzen!
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© Dieter Telfser 2004

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