Reteid Resflet*14 Open Sources 3.9
Sunday, 4. May 2014
Project Gooseberry! — »We are going to bring together the best of the open source CG talents to work on a threedee animation feature film.« We love the software, the freedom, the community, the responsive developers online, and hanging out together. — A glittering Beacon of Hope!


Blender Institute is internationally well known for pioneering using Open Content production as a development model for Open and Free Software. Since 2005, five projects have been realised this way, including the short films Elephants Dream, Big Buck Bunny, Sintel and Tears of Steel. For each project the technical targets were defined first, which became the main lead for a challenging creative concept for a mixed artist/developer team to realize with Blender and other Open Source tools.



The success of this model has led to much improved software and a more professional user/coder community. Productions of short film with Blender are common now. With so many small studios and teams around the world now using Blender and other open source tools, it’s a logical and challenging next step to bundle them in a massive online project to work on their own film. This has been nicked »Project Gooseberry«.



The best way to develop free software is by using it.
Jimmy Wales - Wikipedia
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Dieter Telfser 2014

At SXSW conference, Blender Institute launched the first crowd-funded, open production computer animated movie - the Gooseberry Project. This feature length film will be created by 12 production teams from all over the world, collaborating online using the newly launched Blender Cloud service. People who want to support the project can choose to split their contribution into small monthly payments, which then gives them access to the Blender Cloud, which will serve as the creative hub for the film’s production. In doing so, the supporters will be able to watch and share the progress of the animation teams, and even participate in the process.

French animation director Mathieu Auvray [Babioles] will develop the script alongside Esther Wouda [Sintel]. Both will work in Amsterdam with producer Ton Roosendaal, in the Blender Institute studio- where central production coordination and development will take place. The story is a funny, absurd, adventurous love story about a sheep named Michel, who longs for a more interesting life. »Project Gooseberry« will bring the makers back in control - they will be owners of the movie, and they will be in direct connection with their audience. »No big studios are needed here, no film distributors nor TV channels,« Chairman of Blender Foundation and Producer of Blender Institute, Ton Roosendaal said. »Everything goes into the cloud nowadays - which has great benefits for users. Contrary to other graphics companies - our cloud will be 100% free and open source software.«

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Sunday, 27. April 2014
Full Speed Ahoi! — Bahnbrechende Diversifikation im Blechhandel, Netzhäute ohne Batterie, und Sehprothesen, die nach ihrem Upgrade suchen. Wie schnell sich der Markt von seinen eigentlichen Geschichten selbst recyclen muss. »Where did you want to go today?« — Ach, ich wollte nur mal eben wieder den Boden feucht aufwischen. — Über die schlagkräftig zelebrierten Innovationen am Arsch!
© Dieter Telfser 2014<b> — <a href="http://telfser.com/stories/8388/">Full Speed Ahoi!</a></b> — Bahnbrechende Diversifikation im Blechhandel, Netzhäute ohne Batterie, und Sehprothesen, die nach ihrem Upgrade suchen. Wie schnell sich der Markt von seinen eigentlichen Geschichten selbst recyclen muss. »Where did you want to go today?« — Ach, ich wollte nur mal eben wieder den Boden feucht aufwischen. — Über die schlagkräftig zelebrierten Innovationen am Arsch!
Während ich die Hotspots des Jahres, die sich irgendwie mit ClacPro, GagaExplorer oder DynaCrack4K überschreiben, zu Gemüte testete, frage ich mich die ganze Zeit: Was um Himmels willen wollte ich davon jetzt wirklich haben? Einfach deshalb, weil ich gerne arbeite, frei denke, naja, und hie und da was zu den Daten lege. Als ich das Küberl in Mausgrau in seinen Monsterkernen zu testen unter meinen Fingern wagte, dachte ich an Handschuhe und nicht an Geschwindigkeit. Vermutlich, damit meine Tastatur auch crunchy bleibt und es keine Fingerabdrücke auf dem guten Gerät geben sollte. Das Gerät ist eine »маши́на« im 30ten Jahr und am Ende seines glorreichen Zyklusses.Besser kann man rund nicht auflösen.

Gleichzeitig sagt man, die neue Generation an Windfächern würde einen Monitor haben, der sich solar ernährt, durchsichtig von beiden Seiten selbst putzt und meine Finger im Biotechnischen per Berührung kennt. Ja, mein Tool versteht es, sich mit mir zu teilen, denn es scheint die ganze Zeit darauf zu lauern, was ich ihm wohl sagen wollte, wer es liest und welche Zielgruppe dazu am Sofa sitzt. Herrjee, ich fürchte, es sind die vielen, die dem Netzwerk erst wieder seine soziale Gnade zu Gesichte schaufeln. Dagegen ist das mit der Sprache und den Blumen ja eine wirklich erdige Sache. Einfach, da kein gesteuerter Analysator sich einen echten Code daraus malen kann. Malen können die nämlich nicht aus der Hüfte. — Weil sie keine haben!

Das Katz- und Mausspiel der großen Diversifikatoren [nicht Innovatoren] der Zeit grenzt an Krieg, soziale Verarmung und den dringend benötigten Entertainment-Faktor. Könnte eine Familie in Syrien ein Kilo Mehl gegen ein Päd bekommen, würden sie vermutlich das Päd behalten, es zerlegen, in Einzelteile verkaufen und dabei verhungern. Würde ein Asiate, der daran schraubt, seine Familie ernähren können, würde die besser vorher für ihn gekocht haben. Nun zu den Benchies, die Entscheidungen sinnlich zeichnen sollen: Wir erreichen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten, die per Tachometer eines Autos gemessen werden. Sie sind so schnell, dass wir mit dem Bildermachen gar nicht mehr nachkommen. In der Tat: eine »computing pleasure« soll dem Anwender seinen Orgasmus ersetzen. Er/sie soll gar nicht mehr merken, dass das dahinter irgendetwas Physisches ist. Also ich meine: ein wärmendes Gerät steht.

Da wir das mit den Leitungen noch immer nicht hinbekommen haben, müssen wir noch immer Computer haben, brauchen dazu Monitore und spielen mit diesen geistigen Motoren der Neuzeit in der Annahme, es wären Fahrräder zur Ertüchtigung. Sind sie nicht! Sie leisten auch nicht das, was wir brauchen, denn wir haben noch keine Idee davon. Und wir sollen sie auch nicht haben. Die eigentlichen Vorgänge: Sehen, Sprechen, Hören, Schreiben und Wischen ziehen einen Rattenschwanz an unnötigen Geräten hinter sich. Nichts davon ist nutzerorientiert. Fakt ist, dass wir in einer Zeit der digitalen Klassen danach gerichtet werden, was wir wann davon glauben bedienen zu können.

Aber warum braucht es überhaupt noch Monitore und Recheneinheiten? Die Antwort: Weil wir das mit den echten Upgrades und der Verbindung zum Menschen selbst noch nicht angegangen sind. D.h., ein physisches Upgrade könnte wahrscheinlich mehr als der Plunder drum herum. — Könnte eine einfache Sehprothese nicht alles in einem? Und lässt sich das »Zeug« nicht endlich implantieren? — Was das Explorerglas jetzt neu mit a bissi besserer Batterie als das neue HipHip-Hürrie ins Auge streut, ist der Beginn einer Entwicklung von biokinetischer Zusammenarbeit. Eine »Isolamagna« für die persönlich potentere Steuerung des Selbst und seinen In- und Outputs: Digital Plasma! — Es wird einfach leichter, seiner Mutti an der Kreuzung zu sagen: »Ich bin 10 Minuten verspätet. Butta la pasta!« Ja, man muss seine Griffel nicht mal vom Knüppel nehmen.

Woran schmutzen wir uns jetzt für die Verbindung der Disziplinen? — Es ist klar, dass der genetische Selbstheilungsversuch Unterstützung gegen seine Manipulatoren braucht. Da helfen weder Verbote noch rigorose Gesetze, die man immer zu umgehen weiß. Weder Bio noch Intelligent Food, noch hyperthreading-Arznei werden das ausgleichen. Die einzige Rezeptur gegen Manipulation ist eine massentaugliche Verbreitung des Wissens zur Förderung der Autonomie in der Entwicklung der Instrumente und im Umgang mit ihnen.

Es ist auch klar, dass die Manipulation drastische Ausmaße angenommen hat. Während soziale Scheren dem Klimawandel angerechnet werden, gibt es eigentlich keine Krisen mehr, die neue Bilder erzeugen. Das Auge ist faul geworden, abgebrüht. Es selektiert nach Schärfe. Es braucht die Würze, die einem Autofocus gleichzukommen scheint. Obwohl ein modernes Brillenglas ein unerschwinglicher Luxus für die meisten Sehschwachen zu sein scheint, wissen die wenigsten um den Vorteil einer solchen Schwäche. Das Schöne an dieser Einsicht besteht darin, seinen Sehbehelf abnehmen zu können. Ich kann nicht umhin zu wiederholen: Was man nicht mehr sieht, weiß man eben schon. Das Immunsystem steuert das selbst ganz gut.

Der Durchsatz und die Verbreitung von Wissen nehmen ab. — D.h.: Die Idee von Digital Plasma und nicht kernigen Motoren, Brettern, Fächern, Uhren, Ringen, Bändern, Stöpseln oder Scheiben, die man dazu auch noch unnötig bauen muss, scheint förmlich eine Notwendigkeit. Gerade im Hinblick der sozialen und nationalen Klaffen, die nicht mehr durchzufüttern sind. — Wo bleiben die biokinetischen Innovatoren in echter Zusammenarbeit? — Ich vermute sie hinter ihren eigenen psychischen, physischen und vor allem digitalen Brettern. — Die Möglichkeit ist eine Verpflichtung!

How to innovate your ass?
Just add another one.
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© Dieter Telfser 2014

Der Apple Mac Pro ist ein Workstation-Computer der Firma Apple. Von 2006 bis 2012 hatten die Modelle „Tower-Gehäuse“ und waren durch den Benutzer selbst mit RAM-Modulen, Festplatten, PCI-Express-Steckkarten (Grafik, Controller usw.), optischen Laufwerken einfach erweiterbar. Äußerlich waren die aus Aluminium gefertigten Gehäuse mit denen der Vorgänger Power Mac G5 nahezu identisch. Der Mac Pro wurde erstmals am 7. August 2006 auf Apples WWDC vorgestellt und mit zwei Intel-Xeon-Prozessoren ausgeliefert. Aufgrund der damals neuen Core2-basierten Intel-Architektur war der erste Mac Pro laut Apple-Marketing etwa doppelt so schnell wie die vorherige Generation des PowerMacs, der auf der PowerPC-Architektur basierte. Am 10. Juni 2013 stellte Apple einen neuen Mac Pro vor. Statt der bisherigen Tower-Form hat das Gerät nun die Form eines deutlich kleineren schwarzen Alu-Zylinders. Die Hardware ist vom Nutzer anders als bisher kaum noch erweiterbar.

Google Glass ist der Markenname eines am Kopf getragenen Miniaturcomputers. Er ist auf einem Brillenrahmen montiert und blendet Informationen in das Sichtfeld ein (Head-up-Display). Diese Informationen können kombiniert werden mit dem aufgenommenen Bild, das eine in Blickrichtung des Trägers integrierte Digitalkamera live liefert. Dazu können Daten aus dem Internet unmittelbar bezogen und versendet werden. Im medientheoretischen Zusammenhang gehört die Technik zur erweiterten Realität [englisch augmented reality]. Während Google Glass für manche IT-Experten einen technischen Meilenstein darstellt, erkennen Datenschützer darin weitreichende Konsequenzen für die Privatsphäre des Nutzers und der Menschen in seiner Umgebung. Sie wehren sich gegen die Einführung der Brille, weil sie in der Lage ist, unauffällig die Umgebung des Trägers auszuspähen und alle Aufzeichnungen sämtlicher Nutzer auf Google-eigene Server überträgt. Im Zusammenhang mit den Enthüllungen um das Überwachungsprogamm PRISM des Geheimdienstes NSA wurden weitere Datenschutzbedenken bezüglich Glass geweckt.

4K2K ist ein digitales High-Definition-Video-Format, das etwa der vierfachen HDTV-Auflösung entspricht. Bisher sind zwei verschiedene Auflösungen für das 4K2K-Format mit einem 16:9-Seitenverhältnis gebräuchlich: 4096 × 2304 Pixel – auch unter der Bezeichnung 4K bekannt 3840 × 2160 Pixel – auch unter den Bezeichnungen 2160p/i, QFHD (Quad Full High Definition) und UHD (Ultra High Definition) bekannt. Hierbei werden die Seitenlängen der 1080p-Auflösung (1920 Pixel in der Breite und 1080 in der Höhe) jeweils verdoppelt, wodurch sich die Pixelzahl vervierfacht. Beide Formate entsprechen etwa der Auflösung von 4000 × 2000 Pixeln, worauf sich die Vorsätze für Maßeinheiten 4k2k (Viertausend-Zweitausend) beziehen. Bisher gibt es nur wenige Hersteller, unter anderem Samsung (S9 Timeless), Sony, Panasonic und Mitsubishi, die im asiatischen Raum 4k2k-kompatible Geräte vorgestellt haben. 4K2K gilt als zukünftiger Nachfolger der HDTV-Bildformate 720p und 1080i/p. Anders als HDTV wird das Format jedoch nicht primär für den Home-Entertainment-Bereich entwickelt, sondern soll auch vermehrt in Bildungs- und medizinischen Einrichtungen zum Einsatz kommen. Die Consumer Electronics Association (CEA) hat am 18. Oktober 2012 beschlossen, dass Ultra HD die bislang propagierte Bezeichnung 4K ersetzen soll.

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Saturday, 19. April 2014
Aes Dana Recalls Elektrolust — World Mental Engineering!


»I swear, we finally get a microscope powerful enough to visibly observe the inside of a quark, and this damn thing shows up!«

Don't bother Me with Your Destinations.
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© Dieter Telfser 2014

Ziele ändern sich ähnlich zum Riesenchromosom plastisch. Das ist wie mit dem Gehirn das sich seines Muskels nicht bewusst werden will, und lieber kosmisch abstrahiert, als seine Striche zählt. Die Informationen mit denen wir heute spüren können, würden eigentlich eine umfassende Revolution im visuellen Gebaren erfordern. Was zu sagen ist, lässt sich einfach sagen. Was man nicht einfach sagen kann, muss wohl schöner gesagt werden, damit es auch von A nach Z kommt. Wollte man früher noch ums Eck weiß man heute schon, was vor dem Eck sein könnte. Die Fähigkeit der Vorstellungskraft liegt beileibe nicht an heutigen Refraktionstechniken. Eine echte Sehhilfe, bleibt nach wie vor die Entscheidung über seinen individuellen Sehkomfort. Was man nicht mehr sieht, weiß man eben eigentlich schon. Das heißt die Schwachsicht rückt in digitale Nähe ohne sich zu spüren.

Theodor W. Adorno — Negative Dialektik, Seite 353: »Dass das Unveränderliche Wahrheit sei und das Bewegte, Vergängliche Schein, die Gleichgültigkeit von Zeitlichem und ewigen Ideen gegen einander, ist nicht länger zu behaupten, auch nicht mit der verwegenen Hegelschen Auskunft, zeitliches Dasein diene vermöge der seinem Begriff innewohnenden Vernichtung dem Ewigen, das in der Ewigkeit von Vernichtung sich darstelle. Einer der mystischen Impulse, die in Dialektik sich säkularisierten, war die Lehre von der Relevanz des inner weltlichen, Geschichtlichen für das, was die traditionelle Metaphysik als Transzendenz abhob, oder wenigstens, minder gnostisch und radikal, für die Stellung des Bewusstseins zu den Fragen, welche der Kanon der Philosophie der Metaphysik zuwies.«

Aes Dana ist eine französische Celtic-/Pagan-Metal-Band aus Paris. — Der Name ist vom schottisch-gälischen Aois-dàna [auf altirisch áes dána] abgeleitet und bedeutet wortwörtlich übersetzt: »Volk der Kunst«.

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Sunday, 30. June 2013
iGOR on ЖAP — Fabelhafte Aussichten auf Glut! — Warum es wenig Sinn macht, die vielen Eisen noch aus dem Feuer zu holen. Universelle Konzepte im Quervergleich, oder wie ein friedvoll progressiv ausgelegtes Leben noch gesockelt werden kann. — Transmentional Skills on National Flames!
© Dieter Telfser 2013 — <b><a href="http://telfser.com/stories/8140/">iGOR on ЖAP</a></b> — Fabelhafte Aussichten auf Glut! — Warum es wenig Sinn macht, die vielen Eisen noch aus dem Feuer zu holen. Universelle Konzepte im Quervergleich, oder wie ein friedvoll progressiv ausgelegtes Leben noch gesockelt werden kann. — Transmentional Skills on National Flames!
Erstaunlich, dass Google den Begriff »Transmentional« noch nicht kennt. Andererseits trifft das wohl genau den Punkt, mit dem ich beginnen möchte: Offensichtlich hat noch niemand daran gedacht. Vielleicht aber auch ist die Sprachachse zu weit ins Jetzt geholt. Während eine offensichtliche Reduktion von Vielfalt eine internationale Eingliederung in die drei kulturellen Zonen: Osmaniacs, Eurollers und Unitedwhatever erleichtern soll, klaffen nationale Interessen am eigenen Konzept von Staat. So als wären die Samen nicht aufgegangen oder einfach zu viele Menschen an Bord, und niemand hat an ein Load- bzw. Trimsheet gedacht, um das auch auszubalancieren. In Wirklichkeit braucht es für die Geschäfte einfach formbarere Interessen für die Negotiation: ob nun Öl, Wissen oder Menschenwaren. — Mit der Freude am Austausch also, an einer »Gewinn am allgemeinen Nutzen-Situation« haben heutige Signale, Botschaften oder eben Verträge kaum mehr zu tun.

Es sind lauter Notlösungen, die aus einer Notwendigkeit entstehen, eine längst konzipierte Veränderung wirkungsvoll herbeizuzeichnen. Dies wird begleitet von einer Inszenierung, die bizarr anmutend, wiedergekaut zu einer Art »Metadrama« mutiert. Nur durch eine Überzeichnung der Situationen in Bildern lassen sich die Vorstellungskraft und vor allem die Selbstwahrnehmung des Betrachters herauskitzeln. Schwer genug, wenn man bedenkt wie wenig an Rezeptoren überhaupt noch geübt werden. Natürlich gibt das Anlaß, darüber nachzudenken, wie viel Firma eine natürliche Person, also das umtriebige, emsige und suchende Kind in uns, in manipulierter Staatsform noch verträgt. — Wenn ich die Gründung von noch nie dagewesenen, fast exotisch anmutenden Gruppierungen verfolge, bleibe ich in Respekt vor den Mutigen auf deren Weg.

Die Gründung einer sich selbst gewichtenden Gruppe ist ein Riesenspagat, aber ein ganz zündender Gedanke in einer Zeit, in der jeder für sich seine Lebensform und durchaus übergreifende mentale Haltungen prüft. Hat die Fähigkeit zum Überleben überhaupt noch andere Ziele bzw. Adressen außer sich selbst? Bei der gigantischen Menge an schlummerndem und zum Teil selbst gezähmten Talent ist es nur eine Frage an Zeit, bis jener »Aggressor« auch nach seinem natürlichen Ausdruck verlangt. — Und die Zeit ist Jetzt, meinte man!Nicht, dass die visuelle Industrie Fortschritte gemacht hätte, aber sie beginnt aus eigener Notwendigkeit zu verstehen, dass die Themen nicht »sozial am Punkt« behandelt werden. Das ändern weder Wireless noch dessen verschlüsselte Zugänge auf Inhalte. Absolut unverständlich bleibt für mich, warum bei aller Durchsichtigkeit noch immer keine Erkenntnisse zum breiten Nutzen bereitstehen. Es scheint, als würden da irgendwelche Controller aus ihren Löchern nach den Noten pfeifen, weil die Musik einfach keinen ausgewogenen Klang mehr ergibt.

Der Ausstieg aus Systemen oder vielmehr die Wahl des Rückzugs aus bestehenden Rotoren hat seit je her den enthemmenden Reiz, auf das eigene Potential an »freierer Denke« zugreifen zu können. Einfach weil die selbst- oder fremdgestrickten Gefängnisse keine ausreichende Inspiration zu bieten scheinen. Dies, obgleich doch jeder spüren müsste, dass das meiste davon selbst verantwortet in seine plausible Ecke will. Die Ruhe, um sich von sich selbst zu erholen, ist ein Menschenrecht, da die Entwicklung nur in Ruhephasen auch tatsächlich transformiert. Dieses heilende Symptom, längst medizinisch belegt, soll die wieder ausgewogene Bereitschaft der Annäherung an die Gruppe neu bewerkstelligen. — Es fehlt in allen nationalen und internationalen Formen von Firmen, Staaten, Zentren, Gruppen der Raum der Kontemplation, den religiöse Institute, egal welches Logo sie verwenden, für sich beanspruchen. Wenn ich bedenke, wie viel unnötige »Verhedderung« an geistiger Veränderung davon ausgeht, ja dass ganze Kriege aus Stur- bzw. Starrheit vom Zaune brechen, weiß ich: Das wird sich von innen heraus ändern müssen.

Wäre ein felsenfester Glaube aus Stein, würde er sich ständig brechen, aus reiner Konsequenz der Natur heraus. — Es wird also höchste Zeit, sich diesen zum Teil dynamorphen Prozessen zu nähern, denn genau jene Vorgänge sind von der Zehe bis zur Haarspitze vorgezeichnet. Halterungen, Zwänge oder Gesetze dienen, solange sie sich in Bewegung befinden. Alles andere fällt unmissverständlich in einen ungesunden Steuerungszwang, der in keinem Falle bioenergetischen Gesetzen des Schwungs entspricht. Die Frequenzzahl bemisst immerhin nicht ihre zum Teil freien Impulse, auch wenn jene gerne via Physik infiltriert werden soll. Jene Gruppen, die aus Wahrung ihrer Prinzipien ihr »Frozening« nicht mehr bemerken, sind diejenigen, die weltweit einen Prozess der Revitalisierung aufhalten. Unbeachtet ihrer Interessen trifft vor allem ihre Unvitalität auf genetisch bedingten Widerspruch. Dies ohne tatsächliches Docking.

»Transmentionale« Vorhaben gibt es einige auf der Welt. Ein Beispiel ist Auroville in Indien. Vielleicht ahnen jene Aus- bzw. Einsteiger, Neugründer oder einfach nur mentalen Idealisten nicht, dass ihre noch so unterschiedlichen Denkmodelle genauso unvital wirken wie deren Kennzeichnung und Unterscheidung im Außen. Regeln dienen als notwendige Abgrenzung, wenn man denken will, was da Draußen vor sich geht. Natürlich hilft das Modell einer geschützten Umgebung zur Beschreibung des Vorhabens, das in friedlicher Absicht Lebensformen entwickelt, dokumentiert und weiterführen soll, um etwas Umspannendes voranzutreiben: ein besseres und friedlicheres Zusammenleben in einer selbst verantwortlichen Gruppe ohne Eigentumsanspruch. — Auroville enthebt sich dem generationalen Anspruch durch geistige Haltung, die jede weitere kreative Vernetzung überflüssig zu machen scheint. Eine gute Schule, ein enthemmender Gedanke, hätten nicht auch europäische Ansätze schon Insellösungen in Formation. — Mit erstaunlich karger Unterstützung von bestehenden Infrastrukturen, die ja nach Erkenntnis dürsten müssten.

Künstlergruppen oder Bauernkommunen, die eigentlich im historischen Loop stattfinden müssten, scheinen sich nicht oder noch nicht zu finden. Die Synergien sind keine notwendigen, also gibt es auch keine Wendung in der Not, die offensichtlich noch keine lokale ist. Obgleich Proteste gegen die eigene Ohnmacht leichter zu organisieren sind und Semitransparenzen der Entschlüsselung erst wahre Mächte aufzeigen, ist die entscheidende Erkenntnis noch keine Saat wert. So, als siege der Zweifel, ob jene Rechnung denn auch aufgehen kann ganz ohne Plan, berechenbare Bilanz und mündiges Erklärungsmodell an Schule. Auf wen sollte man sich beziehen? Braucht es nicht immer einen Vorläufer, einen Guru oder einen Hellsichtigen, dem man folgt, um nicht in die gleiche Falle zu tappen wie viele Deregulationen vor uns? — Sind das Sekten? Oder Biobauern?

Es lässt sich auf die eigene Flamme definieren, was da an Reduktion und letztendlich verständlichen Impulsen herauskommen soll. So ist die Dokumentation von transnationalen Vorhaben wesentlich leichter als jene von transmentionalen Vorhaben, da jene ja keine klare Definition im Außen suchen. Geistige Schulen waren auch immer nur dann relevant, wenn politische Firmen ihre pfundigen Berater verloren hatten. Ein auf Stelzen jonglierendes Wir-Gerüst braucht eben mehrere Pfeiler in den Statuten, da das Gesamtbild sonst sehr schnell unstabile Signale sendet. Die Wiederholung von spirituellen Übungen dient, entgegen medialem Mapping der Bildung von Energien, dem Zurückführen in den Kreislauf der Welt die uns umgibt. — Wirkt abstrakt, ist aber im Grunde ein natürlicher Vorgang ähnlich einem Gebetstext.

Alle großen geistigen Schulen mündeten in Buchform. So, als wäre dieses statische Ding ein Bestseller der persönlichen Erkenntnis und könne als solches ohne Bedacht an die nächste Generation weitergegeben werden. Die gesammelte Erkenntnis als Halterung für eine weitere Familie als Mikro-Staatsform reicht aus, um den Code anwendbar und vor allem regulierbar zu machen. Dass heute fast jeder eine eigene Schule ist und jene persönliche Erfahrung in direktem Austausch vermitteln kann, scheint irgendwie noch nicht über die jeweiligen Plattformen hinaus gediehen zu sein. Vor allem zeigt sich der rege digitale Austausch als würgender Distanzmacher in der Schwingung, die nötig ist, um die Erzählung auch auf den Weg zu schicken. Ein weißer Text auf Rot kann nur bedingt feinstofflich vermitteln, da er als Augenübung erhöhte kognitive Konzentration erzwingt und eigentlich Lesearbeit ist. Ein bewusst gewählter Unterschied zu Textmassen, die nur noch sequentiell reizen.

Nach dem ich schon einige logistische Modelle für Gruppen und deren Wirkung entwickelt habe, komme ich zusehends zur Ansicht, dass meine Beobachtungen wohl eine Art »Breitsicht« oder vielmehr Anregung im eigenen Denken auslösen sollen. Mit persönlicher Einwirkung oder Erklärung hat das wenig zu tun, da die Verständlichkeit vieler Gedanken nicht immer gegeben ist. Insofern gelten diese Ausführungen eher als Erinnerung an das eigene Potential, an dass ich so sehr glaube und dessen Einblicke mir manchmal gewährt sind, ohne dass ich die Mikrosicht der Dinge abstellen könnte.Gedankenvitalität scheint mir ein frisches Rezept, um etwas breiter als über der eigenen Flamme zu kochen.
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© Dieter Telfser 2013

Der Feuervogel ist ein Vogel in der slawischen Mythologie. Der magisch glühende Vogel lebt in einem fernen Land und bringt seinem Fänger gleichermaßen Segen wie Unheil. Das reiche Gefieder des Feuervogels strahlt in Rot, Orange und Gelb, etwa wie die Glut eines Lagerfeuers. Einzelne Federn glühen auch, nachdem sie ausgefallen sind, eine allein vermag einen größeren Raum zu erhellen. Spätere Darstellungen zeigen den Vogel als gekröntes pfauenähnliches Tier mit strahlender Färbung und glühenden Augenflecken auf den Schwanzfedern.



Die Geschichte des Feuervogels diente als Vorlage und Inspiration für viele andere Werke, wie auch für Das bucklige Pferdchen von Pjotr Jerschow. Auch der Komponist Igor Strawinsky schuf mit der Ballettsuite »Der Feuervogel« [Originaltitel »L'Oiseau de feu«] eine Hommage an die Sage des Fabelwesens. Das Motiv zeigt Parallelen zu den iranischen Legenden von magischen Vögeln, zu Märchen der Brüder Grimm [Der goldene Vogel, Die Kristallkugel, Das Wasser des Lebens] und anderen russischen Zaubervögeln wie etwa dem Sirin. In der armenischen Sage Hazaran Blbul wird die Aufgabe beschrieben, in der der Vogel gefangen wird; allerdings leuchtet der Vogel in dieser Version nicht, sondern lässt das Land durch seinen Gesang prachtvoll erblühen.

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