Reteid Resflet*09 Open Sources 1.7
mercoledì, 1. dicembre 2004
Sex Smells! — Flüssige Quadraturen im Kreise als Gommage für Persönlichkeiten mit der ein oder anderen Schwäche für das Wesentliche im Leben. Über die Zelebrierung des Immune Deficiency Syndroms.
© Dieter Telfser 2005 — Sex Smells! Flüssige Quadraturen im Kreise als Gommage für Persönlichkeiten mit der ein oder anderen Schwäche für das Wesentliche im Leben. Über die Zelebrierung des Immune Deficiency Syndroms. — Codes werden in einem größeren Rahmen gesehen, unabhängig von ihrer eigenen Raffinesse, erst durch die wiederholte Verwendung als Hilfsmittel zur Informationsübertragung wirklich hilfreich. Denn die Verständlichkeit beim lesenden System setzt ja auch in diesem irgendeine vorbereitende Organisation [z. B. Lernen] voraus. Codes werden daher zu einem Bestandteil von Kultur von Systemen und entwickeln eine gewisse Beharrlicheit gegen Änderungen.

Er ist ein kugelförmiger »Bazillus« mit etwa 100nm Durchmesser und gehört zur Familie der Retroviren. Zur Vermehrung benötigt er meistens Körperzellen, die den CD4-Rezeptor auf der Oberfläche tragen, da das Oberflächenprotein gp120 des HIV eine Bindung mit den CD4-Rezeptoren eingehen kann. Das sind vor allem die CD4-tragenden T-Lymphozyten [T4-Zellen], die beim Menschen für die Antikörperbildung zuständig sind. Er baut zur Vermehrung sein RNA-Genom in DNA-Form in das Genom der Wirtszelle ein [Endogene retrovirale Genome], wodurch diese beginnt Virus-Protein und vom Virus benötigte Enzym zu produzieren. Mein Gefühl sagt mir, HIV ist männlich, schon allein wegen seiner zentral angelegten Wandlungsfähigkeit und autonomen Intelligenz.

Schaut man sich Zellen genauer an, kommt man recht schnell dahinter, dass der rein chemische Vorgang zwar minutiös und auch plausibel erklärbar scheint, nicht jedoch die scheinbar autonome Intelligenz der Bildungsformen von Proteinen und der damit verbundenen genetischen Informationen, die ja einen ausschlaggebenden Part beim Akt der Fortbildung selbst spielen. Dass es für die Bildung eines Syndroms immer mehrere Faktoren, Menschen oder chemische Stoffe braucht, ist ja nichts Neues; sehr wohl aber die Behauptung, den in einem Krankheitsbild zusammengefassten Komplex mit gleichen rückführenden Entstehungstechniken behandeln zu wollen.

Da Krankheitssymptome meistens die am vehementesten einfordernden Erinnerer für eine gestörte Interaktion mit unserer Gesellschaft und teilweise auch Ärzteschaft sind, müssen wir unbedingt einen zumindest sozial aufrechten Dialog mit den komplexen Auswirkungen suchen. Das passiert im Falle von Immune Deficiency und dessen humaner Penetranz sehr populär, denn schließlich war und bleibt der Auslöser hierfür unhygienische Sexualität, egal ob [Homo] [Hetero] [Trans] [Inter] [Bi] [Metro] [Objekt] [Auto] [A] [Hyper], ohne die anderen Kontaktmöglichkeiten vergessen zu wollen. Es scheint also fast so, als würden wir uns gerade recht deutlich die Frage stellen, warum wer mit wem und wie sich welchen Körperöffnungen widmen sollte. Zumindest tun das 40.000.000 Menschen auf unserem Planten, welche die 100nm große Frage in sich nicht wirklich »positiv« beantworten können.

Elsa Schiaparelli lieferte die »schockierende« Idee für die Marke Ribbon und so lernen wir seit geraumer Zeit über verschiedene Tochterinstitutionen, wie viel menschlicher und gesünder diese Welt noch werden muss. Die Schleife als persönliches Schmuckstück für mehr Solidarität mit den Schwächeren, weil unlösbar »infizierten« Mitmenschen unter uns. Seitdem staunen wir über Zahlen und bunte Formen der Darbietung des Social Fund Raisings, weil es Einzelschicksale nicht mehr schaffen können, mit der autoimmunen Krankheit umzugehen. Die Meinungen divergieren und rege diskutieren wir uns gut bestückt durch den Dschungel an medizinischer Realität und einer völlig neuen Disziplin: Jagen durch Sammeln für mehr Jäger unter uns.

Das Zelebrieren eines komplexen, unverständlichen, noch nicht gelösten Krankheitsbildes mit einem sozialen Spiegel der Schwächeren und möglicherweise Stärkeren, die den Schwachen ihre Stärke und Freude am Leben wieder zurück geben, birgt einen »großen« Gedanken in sich. Es ist das Wissen in Form von Macht über einen anderen Menschen zu entscheiden, welches wir als essentielles Mittel zur Lösung des Problems zu suchen scheinen. Gäbe es die erlösende Gralle, hätten wir totale Hygienefreiheit in wohl allen Belangen und müssten uns nicht grämen über die Konsequenzen und Folgen von Praxis und Technik jener Schwäche, die dann plötzlich keine mehr wäre. Wir könnten uns verteidigen und immer stark sein, ohne unser Immunsystem mit der Basisinformation, die wir gerne von uns lassen, zu bemüßigen. Der reine Sex, der reinen Liebe willen für mehr Entlastung im sowieso von Natur aus autonomen Immunsystem. Kurz: wir bräuchten dann plötzlich alle nur mehr Liebeleben, ohne uns um unsere Identitäts- und Persönlichkeitsmutationen und deren sozialen Status persönlich kümmern zu müssen.

Europa mit seinen viktorianischen Kontinenten würde sich von all zu gesunden Selbstbildnissen relativ schnell langweilen, denn es gäbe wohl kaum mehr jene Herausforderungen des kulturell wissenschaftlichen Bezwingens anderer Kulturen. Wir müssten uns ergeben! Den Gedanken, den Gerüchen und all den sich ständig wandelnden Geschmäckern, die mit der persönlichen Identität zu tun haben. Sex würde plötzlich riechen und wir müssten erneut Religionen und Wachstumsraten gegen das Bruttoinlandsprodukt zu unserer eigenen wahrgenommen Realität messen. Es würde dann wohl »Sieben« heißen, und wir würden Sieben zur Öffnung von Kanälen universeller Natur nutzen, die sich so oder so ständig selbst reflektieren. Das Okkulte am Vorgang der Bemächtigung würde zu einem Aneinanderstreifen von MHC-Komplexen und DNA-Knäuel ganz neue Texturen ergeben, mit denen in Wirklichkeit schon längst am Leben experimentiert wird. Das Zeitgefühl müsste nicht mehr strukturiert, als vielmehr bebildert werden, damit wir uns daran erhitzen.

Was die meisten bei der Humanen Immunsystem Verteidigung
nicht angehen wollen, ist, dass das zu Rate gezogene Syndrom,
der best zitierte Aufruf zur Veränderung humaner Natur ist.

Es bleibt ein unwiderstehlicher Lockruf für die Weiterentwicklung
der Spezies mit seiner einzig auszeichnenden Individualität.

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© Dieter Telfser 2004

Never Fuck Alone! ;-) never fuck alone (application/pdf, 1,149 KB)

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PA-457 in Trial Status. —
CleanUp your HIV blood within hours!

A revolutionary drug that could help overcome HIV's growing resistance to existing antiviral drugs is about to be tested in combination with standard antivirals. Called PA-457, it is the first of a new class of anti-HIV compounds called maturation inhibitors. The drug is still in its early stages, and will not be generally available for at least three years. Up to 80 per cent of HIV-positive people on treatment show resistance to one or more of their drugs, according to Graham Allaway of Panacos Pharmaceuticals in Gaithersburg, Maryland, which is developing PA-457. Panacos hopes to begin trials this month to test how well the drug works in patients whose existing drug regimes are failing.

PA-457 aims to overcome this resistance by attacking HIV on a new front. Many existing drugs work by blocking reverse transcriptase, an enzyme that enables HIV to replicate within a cell. Others disable protease, which helps to assemble the virus into particles that infect other cells. Recent experiments in collaboration with Michael Sakalian and his colleagues at the University of Oklahoma Health Sciences Center in Oklahoma City have shown that PA-457 works in a different way. It attacks HIV by disrupting formation of a conical shield, called the capsid protein, which stores and protects the RNA heart of the HIV particles as they bud out from infected cells.

»In a small trial the drug rapidly cleared most HIV from the blood, driving down levels tenfold in a matter of hours«

The latest research, in which the virus was examined under a microscope, shows that the drug binds to the capsid protein at a crucial stage in its manufacture [Journal of Virology, vol 80, p 5716]. Normally, the capsid protein is clipped apart from a major structural protein called the gag protein, and is then assembled into a cone. — PA-457 stops it being clipped off, causing it to form a leaky sphere that leaves the core RNA exposed. This cripples the virus, preventing it from infecting any other cells once it buds out from the host. Previous lab experiments on infected human cells have shown that the drug defeats strains of HIV which are resistant to other anti-HIV drugs. — A small human trial of the drug, reported last August, showed that when given on its own it rapidly clears most HIV from the blood, driving down the levels tenfold in a matter of hours.

The trial planned for this month is intended to discover how the drug performs as part of a combination treatment with other anti-HIV drugs, which is a more realistic situation. Forty-eight patients whose existing drug regimes are failing will receive either PA-457 or a placebo in addition to their standard drugs. — There are plans to try the drug along with new regimes tailored to individual patients, though Allaway warns that larger trials are needed and PA-457 will not reach the market until 2009 at the earliest. Other HIV researchers are also enthusiastic about PA-457. »It's a truly novel new class of drugs, and I really support their development,« says Charles Boucher of the University Hospital Utrecht in the Netherlands. »If [PA-457] turns out to be non-toxic, easy to use and not to select for resistance, it will find good use,« he says.

From issue 2555 of New Scientist magazine, 08 June 2006, page 16

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