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giovedì, 28. luglio 2005
Universal Hypes! — Androgener Stolz als Protestmodell. Über die Loops im Zwischenmenschlichen, Visualitäten, Formalitäten, Codes und instabilen Ruderaktivitäten im Medienhandel. Identität und Realität als kaum fassbares Definitionsinstrument — God save the Screen!
dieter
07:21h
![]() Am Besten Aktiv, in Allem und Überhaupt! — Das heißt man mischt mit, liegt nicht passiv dar nieder und ist auch sonst überall dabei. Vorausgesetzt man weiss es und realisiert dies auch bewusst, für die eigene Entwicklung in Realtime. Mitmachen, aktiv sein, dem Geschehenen beisteuern, ja wenn nicht gar vorauseilend zuzetteln, bringt neue Impulse für zumindest jene Programmprotokolle, die wir ein halbes Jahr später hygienisch und zielgruppengerecht wieder vorgesetzt bekommen. Obgleich das Medium Fernsehen, oder großformatige Begleiter beim Vergilben sind, das Internet noch keine ausreichenden technischen Allianzen bilden will, bleibt wirklich sehr viel zu sehen und zu beobachten übrig. Zumindest vor den Schirmen. Alles Gedruckte scheint ja nur mehr Teil einer Strategie im auszuführenden, lokalen operativen Plan. Ich glaube, das titelt mit Werbung. Gab es vor geraumer Zeit noch initialzündende Kontroversen zum Thema Globalität und dessen Essbarkeit, blieb man doch bei homöopatischen Werten hängen. Immerhin brachten selbst unter hohen Sicherheitstechniken gipfelnden Treffen, bestenfalls gute oder aufregende Presse für danach. Nun, ich glaube einen virilisierenden Nenner für mich persönlich hierfür gefunden zu haben. Androgener Stolz basiert auf dem Blockieren und Gegenblockieren zu gleichen Teilen. Großteil der Immundialoge basieren auf diesem Prinzip. Um eine Spannung zu erhalten bleiben ventilierende Sprachtechniken und öffnende Praktiken als überlebenswichtige identitätsstiftende Maßnahmen. — Nach wie vor. Die Öffnung steht quer zum Versuch, Informationen nutzbar zu polarisieren. Obgleich wirtschaftliche Interessenskonflikte heute zeitgleich mit politischen Statements passieren müssen, gibt es den Brauch, Bürokratie der Technik nachzuhängen. Obgleich Millionen Megapixel keine aussagekräftigeren Daten liefern, wissen viele der Mitbewerber des öffentlichen Dialogs mehr über ihre Taktik als über deren anscheinend steuerbaren Inhalte. Bemerkenswert finde ich das im feinstofflich stattfindenden »Come Together«. Bedenkt man wie viele Männer gepanzert oder gepflastert vor Frauen oder Männer treten, um zu erspüren, was man gemeinsam zu Sehen im Stande ist, bleibt wohl nur der Dialog nach systemanalytischem Protokoll, auch als Workflow-Management bekannt. Allerdings könnte ich mir das auch anderes vorstellen, denn der Grundansatz von Universalität [.pdf 152 KB], meint räumliche und zeitliche Invariabilität, und seine Generalisierbarkeit als wissenschaftliche Aussage ohne, oder mit kultureller Überzeugung auf universellem Niveau. Besonders in Bezug auf die Ethik wurde die Universalität als Prinzip besonders häufig im Kreise diskutiert. Für mein Empfinden bleibt es also eine Frage von sozialem und mentalem Status und deren in Zeit zugänglicher Kombinierbarkeit. Es ist eine Einladung, seine Einzelteile täglich neu zu werfen, um alle Positionen und auch dahinter markierenden Eigenschaften neu zu sichten. Natürlich entsteht daraus kein regierbares Konzept, dafür aber mehr Autonomie im »gemeinen« Umgang miteinander. Könnte man androgenen Stolz tatsächlich mit männlichem Stolz gleichsetzen, wäre wohl vielen Frauen [und Männern] bei der Ergründung von Taktkonzepten oder familären Interferenzen mehr geholfen, als mit ausweichenden Bildern der Lustindustrie. Da sich die systemische Psychologie aber eher mit der genetisch verbundenen Ergründung, als mit deren sexuellen Kodifizierung beschäftigt, bleibt vielen nur die Analyse als unberechenbares »Snap to Point«-Tool. — Andererseits halte ich totalitäre Akribie für eine utrierte Krücke in der vermeintlich fehlenden Fähigkeit von themenzentrierender Abstraktion. Ob nun Musikkompressen zur Umweltbewältigung gehört werden, oder Iristraining vor den Schirmen wegdrehen; meistens bleibt die fehlende Bebilderung alleine übrig! — Ob bunte interaktive Konzepte oder Kauflibido, klare Grenzen zur Identitätsbildung ziehen sollen, bleibt ebenso dem verwahrlosten und überskillten Medienhandel zur Wiederverwertung. Ich habe nur das Gefühl nichts davon ist mehr verhandelbar, weil wir uns selbst den Raum und Platz dafür zuschmieren. ![]() . . . © Dieter Telfser 2005 ... comment /% story.backlinks %> |
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