Reteid Resflet*12 Open Sources 1.9
Saturday, 11. August 2007
Vision Competence Center Hartmann Wien — Modell 900 ist eine Erfahrung mit Geschichte. Im Grunde eine Brille, wenn man Sehen auf seine Sprungkraft dekliniert. — Es ist mir eine große Ehre bekannt zu geben, persönliche Sehkultur mit dem! Team von Okkulisten teilen zu dürfen.
© Birgit Hartmann 2007 — © 1994 Toni Seppi —  © Dieter Telfser 2005  — Maske: Martin Geisler — Brille: <a href="http://www.hartmann-wien.at">Hartmann Optik Wien | Vision Care Center,</a> Modell 900 — <b><a href="http://telfser.com/stories/5188/">Zeit ist gemessene Erfahrung!</a></b> — Erfassbar z.B. in den Ausschlägen eines Pendels, den Umläufen der Jupitermonde oder der Länge einer Reise. Auch Empfinden und Denken kostet Zeit. Das ist an der Gehirntätigkeit z.B. über ein Elektroenzephalogramm messbar. Physiologen finden, dass der Mensch eine Art Zeitquant besitzt, eine Zeiteinheit von etwa einer Zehntel Sekunde. Der durchschnittliche Mensch hat somit  einen Zeitvorrat von 40 Milliarden menschlichen Zeitquanten, also 40 Milliarden Erlebnisse, bzw. Wahrnehmungen. — Prof. Gerd Fleischmann über Dieter Telfser: Südtiroler mit italienischem Pass aus dem Vinschgau und Wien als zweiter Natur: Askese und Luxus, Lust zur Selbstdarstellung – und zum Versteckspiel. Zungenfertig wie Abraham à Sancta Clara. Formfinder und Zweifler. So steht seine exaltierte Modeperformance an der Bauhaus Universität Weimar quer zu geistlichen Gesprächen mit Pater Bruno im Kloster Marienberg. Wer ihm Arroganz vorwirft, übersieht, dass er in den Agenturen und bei Freunden oft [und gegen seine Intention] als »Humanizer« wirkt und willkommen ist, neben seiner Eloquenz, Medienkompetenz und Produktionserfahrung. Telfser hadert mit der Welt, die für ihn vor allem Medienwelt ist. Er hatte seinen ersten Macintosh mit 16, arbeitete als Kreativer beim ORF und in Werbeagenturen, entwarf Pläne für ein MediaLab und dokumentierte fotografisch seine Grenzerfahrungen.
Modell 900 war eine »Quante« in meinem Leben. Die Suche nach einer würdigen, also zeitlosen Brille begann sehr früh. — Liebe sieht eben besser durch eine Brille und vor allem wertschätzt das Detail seine Kleinfermente einfach umfassender. Sehkultur bekam für mein Verständnis besonders in Wien ein notwendiges Überlebensinstrument. Insofern unterlag der modische Aspekt nie individueller Sehkultur, wie sie bei Optik Hartmann in Wien entwickelt, geschliffen und bis zur Brillanz zelebriert wird.

Die Werkstätte übt einen familiären Aspekt von außergewöhnlicher Würde, fast so als würden blinde Schafe endlich aus ihrer Tagesschwärze finden.Begeistert trage ich heute Modell Eintausendfünfhundertfünfunddreißig und tapse noch vor gezeichneter Schärfe, zumal ich bestimmte Dinge niemals so kristallklar für meine Tagessicht erleben sollte. Glauben Sie mir, es ist notwendig sich an eine neue Sicht der Dinge zu gewöhnen, zumal ich normalerweise adaptiv Seh- aber auch Ist-Stand-Situationen mit Brillen korrigiere. — Insofern könnte man mir durchaus unterstellen: »Ich sehe, was ich will«, wäre das »Ich« nicht so entsetzlich überflüssig in dieser Satzstellung.

Berücksichtigt man die Herstellung einer Hornbrille, versteht man erst später was den Geist in seinem Material am natürlichsten kleidet. Man kann förmlich spüren wie geborgen und milde sich so ein Sichtgut um neuralgische Punkte des Kopfes schmiegt. Die mit Rodenstock entwickelte Glastechnologie kennt seinen Wunsch nicht nur von hochwertigen Objektiven, sondern wird ferner durch sogenannte »Rosing Assistance« auf seine Beiläufigkeit, noch individueller getrimmt.

Werbung basiert auf einem Konzept von zielgerechter Streuung. Nun, bei Hartmann Optik ist das anders: die meisten Hornbrillen holen sich Ihre Nasen selbst, auch wenn die/der Träger/in glaubt jene Entscheidung autonom zu treffen. — Insofern ist so ein Stück Blickgut auch einen verinnerlichten Kopfsprung in seine Gefühle wert. — Was immer die Seele imstande zu sehen ist, lässt sich nicht auf zwei Augen reduzieren, daher werden in der Familie Hartmann gesellschaftliche Inklinationen, wie die Formensprache »freundlich« gehalten.

Nicht immer ergibt das »Klassiker«,
aber meistens erreicht diese Botschaft gereifte Formen:
Brilliance in Nature by © Hartmann Wien | Vision Competence Center
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© Dieter Telfser 2007

Die Idee zu einer wirklich stimmungsverändernden Brille entstand 1991 als ich in Wien mit dem berühmten Grau d.h. dem langen Herbst und Winter zu kämpfen hatte. Die Menschen auf der Straße reagierten sehr sensibel und bezeichneten sich teilweise sogar selbst als »grantig«, weil doch Herbst und Winter so lange dauerten. Nach vielen Ergründungsgesprächen verstand ich, dass der missbilligenden Höflichkeit ein Lichtdefizit an Sonne zu Grunde lag, die gar auf andere Menschen abfärbte. In der Tat dem Wintersumpf an Stimmungen wollte ich mich nicht wirklich stellen und so begab ich mich auf die Suche nach den Ursachen und Prinzipien von Licht- und Farb-Wahrnehmung und den jeweilig damit verbundenen Hormon-Ausschüttungen im Hirn. Nach eineinhalb Jahren Farbpsychologie und deren neuronalen Verbindungen hatte ich die erste Farbkombination für mich gefunden. Die Farben Rot–Blau brachten nach dem anfänglichen 3D-Effekt binnen fünfzehn Minuten wahre Veränderung meines Gemüts und der damit verbundenen Stimmung im Alltag.

Zeit ist gemessene Erfahrung! — Erfassbar z.B. in den Ausschlägen eines Pendels, den Umläufen der Jupitermonde oder der Länge einer Reise. Auch Empfinden und Denken kostet Zeit. Das ist an der Gehirntätigkeit z.B. über ein Elektroenzephalogramm messbar. Physiologen finden, dass der Mensch eine Art Zeitquant besitzt, eine Zeiteinheit von etwa einer Zehntel Sekunde. Der durchschnittliche Mensch hat somit einen Zeitvorrat von 40 Milliarden menschlichen Zeitquanten, also 40 Milliarden Erlebnisse, bzw. Wahrnehmungen.

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