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Tuesday, 21. March 2006
dieter
05:57h
![]() Haloperidol wurde 1958 von Dr. Paul Janssen, [De Grootste Belg] entwickelt und auf den Markt gebracht. Es sollte dem einige Jahre früher eingeführtem Chlorpromazin angeblich an »Spezifität« bei Schizophrenien überlegen sein. Diese Ansicht liegt nahe, wenn man die hohe Affinität der Substanz zu den Dopamin-Rezeptoren im Gehirn bedenkt. In den vielen klinischen Studien, die bisher durchgeführt wurden, war jedoch kein Neuroleptikum wirklich effektiver als Chlorpromazin in der Behandlung der Schizophrenie. Haldol ist ein Butyrophenonderivat, und zugelassenes sehr potentes Antipsychotikum. Die Wirkungsweise zielt auf die Blockade von Dopamin-Rezeptoren, während die Blockade der Rezeptoren, die vor allem Nebenwirkungen erzeugen, wie muscarinische und adrenerge, weniger ausgeprägt ist. Die Primärwirkung ist dämpfend und sedierend, kann also bei Erregungszuständen gewünscht sein. Erst bei längerfristiger Anwendung tritt die eigentliche »Heilwirkung« ein: Haloperidol wirkt stark antipsychotisch. €pa in der sich ignorierendsten Psychose? Haloperidol [IM] for €veryone? . . . © Dieter Telfser 2006 Erschreckend einfache Erkenntnisse: der Name Schizophrenie bezeichnet eine Spaltung der psychischen Funktionen, eine mangelnde Einheit, eine Zersplitterung und Aufspaltung des Denkens, Fühlens und Wollens und des subjektiven Gefühls der Persönlichkeit, oft begleitet von inadäquater oder verflachter Affektivität. — Als gesichert gilt heute, dass der Wirkungsmechanismus von Neuroleptika auf einem Eingreifen in die synaptische Erregungsübertragung innerhalb des Gehirns beruht, wobei alle derzeitigen Neuroleptika die Übertragung des Neurotransmitters Dopamin hemmen. Zusätzlich können Neuroleptika mit Rezeptoren für Serotonin, Acetylcholin, Histamin und Noradrenalin interagieren. — Neuroleptika wirken symptomatisch, das heißt, sie können psychische Krankheiten nicht im eigentlichen Sinne heilen, aber Symptome wie Halluzinationen oder Wahn können damit zumeist beseitigt werden. Dies ermöglicht dem »Patienten« eine Distanzierung von der Erkrankung — er kann also seinen Zustand selbst als krankhaft erkennen. ... comment /% story.backlinks %> |
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