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dieter on 9/6/06 9:34 PM
synapses
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© Dieter Telfser 2006 — Jedes Neuron lässt sich mit einem elektrischen Generator vergleichen. Manche Neuronen sind ununterbrochen in Betrieb, während andere nur von Zeit zu Zeit aktiviert werden, wenn sie Signale von anderen Neuronen empfangen. Jede Nervenzelle erzeugt eine Spannung von ungefähr 20 Millivolt. Die Information wird durch die Impulsfrequenz verschlüsselt. Diese Elektrizität erkennen wir auf den Kurven des Elektroenzephalogramms. — Das Neuron besteht aus drei Teilen. 1. Dem Zellkörper, der den Kern enthält; 2. Den Dentriten, das heißt den Verzweigungen der »Empfängerdrähte«, die die Signale von anderen Neuronen auffangen; und 3. Dem Axon oder dem »Sendedraht«, über den die Signale nach Prüfung durch den Kern weitergegeben werden. — Der Sendedraht einer Zelle steht nicht in direktem Kontakt mit den Empfangsdrähten anderer Zellen. Beide Enden sind durch eine Spalte getrennt, die weniger als einen Millionstel Millimeter breit ist. Das Signal muss die »Synapse« genannte Spalte überspringen, um bei der nächsten Zelle den Prozess zu wiederholen. Gehirnsignale können diesen »Sprung« 500 bis 1000 mal in der Sekunde ausführen, doch die durchschnittliche Impulsfrequenz beträgt 100 mal pro Sekunde. — Es gibt keine konkrete elektrische Verbindung und keine Leitung des elektrischen Stroms zwischen einem Neuron und seinen Nachbarn. Der Sendedraht der Zelle endet in kleinen Proteinbläschen, die man synaptische Vesikel nennt. Die tatsächliche Übertragung des Signals an der Synapse geschieht durch eine chemische Reaktion. — Jene chemischen Substanzen, die von den synaptischen Vesikeln erzeugt werden, »spritzen« das Signal hinüber. Wenn Handlungen wiederholt und damit die Zellen in kurzen Abständen aktiviert werden, nehmen die synaptischen Vesikel nach Zahl und Größe zu, sodass der Abstand, den das Signal zu überspringen hat, kleiner wird. — Je mehr Vesikel es gibt, desto weniger Energie bedarf es zum Handeln; dadurch entstehen Gewohnheiten. — Je häufiger wir eine Handlung ausführen, desto tiefer verankern wir die Gewohnheit. Bis zu 80.000 Vesikel hat man am Ende eines einzigen Neurons gezählt. Vesikel, die Signale auf Gewohnheitsbahnen übertragen, bleiben nach heute gültiger wissenschaftlicher Auffassung erhalten. — Engramme nennt man die besonderen Neuronenvernetzungen in Gewohnheits- oder Gedächtnisketten, die bei Simulation oder Assoziation immer gleiche Bilder oder Bewegungen produzieren. — Severities on Hype! —  Seelische Erhärtung aus Überlastung im Alltag. Wenn unerledigte Signale zur Belastungsprobe in seiner Übertragung werden und gegebene Vielfalt ersticken. Wunschkollisionen aus Selbstschutz zur Entkristallisierung des persönlichen Speichers. Denken als Überschuss beim Sichten verflogener Herzbarkeiten. — Go Rebirth!

© Dieter Telfser 2006 — Jedes Neuron lässt sich mit einem elektrischen Generator vergleichen. Manche Neuronen sind ununterbrochen in Betrieb, während andere nur von Zeit zu Zeit aktiviert werden, wenn sie Signale von anderen Neuronen empfangen. Jede Nervenzelle erzeugt eine Spannung von ungefähr 20 Millivolt. Die Information wird durch die Impulsfrequenz verschlüsselt. Diese Elektrizität erkennen wir auf den Kurven des Elektroenzephalogramms. — Das Neuron besteht aus drei Teilen. 1. Dem Zellkörper, der den Kern enthält; 2. Den Dentriten, das heißt den Verzweigungen der »Empfängerdrähte«, die die Signale von anderen Neuronen auffangen; und 3. Dem Axon oder dem »Sendedraht«, über den die Signale nach Prüfung durch den Kern weitergegeben werden. — Der Sendedraht einer Zelle steht nicht in direktem Kontakt mit den Empfangsdrähten anderer Zellen. Beide Enden sind durch eine Spalte getrennt, die weniger als einen Millionstel Millimeter breit ist. Das Signal muss die »Synapse« genannte Spalte überspringen, um bei der nächsten Zelle den Prozess zu wiederholen. Gehirnsignale können diesen »Sprung« 500 bis 1000 mal in der Sekunde ausführen, doch die durchschnittliche Impulsfrequenz beträgt 100 mal pro Sekunde. — Es gibt keine konkrete elektrische Verbindung und keine Leitung des elektrischen Stroms zwischen einem Neuron und seinen Nachbarn. Der Sendedraht der Zelle endet in kleinen Proteinbläschen, die man synaptische Vesikel nennt. Die tatsächliche Übertragung des Signals an der Synapse geschieht durch eine chemische Reaktion. — Jene chemischen Substanzen, die von den synaptischen Vesikeln erzeugt werden, »spritzen« das Signal hinüber. Wenn Handlungen wiederholt und damit die Zellen in kurzen Abständen aktiviert werden, nehmen die synaptischen Vesikel nach Zahl und Größe zu, sodass der Abstand, den das Signal zu überspringen hat, kleiner wird. — Je mehr Vesikel es gibt, desto weniger Energie bedarf es zum Handeln; dadurch entstehen Gewohnheiten. — Je häufiger wir eine Handlung ausführen, desto tiefer verankern wir die Gewohnheit. Bis zu 80.000 Vesikel hat man am Ende eines einzigen Neurons gezählt. Vesikel, die Signale auf Gewohnheitsbahnen übertragen, bleiben nach heute gültiger wissenschaftlicher Auffassung erhalten. — Engramme nennt man die besonderen Neuronenvernetzungen in Gewohnheits- oder Gedächtnisketten, die bei Simulation oder Assoziation immer gleiche Bilder oder Bewegungen produzieren. — Severities on Hype! — Seelische Erhärtung aus Überlastung im Alltag. Wenn unerledigte Signale zur Belastungsprobe in seiner Übertragung werden und gegebene Vielfalt ersticken. Wunschkollisionen aus Selbstschutz zur Entkristallisierung des persönlichen Speichers. Denken als Überschuss beim Sichten verflogener Herzbarkeiten. — Go Rebirth!

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