Reteid Resflet*09 Open Sources 1.7
lunedì, 7. aprile 2008
Achtung—Ächtung
<a href="http://www.artbits.at/archiv_detail.php?page=poelzler">© <b>Christian Pölzler</b> 2007</a> | <a href="http://www.heidi-popovic.com/">Heidi Popovic</a> für <b><a href="http://telfser.com/stories/5249/">DONE.</a></b> — © Dieter Telfser 2008 — <b><a href="http://telfser.com/stories/5549">Achtung—Ächtung:</a></b> <b>Biografische Volten und abenteuerliche Lebenssituationen entwickeln Fähigkeiten,</b> Sachlagen <b>nicht so stehen zu lassen,</b> wie sie nun mal sind. Das hat mit einem <em>ausgeprägt zelebriertem,</em> aber auch nativen Freiheitsempfinden zu tun – <b>jungfräuliches Öl.</b> Die Schärfe der Beobachtung ist auf der einen Seite <b>die lukrativste Würze,</b> auf der anderen <b>Gift gegen die Anpassung.</b> <b>Sie dient dem Zweck, verschiedenen Wahrnehmungsmodellen ihren Eigensinn zurückzugeben.</b> Intuition hat,  <em>aus der Sicht eines Adlers,</em> mit jener Gewissheit zu tun, dass Bilder <b>ihre gesellschaftliche Ambivalenz nicht suchen,</b> sondern deren <b>Verwertung unterliegen.</b> Aufmerksamkeit und ihre <b>notwendige Distanz</b> als gestalterisches Raummodell verbinden nicht nur jene Spannung, <b>die das <b><a href="http://telfser.com/stories/3972/">»Geschäft«</a></b> ausmacht,</b> sondern letztendlich auch <b>sich selbst formt.</b> <b><a href="http://www.typoberlin.de/">Der Beitrag</a></b> ist eine Stunde gelebter Zustand.  Er soll <b>Signal sein</b> und <em>Bewegkraft werden</em> für die <b>Veränderung der Umstände,</b> denen wir als Gestalter und Gestalterinnen <b>unterliegen.</b>
Biografische Volten und abenteuerliche Lebenssituationen entwickeln Fähigkeiten, Sachlagen nicht so stehen zu lassen, wie sie nun mal sind. Das hat mit einem ausgeprägt zelebriertem, aber auch nativen Freiheitsempfinden zu tun — jungfräuliches Öl. Die Schärfe der Beobachtung ist auf der einen Seite die lukrativste Würze, auf der anderen Gift gegen die Anpassung.

Sie dient dem Zweck, verschiedenen Wahrnehmungsmodellen ihren Eigensinn zurückzugeben. Intuition hat, aus der Sicht eines Adlers, mit jener Gewissheit zu tun, dass Bilder ihre gesellschaftliche Ambivalenz nicht suchen, sondern deren Verwertung unterliegen. Aufmerksamkeit und ihre notwendige Distanz als gestalterisches Raummodell verbinden nicht nur jene Spannung, die das »Geschäft« ausmacht, sondern letztendlich auch sich selbst formt.

Der Beitrag ist eine Stunde gelebter Zustand. Er soll Signal sein und Bewegkraft werden für die Veränderung der Umstände, denen wir als Gestalter und Gestalterinnen unterliegen.
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© Dieter Telfser 2008 | Illustration © Christian Pölzler 2007 | Heidi Popovic

Zahlreiche Netze, die in speziellen Nervenstrukturen verkörpert sind, dienen dazu, Information nach nützlichen gemeinsamen Kennzeichen zu klassifizieren. — Beim Sehen detektieren sie die Äquivalenz von Wahrnehmungserscheinungen, die mit Ähnlichkeit und Kongruenz in Bezug stehen, wie das unterschiedliche Aussehen eines Gegenstands der von unterschiedlichen Orten aus gesehen wird. — Beim Hören erkennen sie Klangfarbe und Akkord unabhängig von der Tonhöhe. Äquivalente Wahrnehmungserscheinungen haben in allen Fällen diesselbe Gestalt, und sie definieren eine Gruppe von Transformationen, die die Äquivalente ineinander überführen, die Gestalt aber invariant lassen. — Wir suchen nach allgemeinen Verfahren zur Konstruktion von Nervennnetzen, die Formen so erkennen, daß sie für jede Eingabe, die von dieser Form ausgeht, zu derselben Ausgabe führt. — Wir suchen insbesondere nach solchen Netzen, die der Histologie und Physiologie der tatsächlichen Struktur entsprechen. [Pitts und McCulloch, 1947]

»Benjamins Deutung der Wahlverwandtschaften demonstriert, wie zum Beispiel ein als symbolisch kommentierter Sachgehalt unter der Perspektive des Kritikers zum Index eines falschen Scheins werden kann:Im Ausdruckslosen erscheint die erhabene Gewalt des Wahren, wie es nach Gesetzen der moralischen Welt die Sprache der wirklichen bestimmt. Dieses nämlich zerschlägt, was in allem schönen Schein als die Erbschaft des Chaos noch überdauert: die falsche, irrende Totalität — die absolute. Dieses erst vollendet das Werk, welches es zum Stückwerk zerschlägt, zum Fragmente der wahren Welt, zum Torso eines Symbols.« Dass ein Symbol kein Symbol ist, sondern allegorische Züge hervortreten läßt, diese Feststellung beruht nicht auf einem paradoxen Vexierspiel oder einer terminologischen Inkonsistenz, die ihrer Selbstwidersprüchlichkeit überführt werden müßte, sondern auf der Unterscheidung der beiden Interpretationsebenen.« — Peter Matussek, Naturbild und Diskursgeschichte, Seite 44

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Œ1 Radiokolleg — Die entworfene Welt
19 — 21 Mai 2008 — jeweils ab 9:05 h auf Œ1

Sie denken, skizzieren, entwerfen und bauen. Designer formen den Alltag, aber nehmen sie darauf auch Rücksicht? Egal ob man in die Tasten greift, telefoniert oder das Haus verlässt, überall wird man mit Design konfrontiert.

Jedoch nicht alles ist brauchbar und so manches bleibt ein befremdliches Artefakt: Zu kompliziert, um benutzt zu werden. Zu kühl, um Lust zu wecken. Zu klein, um bedient zu werden.Einfachheit lautete daher die oberste Prämisse so mancher Designschmiede. Aber damit ist noch nicht jedem geholfen. Verstehen, Beobachten und die Dialogbereitschaft sei eine weitere Voraussetzung, um ein guter Designer zu werden, verraten heute diverse Lehrbücher.

Was ist also Design? Was braucht Design, um benutzbar zu sein? — Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Radiokolleg-Serie »Design - die entworfene Welt«, ebenso wie die Suche nach neuen Formen und Konzepten der Zusammenarbeit.
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Vielen Dank an Mariann Unterluggauer
für Einfühlungsvermögen, Recherche und Unterstützung.

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muchas gracias, hombre ;); es hat spass gemacht zuzuhören.

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