Reteid Resflet*09 Open Sources 1.7
domenica, 28. giugno 2009
© Andreas Marini 1997 — © Dieter Telfser 2004_09 — Maske: Martin Geisler - Typische Haltung in Diskotheken. Es reichte ein bisschen Bass und die richtige Stimmung, um mich fliegen zu lassen. Immer wieder vermuteten Menschen Substanzen und Drogen dahinter. In Wirklichkeit war es Fortum&Mason Earl Grey mit extra viel Bergamot. Und natürlich strengste Disziplin. — <b><a href="http://telfser.com/stories/6336/">Vieles davon wäre heute öffentlich nicht mehr möglich.</a></b> Ich denke, man würde wegen öffentlichen Erregnisses binnen einer Stunde verhaftet.
© Dieter Telfser 2005 Wieso hat man ständig das Gefühl Sie wollen uns Ihre wahre Geschichte bzw. Herkunft über verblümte Ausreden verheimlichen?

© Dieter Telfser 2005 Weil sie sich die Mühe der Recherche über die Komplexität meiner Persönlichkeit abschminken können.Sogar Menschen die mich in meinem intimen Lebensphasen begleitet haben, wissen letztendlich gar nichts außer eben ihr für diesen Zeitraum gefasstes Selbstbild. So etwas ist mir viel zu wenig kritisch, als dass ich davon lernen könnte, bzw. auch Freude an der sog. Wahrheit haben könnte. Bedenken Sie, dass ich nicht ohne Grund ein sehr gefinkeltes persönliches System der Verständigung für mich aufgebaut habe, um genau jenem Gemüse auszustellen, welches unnötige Zeit und vor allem genau jene Ausreden kostet, die Sie hinter meinen Worten vermuten werden.

Frei ist das, was man selbst noch! nicht
im Stande ist, sich dazu vorzustellen.

Insofern, also kaum relevant.
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© Dieter Telfser 2009

Leseliste | Quellenangabe: »Catch!« — Die Fischhändler vom Pike Plade Market verraten ihre ungewöhnlichen Erfolgsgehemnisse — Redline — ISBN 3-8323-1056-8 — »Diversity Management« — Unternehmerische Stärke durch personelle Vielfalt — Jörg Haselier und Mark Thiel — Bund-Verlag — ISBN 3-7663-3553-7 — »Sisyphos im Management« — Die vergebliche Suche nach der optimalen Organisationsstruktur — Stefan Kühl — Wiley — ISBN 3-527-50042-1 — »Mythos Motivation« — Wege aus der Sackgasse — Reinhard K. Sprenger — Campus — ISBN 3-593-34499-8 — »Wilderness-Experience« — Motivation ohne Befehl und Gehorsam — Henning Henschel und Ingelore Welpe — Signum Business — ISBN 3-85436-338-9 — »Theater der Seele« — Illusion und Wahrheit auf der Bühne der Psychoanalyse — Joyce McDougall — Klett-Cotta Verlag | VIP — ISBN 3-608-95926-2 — »Plädoyer für eine gewisse Anormalität« — Joyce McDougall — Psychosozial-Verlag — ISBN 3-89806-113-2 — »Theater des Körpers« — Ein psychoanalytischer Ansatz für die psychosomatische Erkrankung — Joyce McDougall — Klett-Cotta Verlag | VIP — ISBN 3-608-95904-1

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domenica, 17. maggio 2009
© Dieter Telfser 2008 — <b>The molecular basis of <b><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Epigenetics">Epigenetics</a></b> is complex.</b> — It involves modifications of the activation of certain genes, but not the basic structure of DNA. <em>Additionally, the chromatin proteins associated with DNA may be activated or silenced.</em> This accounts for why the differentiated cells in a multi-cellular organism express only the genes that are necessary for their own activity. <b>Epigenetic changes are preserved when cells divide.</b> Most epigenetic changes only occur within the course of one individual organism's lifetime, <b>but some epigenetic changes</b> are inherited from <b>one generation to the next.</b> — <b><a href="http://telfser.com/stories/6097/">Congratulations, Rahul!</a></b>
Es gibt keine Sterne denen ich huldige;
Es gibt Blumen, die ich pflege, bzw. arrangiere.

Wie Sie möglicherweise auch!

Dieser Mann verdient meine Aufmerksamkeit:
Rahul Gandhi hab ich in mein Herz geschlossen,
sowie mir Grafik eigentlich passierte.

Was darf ich lernen?

Milde! — Erneut Milde!

Er begeistert nicht nur wegen seiner Geschichte,
sondern wegen der ihm noch nicht bekannten.

Ja, ich glaube, ich bin ein Fan,
von Rahul Gandhi!

Und habs ihm auch geschrieben.

Congratulations, Rahul!
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© Dieter Telfser 2009

The molecular basis of Epigenetics is complex. — It involves modifications of the activation of certain genes, but not the basic structure of DNA. Additionally, the chromatin proteins associated with DNA may be activated or silenced. This accounts for why the differentiated cells in a multi-cellular organism express only the genes that are necessary for their own activity. Epigenetic changes are preserved when cells divide. Most epigenetic changes only occur within the course of one individual organism's lifetime, but some epigenetic changes are inherited from one generation to the next.

Die Stimmung der Zeit lässt sich durch den Wunsch bzw. die Fähigkeit seine eigenen psychischen Prozesse beeinflussen zu wollen, am besten bewerten. Überwachte und bis auf die Zelle sezierte Gefühle, sollen Orientierungshilfe für das künftige Denken und Handeln geben. Kodexe wie »Emotinale Kongruenz« erläutern eine Zeichnung von Emotionen [und wohl auch Nicht-Emotionen] über welche man sich selbst und anderen zu einer adaptiven Regulierung verhelfen kann. Eine Bewertung setzt also seine sequenzielle und geschichtliche Überwachung voraus, und bedingt eine fast entkörperlichte Haltung zu eigenen aber auch fremden Stimmungen. — In den meisten Fällen übersteigt jedoch eine Diskrepanz von Stimmung und seinen Bedürfnissen den Wunsch nach Veränderung.

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sabato, 24. gennaio 2009
»Sag es ihnen!« — »Wem soll ich es sagen?« fragte ich ihn, aber er weiß es nicht genau — einfach ihnen, einfach denen. Ich verzichte darauf, zu fragen, was ich ihnen sagen soll, denn das würde ihn zu sehr in Verlegenheit bringen. — Einfach »es« soll ich ihnen sagen, so wie es ihm sein Vorgesetzter immer wieder gesagt hat, als er noch eigenständige Ideen hatte.
© Martin Homoka 1998 — © Dieter Telfser 2008 — Maske: Martin Geisler. — <b><a href="http://telfser.com/stories/5832/">»Sag es ihnen!«</a></b>  — »Wem soll ich es sagen?« fragte ich ihn, aber er weiß es nicht genau — einfach ihnen, einfach denen. Ich verzichte darauf, zu fragen, was ich ihnen sagen soll, denn das würde ihn zu sehr in Verlegenheit bringen. — Einfach »es« soll ich Ihnen sagen, so wie es ihm sein Vorgesetzter immer wieder gesagt hat, als er noch eigenständige Ideen hatte.
Die Formen und Richtungen von heute skizzierten Charakteren entspringen einem See an Geschichte und darauf schwimmenden Musterblättern. Auch ob das Analytiker seit Beginn des 19ten Jahrhunderts versuchen aufzuzeigen, bleibt die Eigenart von Menschen seinem Eigennutzen immer noch unterlegen. Dies obgleich der Vorgang der Individualisierung ein im Grunde »positiv« bewerteter Vorgang ist, zumal die Volksdummheit als solche nicht mehr zentral steuerbar sein sollte. So hebt das pluralistische Prinzip von freundlich, friedlicher Koexistenz verschiedener Ansichten und Stilen den immer größer werdenden Gegensatz zu totalitären und radikalen Ideologien erst hervor.

Die drei fundamentalen Entwicklungsschritte in der Herstellung von Material, nämlich 1. Schneiden, 2. Verbinden und 3. Formen, unterliegen den üblichen mathematischen Regeln der Substraktion und Addition, damit eben erneut multipliziert werden kann. Es wirkt wie das Polarisieren im Kreise, ohne die dabei berücksichtigte enthebelnde Wirkung auf das menschliche Nachempfindungsvermögen. Es bekommt in einem digitalen Millennium nur eine vollkommen neue Dimension, nämlich die von bipolaren Mechanismen, die bis dato als »Nicht der Norm entsprechend« ihre eigenen Spielräume bräuchten. Wäre »Spiel« das wirkliche Werkzeug, um Wissen kognitiv nachzurüsten, gäbe es das Wort gar nicht, zumal es auf unberechenbaren Phänomenen und Trieben basiert. — Alleine bleiben deshalb immer noch zu viele, die sich das selbst ins Heu programmieren.

Codes werden in einem größeren Rahmen gesehen, unabhängig von ihrer eigenen Raffinesse, erst durch die wiederholte Verwendung als Hilfsmittel zur Informationsübertragung wirklich hilfreich. Denn die Verständlichkeit beim lesenden System setzt ja auch in diesem irgendeine vorbereitende Organisation [z. B. Lernen] voraus. Codes werden daher zu einem Bestandteil von Kultur von Systemen [z. B. Landessprache, technische Standards] und entwickeln eine gewisse Beharrlicheit gegen Änderungen.

Zitiert werden kräftigende Getränke aus der Dose vorwiegend mit dazupassenden Lebenssituationen. Nicht, weil es die Situation erfordert, sondern weil man sich die visuelle Vorstellungskraft mit reinem Wasser-, Tee- und/oder Kaffee [C8H10N4O2] einfach selbst nicht mehr zutraut. Es wird schon ein inneres Spannungsfeld benötigt, um auf steigernde Qualitäten eingehen zu können. D.h. die Umhüllung der Nervenstränge über Vitamin B-Komplexe als Protein anhaftende Serums mit dafür aufbereiteten Zuckerformen [C6H12O6 — Glukose], [C12H22O1 — Saccharose], [C6H8O6 — Glucuronolacton], [C6H5NO2 — Nicotinsäure], und etwas Tee- oder Koffein, bringen den Körper zum kleinen »Jetzt geht’s aber wieder...«–Erlebnis, welches viele bei richtiger Beigabe von Bildmaterial auch faktisch fühlen können. Wäre da nicht ein Bindeglied, welches uns seit geraumer Zeit geradezu als körpereigener Bote überlistet.

RadioIo Ambient zu entdecken war kein Zufall. Als ich die »unmögliche« Stimme das erste mal hörte, war ich ergriffen von seiner Dramaturgie und Ernsthaftigkeit zu gleichen Teilen. Die gestreamte Welle düste in meine Seele und traf mehr als nur meine Ohren, als vielmehr mein gesamtes Empfinden für die situationsgerecht aufbereitete Sensorik. Kurz, tat es mehr als gut endlich einen kommerzfreien Sender mit stimmungsmachenden Inhalten einfach nur als Beigabe ganz für mich haben zu dürfen. Seitdem lerne ich von der Intelligenz seiner Mischungen.

Da eine unentgeltliche Mitarbeit in einer gemeinnützigen Einrichtung aber keine Spende an sich darstellt, reicht auch der bloße Verzicht auf das Entgelt bzw. Honorar für die Nutzung oder Leistung nicht, um in die ehrenwerte Skala des »Teilens« an sich zu kommen. Das Konzept der Splittung hat ein einfach anderes Prinzip: Schubumkehr / Schadensvolumen * Weltbevölkerung. Laut amtlichen Richtlinien, muss eine Spende unentgeltlich, d.h. nur der Sache wegen geleistet werden. Sie darf nicht in Erwartung eines besonderen Vorteils [auch nicht von einem Dritten] gegeben werden.

Allerdings halte ich es für wichtig, einen derartigen Rezeptvorschlag einmal unverblümt zu veröffentlichen, denn er führt zu einer Auseinandersetzung mit und rund um all jene Nahrungsergänzungsmittel und –zusatzstoffe, die uns sowieso von jedem Plakat bzw. in sonstigen Botschaften umgeben. Die Mischung selbst halte ich deshalb für gut, weil visuelle Reize stark mit einer Reizbereitschaft des Beschauers selbst zu tun haben und jene in den meisten Bereichen heute gar nicht mehr gegeben ist. Dies auf Grund dessen, weil so vieles einfach nicht mehr für den Wert eines Objekts selbst gesehen wird, sondern nur für die eigene persönliche Nutzbarkeit bzw. optische Gestaltung der eigenen Persönlichkeit.

»Mitgefühl und Liebe zu Leidenden, ist bequemer als Liebe zum Denken.« meint Oscar Wilde in seinem Aufsatz »Der Sozialismus und die Seele des Menschen«.Prof. Dr. Arno Gruen hingegen spricht in einem Interview mit Barbara Lukesch über sein Buch »Wahnsinn der Normalität« nicht in einem klinischen Sinne von Wahnsinn, sondern versteht »Wahnsinn« als Unmenschlichkeit, die allerdings nicht als solche erkannt wird, und gerade deshalb viele Menschen zerstört. »Denken Sie an all jene Menschen in unserer Kultur, der Größe und des Besitzes, die zwar ihre eigenen Gefühle des Schmerzes und Mitleids unterdrücken, dafür aber bestens funktionieren und gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Erfolg davontragen.« — Nur wer unempfindlich ist für den Schmerz eines anderen, kann diesem auf den Kopf hauen, oder ihn im täglichen Konkurrenzkampf ausschalten.

Vielmehr veranlasst mich die Art und Weise der modernen Altersvorsorge von schaffenden und wunderbaren Gestaltern dazu diesen Text zu verfassen. Auf meiner Recherche nach jenen Gestaltern, die nicht auf die Bühne und ins Rampenlicht wollten, blieb ich überrascht übrig, mit ein zwei Büchern, die nichts darüber aussagten, ob es die in der Öffentlichkeit angekommenen bzw. auf dem Sockel stehenden auch leichter hatten, mit ihren persönlichen Schicksalen dahinter. Da fielen schon gewichtige Namen, und ich stellte fest, alle dokumentiert in Hochglanzbüchern und mit dem Hauch an sozialer Idee dahinter, die das Ganze noch nachhaltig verblumen sollte. Ich blieb übrig in meiner Gedankenwelt, in jener Form an was ich wohl beitragen könnte, und zwar sinnvoll, ohne mit Effekten zu verwischen.

Die Augen sehen anders als das Typomaß. — Ist schon 5 : 8 (1 : 1,600) eine schlechte Näherung an den Goldenen Schnitt, so »fällt [es] schwer, dies noch von der Proportion 2 : 3 zu behaupten«, wie Jan Tschichold in seinem Aufsatz ›Willkürfreie Maßverhältnisse der Buchseite und des Satzspiegels‹ schreibt. Zunehmend genauere Näherungen lassen sich aus der Fibonacci-Folge 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, ... ablesen, die nichts Anderes als den Goldenen Schnitt, die Stetige Teilung, darstellt: Jede Zahl ist die Summe der beiden vorausgehenden und verhält sich zur jeweils vorausgehenden annähernd so wie die folgende zu ihr selbst – die Näherung ist umso besser, je größer die Zahlen sind. In der Sprache der Geometrie bedeutet das: Ist eine Strecke im Goldenen Schnitt geteilt, so verhält sich der größere Abschnitt zum kleineren wie die gesamte Strecke zum größeren.

Es ist schwer zu Erfinden was am Simplen, Einfachen, Verlangsamenden Konzept so wichtig ist. Alleine das Wort »Entschleunigung« müsste reichen um verständlich zu machen, dass Speed im wahrsten Sinne eben bestenfalls zur oberflächlichen Verschließung von Nervensträngen führt. Aber was ist dran an der bewussten mit gutem und langsamen Gewissen statt findenden Lebensprioriät? Ich zweifle an der Herkunft des Modells; viel zu ungesund scheint es mir über den Ozean gewachsen. Ich mag es nicht ein Gedankengut als Sachgut auf der Strasse zu wissen, zumal Wissenschaften heute ja einfach nur Erklärungsmodelle, und keine konkrete Marktgewichtigkeit haben dürfen. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, eine Verallgemeinerung zu diesem Thema macht deshalb Sinn, weil es der persönlichen Motivation darüber nachzudenken einfach besser nachkommt, als die in Ihren Prinzipien verleugnete Form an »Easyfying Complexity«.

Dein Name steht für eine unerschütterbare und unerhört vergnügte Identität. Deine Offenheit und Direktheit bezwingt sogar Jene, die glauben, sie hätten das richtige Licht auf Dein Gesicht gesetzt. Viele Freuden, aber auch Ärger begleiteten Deine Laufbahn, und trotzdem motivierte ein ganz anderes Spannungsverhältnis nachhaltiger. Ich meine, es ist offensichtlich, dass Du zu einer Zeit, in der man »nur schön« zu sein hatte, Ideen entwickelt hast, die den Begriff »Cuteness« endlich sinnlich machten. Ich selbst tue mich manchmal schwer, in der Maske Gesichter so lange zu streicheln, bis sich die darin wohnende Seele bemüßigt fühlt, den ersten Farbton wirklich auszustrahlen. Du zeichnest Dich schon sehr lange selbst, und das hat seinen guten Grund. — Wäre es nicht an der Zeit für ein recht trickreiches Buch mit dem Titel »All about Lo.ve — The Mysteries of Externalisation«?

In der Genetik definiert man einen Clone dann als Clone, wenn er dokumentiert und beliebig multiplizierbar bleibt. Der Vektor mit der frisch eingearbeiteten DNA sucht sich immer seine taktisch klugen Wirte. Das liegt sozusagen in seinem Überlebenswillen. Wenn man menschliche oder mediale Proteine rekombiniert, hat das meistens eine kommerzielle Absicht, deren Ziel die Gewinnung von neuen Zellen zum Kreislauf schließt. — Worin unterscheidet sich mediale von menschlich konzipierter Vitalität?

Was ist so sonderbar an der persönlichen Konditionierung des Menschen? — Im Grunde die nicht legitimierte Fiktion von Krankheit als sein kerngesundes Protokoll. Mitmenschen mit runden Kanten und in fast gestörter Ruhe, delegieren jene Verantwortung an Systeme die keine mehr darstellen wollen, zumal jene schlicht nicht mehr finanziert werden können. So bleibt Generationspflege als zuvorkommende Aufmerksamkeit, ein sehr krankes Modell von gesundheitsfördernder Interpretation. Sein statistischer Bezug liegt meist deshalb auf der Straße, weil die Zahlen selten noch daher stimmen. — Zuwendung entsteht heute als vielseitig interpretierbare Grenze zu seinem zerfallenden Modell von Romantik.

»What You See Is What You Are« sollte es wohl heißen, ohne die absoluten Aussagen zum Thema Schönheit von Innen nach Außen, über Nutelladen und Lighteiweisen für das Visual Care Center zwischendurch. Ob nun SPAS oder NEOPREN was auch immer dicht halten sollen, bleibt wohl jeder Frau selbst überlassen. Übrig bleibt jedoch immer jener Moment der Überraschung, der eine Frau auch in Zukunft ausmachen wird. — Wir sollten den Versuch abbrechen!

Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung. — Dieses stets verkürzt zitierte, Rabbi Baal Shem Tov [1698-1760] zugeschriebene Wort ist den Deutschen zum Credo geworden. Eine religiöse Färbung ist ihrer Erinnerungskultur nicht fremd. Es handelt sich jedoch um eine manichäische Religiösität: Erinnern ist gut, vergessen ganz schlecht. Man bedenke jedoch: Die Fähigkeit des Menschen, zu vergessen, ist größer als sein Erinnerungsvermögen. Wir vergessen mehr als wir behalten. Vergesslichkeit, unsere eigentliche Stärke, gilt als die illegitime, gern verschwiegene Halbschwester der Erinnerung.

Es ist heikel zu umschreiben, aber in Wirklichkeit fand dieser Vorschlag nie seine wirklichen Wege, zumal man 1994 äußerst utriert auf meine Entwürfe reagierte. Dafür hatte ich allerdings nie Verständnis, denn ich war hochrote Köpfe schon von Kind an gewöhnt. Ich erinnere mich gerne an die liebe Dame aus der Schweiz, die mich zum Besseren erziehen sollte und gerade mal zwei Wochen hielt. Heroisch [um sie los zu werden] täuschte ich mit fünf Jahren einen Selbstmordversuch vor, sprang vom Balkon in die kratzbürstige Zypressenstaude, und schon fiel die Dame vollkommen luftlos um und kündigte. Mein Kater Max sprang mit mir, und ich fand das definitiv cool.

Konnte man Grenzwertiges noch unter dem Prinzip von »Brain Sand«, also in der entschlüsselten Anordnung von Pituitary Adenylate Cyclase-Activating Polypeptide verständlich nachvollziehen, bleibt das Prinzip heute eines sich in der Sekunde selbst überholendes Bildmaterial. Wenn man so will, ein Status Menti, erschöpft als flackernde Taktfrequenz; und natürlich hat Herz- mit seiner Frequenz wenig am Fuß. — Anscheinend soll endlich zur Tagessprache finden, was man die ganze Zeit auf dem Herzen gehabt hat oder haben möchte: Unterdrücktes stelle ich seit geraumer Zeit in Frage, drehe es, wende es, hinterfrage weniger, und handle mehr um nicht einer Zeit zu unterliegen, die sich selbst nicht mehr hinterfragen will.

Ich kann Sie sehen! — Strotzende schaffenskräftige Freaks der Zunft die sich weiträumig um ihr künstlerisches Ideal und die damit verbundenen Schwünge kümmern. Sie beleben, haben das leichte Gefühl von »Thrills to Skills« und zeichnen Stimmungen vorwiegend als sozial beinflussbare Rythmen nach. Die Dynamik misst einen biologischen Prozess und sucht ihren physiologischen Rahmen. Es ist nichts Neues, Erschöpfungszustände der Industrie als Dystonien behandeln zu wollen, und dazu schillernde Psychologie spürbar nachzuzeichen. — Heutiges Postscript hat in der Tat sein »Tex« längst vergessen, obgleich es selbiges gut und gerne als Endformat ausspuckt.

Penetranz bedingt immer seine Wiederholung, da ihr Duft aus Blut gewonnen werden muss.Also für mich, bin meistens ich das!
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© Dieter Telfser 2009

Lesetipps: »Alles von mir gelernt« — Peter Bichsel — Suhrkamp Verlag — ISBN 978-3-518-41099-8 — Peter Bichsel erzählt, erinnert sich, denkt nach, sagt seine Meinung, träumt und lächelt, und alles, was ihm begegnet, wird zu einer Geschichte, die mal im Bergdorf Barbiana spielt, mal in einem Restaurant in Norddeutschland, oft in einer Beiz in Solothurn oder, weit weniger oft, im fernen Amerika. Und er erzählt von seinen Leuten, von Schampi Gerwig, dem jüngst verstorbenen Änneli, von Beaujolais, dem alten Boxer, oder von Martina Hingis, einer Heldin unserer Zeit.

Alles von mir gelernt sind: die schönsten und treffendsten, die witzigsten und traurigsten Kolumnen, die Peter Bichsel von Januar 1995 bis Dezember 1999 geschrieben hat als einer, der sich und andere beobachtet und kommentiert. Wichtiges wie scheinbar Marginales notiert und, wenn nötig, sich einmischt. In diesen Kolumnen, die nicht mehr und nicht weniger sind als kleine Erzählungen, wird unser Alltag lebendig und farbig. Mit Staunen nehmen wir wahr, daß es Peter Bichsel immer wieder gelingt, aus kleinen Begebenheiten funkelnde Stücke Prosa zu zaubern – in denen alles »zur Wahrheit« wird, sofern »man es erzählen kann«. Und in denen anklingt, was schon vor vielen Jahren der berühmte Clown Grock in seiner Autobiographie zu sagen wußte, die da hieß: Ich lebe gerne!

»Nichts ist erledigt« — Klaus StaeckSteidl Verlag — ISBN 978-3865210968 — Zu den Leitmotiven Klaus Staecks gehört sein nicht zu bändiges Streben nach Aufklärung. Eine scharfe und unablässige Wachsamkeit im Ausbeuten der großen und kleinen Wechselfälle des Lebens treibt ihn. Es geht generell um das Böse und die Bösen und die tiefe Überzeugung, einer Gesellschaft, die besser, schlechter oder gar nicht Verdienende nur noch nach den Möglichkeiten ihres Konsumverhaltens unterscheidet, Freiheit und Würde entgegenzusetzen. Aufklärung, soweit gut. Aber wer klärt uns auf über die Aufklärer? Die theoretischen Grundlagen der Aufklärung sind nicht seine Sache. Klaus Staeck ist ein praktischer Mensch und Anwalt der kleinen Leute. In ihrem Interesse observiert, spioniert er und betreibt Gegenpropaganda. Die wichtigen Leute unserer Republik, die er so heftig angreift, mögen ihn natürlich nicht. Aber auch die linken Theoretiker in ihrem ganzen Ernst sind nicht gerade seine Freunde. Sie beschimpfen ihn als Oberlehrer, Dauerquerulanten und Handlanger der Bourgeoisie. Das Sprichwort »Viel Feind, viel Ehr« scheint auf Klaus Staeck gemünzt. — [Harald Falckenberg aus Klaus Staeck. Von Bitterfeld nach Heidelberg. Ein Stück Deutschland.]

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mercoledì, 26. novembre 2008
© Dieter Telfser 2006_07 — <b>All my true wishes for a Brave New Year, within this Orbit here. — Macht der Wünsche. Kraft der Kugel. Energie der Erfüllung.</b> — <b><a href="http://telfser.com/images/holy+soma+logo/">HolySoma</a></b>« entstand <b>als Idee</b> den Begriff »<b><a href="http://telfser.com/images/holy+soma+007/">Weihnachten</a></b>« von seiner <b>nächtlichen Gnade</b> zu entheben. Die Lust <b>aus dem Wunsch zur Abstraktion,</b> Vervielfärbung von Inhalten, die teilweise ja <b>sehr persönlich,</b> also auf einer anderen <b>als nur zentralen</b> Bühne spielen. <em>Das bedingt, dass die Auseinandersetzung mit so umfangreichen Themen</em> wie <b>Stabilität, Frieden und Freiheit</b> eben sehr <b>wenig mit Gentechnik</b> zu tun haben. Obgleich <b>die Härte zu sich selbst</b> seine individuelle <b>Zerstörung impliziert,</b> möchte ich dazu beitragen, die <b>eigene Verantwortung</b> für das Handeln <b>weniger über den Körper</b> zu komplizieren.
All my true wishes for a Brave New Year, within this Orbit here.
Macht der Wünsche. Kraft der Kugel. Energie der Erfüllung.

HolySoma, Everybody!
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© Dieter Telfser 2008 © Dieter Telfser 2005 09

»HolySoma« entstand als Idee den Begriff »Weihnachten« von seiner nächtlichen Gnade zu entheben. Die Lust aus dem Wunsch zur Abstraktion, Vervielfärbung von Inhalten, die teilweise ja sehr persönlich, also auf einer anderen als nur zentralen Bühne spielen. Das bedingt, dass die Auseinandersetzung mit so umfangreichen Themen wie Stabilität, Frieden und Freiheit eben sehr wenig mit Gentechnik zu tun haben. Obgleich die Härte zu sich selbst seine individuelle Zerstörung impliziert, möchte ich dazu beitragen, die eigene Verantwortung für das Handeln weniger über den Körper zu komplizieren.

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© <b><a href="http://www.meinradphotography.com/">Meinrad Hofer</a></b> 15.08.2008 — © Dieter Telfser 2008 — Brille: <a href="http://www.hartmann-wien.at">Hartmann Optik Wien | Vision Care Center,</a> — <a href="http://www.expectations.co.uk">Sweat Suit</a> by Expectations | London — Das aus der Verhaltensbiologie bekannte Sisyphos-Dilemma belegt in diesem Zusammenhang das Prinzip der »doppelten Quantifizierung«. Es erklärt eine Handlung aus dem Verhältnis von »Triebstärke«, also Motivation und »Reizstärke«, also Motivierung. Bei entsprechender Reizhöhe, ist demnach nur noch ein geringer Eigenantrieb nötig, um eine Handlung auszulösen. Je höher die Reizstärke, desto geringer die benötigte Triebstärke. Da Reize aber bekanntermaßen schnell abflachen, müssen sie immer höher geschraubt werden. Dies führt aber zu einer Anspruchsinflation im Allgemeinen. Entsprechend sinkt auch der Eigenantrieb. Die Mittel sabotieren sozusagen ihre Zwecke. Das aus diesem Zusammenhang abgeleitete Regelwerk nennt sich das Sisyphos-Dilemma und bedient die Formel: Alle Motivierung zerstört die Motivation! — <b><a href="http://telfser.com/stories/4759/">Preblocking Areas!</a></b> — Weniger sichtbare Realitäten in der Organisation von dezentralisierten Strukturen. Über die fast beliebige »Ermächtigung« jenseits von Zweckrationalität und professionellen Vertrauensschlüsseln. Wenn die Macht den wirtschaftlichen Vorgaben nachjustiert werden muss, und dabei die eigenen Koordinaten ausgehen. — Von Kondition zu Motivation zu Rekapitulation zu windbareren Zielen!
Sich »abzustrampeln« bedeutet also nur,
seine eigene Gangart noch nicht erkannt zu haben.
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© Dieter Telfser 2008

Zahlreiche Netze, die in speziellen Nervenstrukturen verkörpert sind, dienen dazu, Information nach nützlichen gemeinsamen Kennzeichen zu klassifizieren. — Beim Sehen detektieren sie die Äquivalenz von Wahrnehmungserscheinungen, die mit Ähnlichkeit und Kongruenz in Bezug stehen, wie das unterschiedliche Aussehen eines Gegenstands der von unterschiedlichen Orten aus gesehen wird. — Beim Hören erkennen sie Klangfarbe und Akkord unabhängig von der Tonhöhe. Äquivalente Wahrnehmungserscheinungen haben in allen Fällen diesselbe Gestalt, und sie definieren eine Gruppe von Transformationen, die die Äquivalente ineinander überführen, die Gestalt aber invariant lassen. — Wir suchen nach allgemeinen Verfahren zur Konstruktion von Nervennnetzen, die Formen so erkennen, daß sie für jede Eingabe, die von dieser Form ausgeht, zu derselben Ausgabe führt. — Wir suchen insbesondere nach solchen Netzen, die der Histologie und Physiologie der tatsächlichen Struktur entsprechen. [Pitts und McCulloch, 1947]

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mercoledì, 13. agosto 2008
© Dieter Telfser 2006 — Sollten Sie eine Mail via telfser.com/contact, oder einer anderen, Ihnen bereits bekannten Adresse, an mich gesendet haben, welche als unzustellbar, oder mit einer sonderbaren Fehlermeldung an Sie zurückgesendet wurde, bitte ich Sie die Fehlermeldung ausgedruckt, wenn möglich, per Fax unter +43.1.315.14.27 zu senden. Auch Mails von jenen Sie glaubten, ich müsste sie längst erhalten haben und meine Anwort auf Ihr Mail fehlt. — Jede Mail, die ich erhalte, wird binnen 48 Stunden beantwortet.
Erneut eine Bitte um Mithilfe.Meine Mailadresse wird seit geraumer Zeit gehackt. — Das heißt ich kann zwar Mails senden, bekomme aber nur bestimmte oder selektierte Mails, die jedoch sehr wohl direkt an mich adressiert waren. Der Absender erhält entweder die Retournierung, oder gleich die Fehlermeldung, dass die Adresse nicht existiert oder eine Zusendung nicht erlaubt. — Ebenso ist es möglich, dass ich Mails gar nicht erhalte, der Absender aber auch keine Fehlermeldung retour erhält, d.h. jene als ganz normal an mich gesendet glaubt.

Wir arbeiten leider, und immer noch mit der Abuse-Abteilung des Providers, um endlich die rechtliche Ergründung dieses sich mehr als kriminell erweisenden Falles nachhaltig aufzudecken. Irgendjemand scheint großes Interesse zu haben, mir bestimmte Informationen nicht zukommen lassen zu wollen, und scheut keine Mühe und Kosten hierfür.

Sollten Sie eine Mail via telfser.com/contact, oder einer anderen, Ihnen bereits bekannten Adresse, an mich gesendet haben, welche als unzustellbar, oder mit einer sonderbaren Fehlermeldung an Sie zurückgesendet wurde, bitte ich Sie die Fehlermeldung ausgedruckt, wenn möglich, per Fax unter +43.1.315.14.27 zu senden. Auch Mails von jenen Sie glaubten, ich müsste sie längst erhalten haben und meine Anwort auf Ihr Mail fehlt. — Jede Mail, die ich erhalte, wird binnen 48 Stunden beantwortet.

Vielen Dank!
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© Dieter Telfser 2008

Jeder Hinweis ist mehr als Willkommen!

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martedì, 15. luglio 2008
Heathesis! — Lauwarmes aus der Kybernetik. Nützlich und »gemeinsam« klassifizierte Kennzeichen als gut gestrickte Augenschoner. Verkannte Laufmaschen des Postscriptums, und deren neuronalen Kreisläufe als fantastische Blase. — Über das Maß der Dinge, als seine grenzwertigste Definition.
© Dieter Telfser 2007 — <b>Das Individuum,</b> so beginnt man so langsam zu erkennen, <b>besteht immer aus vielen Persönlichkeiten.</b> Die Seele ist <em>ein wunderschönes Phänomen,</em> deren Kern nur schwer zu erfassen ist. <b>Die Information des Unbewussten als eine meist lebendige,</b> sprich vielschichtige Botschaft. Diese Erfahrungswerte <b>schaffen alles geistige und meist visuelle Potential.</b> <em>Manipulation ist insofern selten vorhanden,</em> da die Information/en immer Teile der Seele sowie jene des Universums sind. <b>Hyperästhesie,</b> also eine eine Überempfindlichkeit für Berührungsreize <b>definiert es nur teilweise,</b> denn die Schranken des Bewusstseins auf ihrer Seite <b>sind illusionär.</b> Meine Gedanken fächern seit geraumer Zeit, <b>in viele und so offen wie möglich gehaltene Richtungen</b> mit dem Ziel Mut nachzustiften. — <b>Nun könnte man annehmen, dass Mut nur über wiederholte Impulse</b> <em>tatsächlich sichtbar</em> und vor allem für andere <em>erkenntlich gemacht werden kann.</em> Auf mich wirkt das bis zum heutigen Zeitpunkt <b>als fast sinnloses, weil gar nicht teilbares Unterfangen.</b> Das liegt nicht <b>an der Unverständlichkeit der Botschaften,</b> oder der Art meines Gesangs, sondern vielmehr <b>an seiner unfokussierten Steuerbarkeit.</b> Mit Bedauern stelle ich fest, dass man doch lieber <b>ein Lichtchen aufhängen,</b> als eines weiter tragen möchte. — Und ich erwähne ganz bewusst den Begriff <b>»man«</b> weil mir heute danach ist. <b>Meine Skepsis an dieser Publikationsform nimmt zu,</b> genauso zu wie seine <em>für mich hermetisch gezogene Kryptik</em> ohne <b>persönliche und politische Kenntnis der Hintergründe</b> von diesem Code zu haben. — <b><a href="http://telfser.com/stories/5340">Heathesis!</a></b> — Lauwarmes aus der Kybernetik. Nützlich und »gemeinsam« klassifizierte Kennzeichen als gut gestrickte Augenschoner.  Verkannte Laufmaschen des Postscriptums, und deren neuronalen Kreisläufe als fantastische Blase. — Über das Maß der Dinge, als seine grenzwertigste Definition.
Zwischen den Disziplinen zu »entbündeln« könnte tatsächlich als Metadisziplin definiert werden. — Die Kunst zu Steuern reguliert sich beinahe selbst über jene sich »steuern zu lassen«, ohne dabei aus Überreizung zu erblinden. Ein informeller, dynamischer und meist selbstorganisierter »Prozess« setzt voraus, sich seinem Selbst bereits gestellt zu haben. Die Reduktion auf Rezeptoren und Effektoren und/oder spannungsgeladene Erklärungsmodelle führten den Begriff Kybernetik erst recht wieder in seine trübere Geschichte, ohne seine Schwangerschaft auszutragen.

Das Hypernetz als niemals fertiger Gedanke sollte dabei genauso funktionieren, wie die Skizze und Wunsch den Menschen als Wesen autonom zu wissen. Es scheint also notwendig die Substanz in seiner Funktion zu prüfen, um bald zu verstehen, dass die Bestätigung erneut von einem Menschen kommen sollte. Wenn ich mir zu Gemüte führe, dass wir Daten sind, vielmehr Gedanken sich so formieren, dass jene ihre Disziplin gar nicht mehr vom Körper her kennen, wundert mich keine »Dunkle Seite« hinter einem menschlichen Code. Reflektion erlischt sein Licht eben durch seine Übertragung, egal bei welcher Tagessicht- und breite.

Das Individuum, so beginnt man so langsam zu erkennen, besteht immer aus vielen Persönlichkeiten. Die Seele ist ein wunderschönes Phänomen, deren Kern nur schwer zu erfassen ist. Die Information des Unbewussten als eine meist lebendige, sprich vielschichtige Botschaft. Diese Erfahrungswerte schaffen alles geistige und meist visuelle Potential. Manipulation ist insofern selten vorhanden, da die Information/en immer Teile der Seele sowie jene des Universums sind. Hyperästhesie, also eine eine Überempfindlichkeit für Berührungsreize definiert es nur teilweise, denn die Schranken des Bewusstseins auf ihrer Seite sind illusionär. Meine Gedanken fächere ich seit geraumer Zeit, in viele und so offen wie möglich gehaltene Richtungen, mit dem Ziel Mut nachzustiften.

Nun könnte man annehmen, dass Mut nur über wiederholte Impulse tatsächlich sichtbar und vor allem für andere erkenntlich gemacht werden kann. Auf mich wirkt das bis zum heutigen Zeitpunkt als fast sinnloses, weil gar nicht teilbares Unterfangen. Das liegt nicht an der Unverständlichkeit der Botschaften, oder der Art meines Gesangs, sondern vielmehr an seiner unfokussierten Steuerbarkeit. Mit Bedauern stelle ich fest, dass man doch lieber ein Lichtchen aufhängen, als eines weiter tragen möchte. — Und ich erwähne ganz bewusst den Begriff »man« weil mir heute danach ist. Meine Skepsis an dieser Publikationsform nimmt zu, genauso zu wie seine für mich hermetisch gezogene Kryptik ohne persönliche und politische Kenntnis der Hintergründe von diesem Code zu haben.

Wahrscheinlich sollte ich nur irgendwelche Skins entwickeln, und die dann als offene Dynamika daherschreien. Das dann vielleicht auch nicht in den Farben Rot/Grün, die ja eine psychokinetische Wachheit erzwingen, oder eben unerträglich, vielmehr unlesbar für das Nervenkostum werden. Wahrscheinlich waren Skins aber nie mein Anliegen und Vorhaben, zumal ich über die persönliche Abgrenzung keine Visualitäten nachstrecken werde. Die Entbündelung von komplizierten Gedanken hat also sehr mit der Bereitschaft seines Entzuges zu tun, und weniger mit der Rücksichtnahme auf soziale Poetika im ach so politisch bewegten Internetz.
© Dieter Telfser 2007 — <b>Ich würde das Internet niemals als Internet bezeichnen,</b> sondern <b>als Hypertext belassen,</b> denn genauso steht es, <em>für mein Empfinden, in seinem Code.</em> <b>Wer immer ein Hypernet daraus machen wollte,</b> sollte wohl doch vorher mal ins Labor und sich <b>näher mit der menschlichen Stammzelle auseinandersetzen.</b> — Sehr schnell <em>wird erkenntlich und auch sichtbar</em> dass relevante Informationen <b>nur nachrüstbar,</b> in keinem Falle aber <b>digital nachbildbar sind.</b> — Wer also von der Geschichte <b>nichts gelernt hat,</b> bitte, möge sich <b>nicht wundern.</b> Die Geschichte ist ja in diesem Sinne, <b>also in der Zellinformation,</b> kaum mehr vorhanden. <b>Dies obwohl Erinnerungstechniker,</b> und sonstige visuelle <b>Wachmänner</b> tatsächlich <em>minutiös nachreplizieren.</em> Mit dem Resultat, dass uns jene damaligen Verbrechen auch heute noch förmlich <b>»auf den Kopf fallen«.</b> — <b>»Autonome Zellkultur« erleben wir also bestenfalls in subaktiven Konzentrationen,</b> bzw. Zelleinheiten und die <em>haben kaum humanistisches damit vor.</em> So hagelt es Bomben, <b>wo eigentlich nur Regen zur Kühlung notwendig gewesen wäre,</b> ähnlich wie sein <b>angekündigtes Donnerwetter</b> nur dann Klimawandlung bringen möchte, <b>wenn sich jenes über seine persönlichen Geschichte</b> rein waschen könnte. — <b>Ein Geschäft,</b> ähnlich wie <em>der Versuch des Handels,</em> sein <b>Spannungsverhältnis</b> über eben seine <b>erzählende Bindungskraft</b> aufrecht  zu erhalten, um <b>glaubhaft</b> als Markt funktionieren zu sollen. — <b><a href="http://telfser.com/stories/5340">Heathesis!</a></b> — Lauwarmes aus der Kybernetik. Nützlich und »gemeinsam« klassifizierte Kennzeichen als gut gestrickte Augenschoner.  Verkannte Laufmaschen des Postscriptums, und deren neuronalen Kreisläufe als fantastische Blase. — Über das Maß der Dinge, als seine grenzwertigste Definition.
Ich würde das Internet niemals als Internet bezeichnen, sondern als Hypertext belassen, denn genauso steht es, für mein Empfinden, in seinem Code. Wer immer ein Hypernet daraus machen wollte, sollte wohl doch vorher mal ins Labor und sich näher mit der menschlichen Stammzelle auseinandersetzen. — Sehr schnell wird erkenntlich und auch sichtbar dass relevante Informationen nur nachrüstbar, in keinem Falle aber digital nachbildbar sind. — Wer also von der Geschichte nichts gelernt hat, bitte, möge sich nicht wundern. Die Geschichte ist ja in diesem Sinne, also in der Zellinformation, kaum mehr vorhanden. Dies obwohl Erinnerungstechniker, und sonstige visuelle Wachmänner tatsächlich minutiös nachreplizieren. Mit dem Resultat, dass uns jene damaligen Verbrechen auch heute noch förmlich »auf den Kopf fallen«.

»Autonome Zellkultur« erleben wir also bestenfalls in subaktiven Konzentrationen, bzw. Zelleinheiten, und die haben kaum humanistisches damit vor. So hagelt es Bomben, wo eigentlich nur Regen zur Kühlung notwendig gewesen wäre, ähnlich wie sein angekündigtes Donnerwetter nur dann Klimawandlung bringen möchte, wenn sich jenes über seine persönliche Geschichte rein waschen könnte. — Ein Geschäft, ähnlich wie der Versuch des Handels, sein Spannungsverhältnis über eben seine erzählende Bindungskraft aufrecht zu erhalten, um glaubhaft als Markt funktionieren zu sollen.

Hey, aber was finden wir jetzt wirklich spannend daran?


20% (1 vote)
Die Summe an Gelangweilten, aber von sich überzeugten Menschen an sich nicht zu kennen?

0% (0 votes)
Den wirklich Interessierten den Funken Frechheit spürbar nachzustiften?

0% (0 votes)
Das Feedback nachzuempfinden, um sich im voraus davor zu schützen?

0% (0 votes)
Intimität zu wahren, und sie trotzdem so offen wie möglich preiszugeben?

0% (0 votes)
Showdown als gestalteter Zählvorgang?

20% (1 vote)
Äußerlichkeiten, um Inneres niemals ergründen zu müssen?

0% (0 votes)
Aussagen zu treffen, die keine sind, weil sie in ihrer Unverständlichkeit wie eine »Verhöke« klingen?

0% (0 votes)
Kompensation mit der Realität, die so keine akzeptable ist?

0% (0 votes)
Virtuelle Psychologie als Hautersatz für die ganz persönliche Wolkenführung?

40% (2 votes)
Enthüllung von Klarstellungen, die gar keine bräuchten?

20% (1 vote)
OpenSource als unproprietäre, aber politisch organisierte Klagemauer?


Total: 5 votes


Sich »abzustrampeln« bedeutet also nur,
seine eigene Gangart noch nicht erkannt zu haben.
.
.
.
© Dieter Telfser 2008

Zahlreiche Netze, die in speziellen Nervenstrukturen verkörpert sind, dienen dazu, Information nach nützlichen gemeinsamen Kennzeichen zu klassifizieren. — Beim Sehen detektieren sie die Äquivalenz von Wahrnehmungserscheinungen, die mit Ähnlichkeit und Kongruenz in Bezug stehen, wie das unterschiedliche Aussehen eines Gegenstands der von unterschiedlichen Orten aus gesehen wird. — Beim Hören erkennen sie Klangfarbe und Akkord unabhängig von der Tonhöhe. Äquivalente Wahrnehmungserscheinungen haben in allen Fällen diesselbe Gestalt, und sie definieren eine Gruppe von Transformationen, die die Äquivalente ineinander überführen, die Gestalt aber invariant lassen. — Wir suchen nach allgemeinen Verfahren zur Konstruktion von Nervennnetzen, die Formen so erkennen, daß sie für jede Eingabe, die von dieser Form ausgeht, zu derselben Ausgabe führt. — Wir suchen insbesondere nach solchen Netzen, die der Histologie und Physiologie der tatsächlichen Struktur entsprechen. [Pitts und McCulloch, 1947]

Leseliste | Quellenangabe: »Cybernetics | Kybernetik«
— The Macy-Conferences 1946-1953. Band 1 — Transactions/Protokolle — Diaphanes Verlag — ISBN 978-3-935300-35-3 — Zwischen 1946 und 1951 wurden unter dem Titel »Cybernetics. Circular Causal, and Feedback Mechanisms in Biological and Social Systems« insgesamt zehn Konferenzen unter der Schirmherrschaft der Josiah Macy, Jr. Foundation veranstaltet. — Diese sogenannten Macy Conferences markieren das vielleicht folgenreichste wissenshistorische Ereignis der Nachkriegsgeschichte. — Die Macy-Konferenzen sind von herausragendem wissenschaftshistorischen Interesse, weil es sich bei ihnen nicht um abgeschlossene Texte handelt, sondern um interdisziplinäre Unterhandlungen, in denen noch an- und ausgeschlossen, aufgehoben und verworfen wird.

»Das Maß aller Dinge« — Eine Abhandlung zur Metaphysik des Menschen — Peter FuchsVelbrück Wissenschaft — ISBN 978-3-938808-33-7 — Was in Theorien an Auflösungsvermögen verkraftet werden kann und muß, findet in der Welt, die durch Theorie rekonstruiert werden soll, eine Parallele: Was der Mensch sei [zu sein hat], ist nicht einmal menschen- und lebensweltlich eine ›klare Kante‹. — In den Humankatastrophen der letzten hundert Jahre wird er zu einer verfeuerungsfähigen Biomasse. Man kann kaum den Eindruck gewinnen, daß sich daran etwas wirklich geändert hat. — Es wird Tag für Tag hekatombenweise gestorben, gemordet, gefoltert. Der Mensch wird [gleichsam operativ] definiert als das Wesen, das man [und das sich selbst] töten kann – durch Hunger, Krankheit, Folter, Mord und Krieg, namenlos, zahllos, heute hier, morgen dort. —Man könnte sich denken, daß die Lehre vom Menschen, die Anthropologie, ihren Grund verliert und eigentlich zur »Thanatologie« konvertieren müßte.

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