Reteid Resflet*08 Open Sources 1.7
martedì, 15. luglio 2008
Heathesis! — Lauwarmes aus der Kybernetik. Nützlich und »gemeinsam« klassifizierte Kennzeichen als gut gestrickte Augenschoner. Verkannte Laufmaschen des Postscriptums, und deren neuronalen Kreisläufe als fantastische Blase. — Über das Maß der Dinge, als seine grenzwertigste Definition.
© Dieter Telfser 2007 — <b>Das Individuum,</b> so beginnt man so langsam zu erkennen, <b>besteht immer aus vielen Persönlichkeiten.</b> Die Seele ist <em>ein wunderschönes Phänomen,</em> deren Kern nur schwer zu erfassen ist. <b>Die Information des Unbewussten als eine meist lebendige,</b> sprich vielschichtige Botschaft. Diese Erfahrungswerte <b>schaffen alles geistige und meist visuelle Potential.</b> <em>Manipulation ist insofern selten vorhanden,</em> da die Information/en immer Teile der Seele sowie jene des Universums sind. <b>Hyperästhesie,</b> also eine eine Überempfindlichkeit für Berührungsreize <b>definiert es nur teilweise,</b> denn die Schranken des Bewusstseins auf ihrer Seite <b>sind illusionär.</b> Meine Gedanken fächern seit geraumer Zeit, <b>in viele und so offen wie möglich gehaltene Richtungen</b> mit dem Ziel Mut nachzustiften. — <b>Nun könnte man annehmen, dass Mut nur über wiederholte Impulse</b> <em>tatsächlich sichtbar</em> und vor allem für andere <em>erkenntlich gemacht werden kann.</em> Auf mich wirkt das bis zum heutigen Zeitpunkt <b>als fast sinnloses, weil gar nicht teilbares Unterfangen.</b> Das liegt nicht <b>an der Unverständlichkeit der Botschaften,</b> oder der Art meines Gesangs, sondern vielmehr <b>an seiner unfokussierten Steuerbarkeit.</b> Mit Bedauern stelle ich fest, dass man doch lieber <b>ein Lichtchen aufhängen,</b> als eines weiter tragen möchte. — Und ich erwähne ganz bewusst den Begriff <b>»man«</b> weil mir heute danach ist. <b>Meine Skepsis an dieser Publikationsform nimmt zu,</b> genauso zu wie seine <em>für mich hermetisch gezogene Kryptik</em> ohne <b>persönliche und politische Kenntnis der Hintergründe</b> von diesem Code zu haben. — <b><a href="http://telfser.com/stories/5340">Heathesis!</a></b> — Lauwarmes aus der Kybernetik. Nützlich und »gemeinsam« klassifizierte Kennzeichen als gut gestrickte Augenschoner.  Verkannte Laufmaschen des Postscriptums, und deren neuronalen Kreisläufe als fantastische Blase. — Über das Maß der Dinge, als seine grenzwertigste Definition.
Zwischen den Disziplinen zu »entbündeln« könnte tatsächlich als Metadisziplin definiert werden. — Die Kunst zu Steuern reguliert sich beinahe selbst über jene sich »steuern zu lassen«, ohne dabei aus Überreizung zu erblinden. Ein informeller, dynamischer und meist selbstorganisierter »Prozess« setzt voraus, sich seinem Selbst bereits gestellt zu haben. Die Reduktion auf Rezeptoren und Effektoren und/oder spannungsgeladene Erklärungsmodelle führten den Begriff Kybernetik erst recht wieder in seine trübere Geschichte, ohne seine Schwangerschaft auszutragen.

Das Hypernetz als niemals fertiger Gedanke sollte dabei genauso funktionieren, wie die Skizze und Wunsch den Menschen als Wesen autonom zu wissen. Es scheint also notwendig die Substanz in seiner Funktion zu prüfen, um bald zu verstehen, dass die Bestätigung erneut von einem Menschen kommen sollte. Wenn ich mir zu Gemüte führe, dass wir Daten sind, vielmehr Gedanken sich so formieren, dass jene ihre Disziplin gar nicht mehr vom Körper her kennen, wundert mich keine »Dunkle Seite« hinter einem menschlichen Code. Reflektion erlischt sein Licht eben durch seine Übertragung, egal bei welcher Tagessicht- und breite.

Das Individuum, so beginnt man so langsam zu erkennen, besteht immer aus vielen Persönlichkeiten. Die Seele ist ein wunderschönes Phänomen, deren Kern nur schwer zu erfassen ist. Die Information des Unbewussten als eine meist lebendige, sprich vielschichtige Botschaft. Diese Erfahrungswerte schaffen alles geistige und meist visuelle Potential. Manipulation ist insofern selten vorhanden, da die Information/en immer Teile der Seele sowie jene des Universums sind. Hyperästhesie, also eine eine Überempfindlichkeit für Berührungsreize definiert es nur teilweise, denn die Schranken des Bewusstseins auf ihrer Seite sind illusionär. Meine Gedanken fächere ich seit geraumer Zeit, in viele und so offen wie möglich gehaltene Richtungen, mit dem Ziel Mut nachzustiften.

Nun könnte man annehmen, dass Mut nur über wiederholte Impulse tatsächlich sichtbar und vor allem für andere erkenntlich gemacht werden kann. Auf mich wirkt das bis zum heutigen Zeitpunkt als fast sinnloses, weil gar nicht teilbares Unterfangen. Das liegt nicht an der Unverständlichkeit der Botschaften, oder der Art meines Gesangs, sondern vielmehr an seiner unfokussierten Steuerbarkeit. Mit Bedauern stelle ich fest, dass man doch lieber ein Lichtchen aufhängen, als eines weiter tragen möchte. — Und ich erwähne ganz bewusst den Begriff »man« weil mir heute danach ist. Meine Skepsis an dieser Publikationsform nimmt zu, genauso zu wie seine für mich hermetisch gezogene Kryptik ohne persönliche und politische Kenntnis der Hintergründe von diesem Code zu haben.

Wahrscheinlich sollte ich nur irgendwelche Skins entwickeln, und die dann als offene Dynamika daherschreien. Das dann vielleicht auch nicht in den Farben Rot/Grün, die ja eine psychokinetische Wachheit erzwingen, oder eben unerträglich, vielmehr unlesbar für das Nervenkostum werden. Wahrscheinlich waren Skins aber nie mein Anliegen und Vorhaben, zumal ich über die persönliche Abgrenzung keine Visualitäten nachstrecken werde. Die Entbündelung von komplizierten Gedanken hat also sehr mit der Bereitschaft seines Entzuges zu tun, und weniger mit der Rücksichtnahme auf soziale Poetika im ach so politisch bewegten Internetz.
© Dieter Telfser 2007 — <b>Ich würde das Internet niemals als Internet bezeichnen,</b> sondern <b>als Hypertext belassen,</b> denn genauso steht es, <em>für mein Empfinden, in seinem Code.</em> <b>Wer immer ein Hypernet daraus machen wollte,</b> sollte wohl doch vorher mal ins Labor und sich <b>näher mit der menschlichen Stammzelle auseinandersetzen.</b> — Sehr schnell <em>wird erkenntlich und auch sichtbar</em> dass relevante Informationen <b>nur nachrüstbar,</b> in keinem Falle aber <b>digital nachbildbar sind.</b> — Wer also von der Geschichte <b>nichts gelernt hat,</b> bitte, möge sich <b>nicht wundern.</b> Die Geschichte ist ja in diesem Sinne, <b>also in der Zellinformation,</b> kaum mehr vorhanden. <b>Dies obwohl Erinnerungstechniker,</b> und sonstige visuelle <b>Wachmänner</b> tatsächlich <em>minutiös nachreplizieren.</em> Mit dem Resultat, dass uns jene damaligen Verbrechen auch heute noch förmlich <b>»auf den Kopf fallen«.</b> — <b>»Autonome Zellkultur« erleben wir also bestenfalls in subaktiven Konzentrationen,</b> bzw. Zelleinheiten und die <em>haben kaum humanistisches damit vor.</em> So hagelt es Bomben, <b>wo eigentlich nur Regen zur Kühlung notwendig gewesen wäre,</b> ähnlich wie sein <b>angekündigtes Donnerwetter</b> nur dann Klimawandlung bringen möchte, <b>wenn sich jenes über seine persönlichen Geschichte</b> rein waschen könnte. — <b>Ein Geschäft,</b> ähnlich wie <em>der Versuch des Handels,</em> sein <b>Spannungsverhältnis</b> über eben seine <b>erzählende Bindungskraft</b> aufrecht  zu erhalten, um <b>glaubhaft</b> als Markt funktionieren zu sollen. — <b><a href="http://telfser.com/stories/5340">Heathesis!</a></b> — Lauwarmes aus der Kybernetik. Nützlich und »gemeinsam« klassifizierte Kennzeichen als gut gestrickte Augenschoner.  Verkannte Laufmaschen des Postscriptums, und deren neuronalen Kreisläufe als fantastische Blase. — Über das Maß der Dinge, als seine grenzwertigste Definition.
Ich würde das Internet niemals als Internet bezeichnen, sondern als Hypertext belassen, denn genauso steht es, für mein Empfinden, in seinem Code. Wer immer ein Hypernet daraus machen wollte, sollte wohl doch vorher mal ins Labor und sich näher mit der menschlichen Stammzelle auseinandersetzen. — Sehr schnell wird erkenntlich und auch sichtbar dass relevante Informationen nur nachrüstbar, in keinem Falle aber digital nachbildbar sind. — Wer also von der Geschichte nichts gelernt hat, bitte, möge sich nicht wundern. Die Geschichte ist ja in diesem Sinne, also in der Zellinformation, kaum mehr vorhanden. Dies obwohl Erinnerungstechniker, und sonstige visuelle Wachmänner tatsächlich minutiös nachreplizieren. Mit dem Resultat, dass uns jene damaligen Verbrechen auch heute noch förmlich »auf den Kopf fallen«.

»Autonome Zellkultur« erleben wir also bestenfalls in subaktiven Konzentrationen, bzw. Zelleinheiten, und die haben kaum humanistisches damit vor. So hagelt es Bomben, wo eigentlich nur Regen zur Kühlung notwendig gewesen wäre, ähnlich wie sein angekündigtes Donnerwetter nur dann Klimawandlung bringen möchte, wenn sich jenes über seine persönliche Geschichte rein waschen könnte. — Ein Geschäft, ähnlich wie der Versuch des Handels, sein Spannungsverhältnis über eben seine erzählende Bindungskraft aufrecht zu erhalten, um glaubhaft als Markt funktionieren zu sollen.

Hey, aber was finden wir jetzt wirklich spannend daran?


20% (1 vote)
Die Summe an Gelangweilten, aber von sich überzeugten Menschen an sich nicht zu kennen?

0% (0 votes)
Den wirklich Interessierten den Funken Frechheit spürbar nachzustiften?

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Das Feedback nachzuempfinden, um sich im voraus davor zu schützen?

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Intimität zu wahren, und sie trotzdem so offen wie möglich preiszugeben?

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Showdown als gestalteter Zählvorgang?

20% (1 vote)
Äußerlichkeiten, um Inneres niemals ergründen zu müssen?

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Aussagen zu treffen, die keine sind, weil sie in ihrer Unverständlichkeit wie eine »Verhöke« klingen?

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Kompensation mit der Realität, die so keine akzeptable ist?

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Virtuelle Psychologie als Hautersatz für die ganz persönliche Wolkenführung?

40% (2 votes)
Enthüllung von Klarstellungen, die gar keine bräuchten?

20% (1 vote)
OpenSource als unproprietäre, aber politisch organisierte Klagemauer?


Total: 5 votes


Sich »abzustrampeln« bedeutet also nur,
seine eigene Gangart noch nicht erkannt zu haben.
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© Dieter Telfser 2008

Zahlreiche Netze, die in speziellen Nervenstrukturen verkörpert sind, dienen dazu, Information nach nützlichen gemeinsamen Kennzeichen zu klassifizieren. — Beim Sehen detektieren sie die Äquivalenz von Wahrnehmungserscheinungen, die mit Ähnlichkeit und Kongruenz in Bezug stehen, wie das unterschiedliche Aussehen eines Gegenstands der von unterschiedlichen Orten aus gesehen wird. — Beim Hören erkennen sie Klangfarbe und Akkord unabhängig von der Tonhöhe. Äquivalente Wahrnehmungserscheinungen haben in allen Fällen diesselbe Gestalt, und sie definieren eine Gruppe von Transformationen, die die Äquivalente ineinander überführen, die Gestalt aber invariant lassen. — Wir suchen nach allgemeinen Verfahren zur Konstruktion von Nervennnetzen, die Formen so erkennen, daß sie für jede Eingabe, die von dieser Form ausgeht, zu derselben Ausgabe führt. — Wir suchen insbesondere nach solchen Netzen, die der Histologie und Physiologie der tatsächlichen Struktur entsprechen. [Pitts und McCulloch, 1947]

Leseliste | Quellenangabe: »Cybernetics | Kybernetik«
— The Macy-Conferences 1946-1953. Band 1 — Transactions/Protokolle — Diaphanes Verlag — ISBN 978-3-935300-35-3 — Zwischen 1946 und 1951 wurden unter dem Titel »Cybernetics. Circular Causal, and Feedback Mechanisms in Biological and Social Systems« insgesamt zehn Konferenzen unter der Schirmherrschaft der Josiah Macy, Jr. Foundation veranstaltet. — Diese sogenannten Macy Conferences markieren das vielleicht folgenreichste wissenshistorische Ereignis der Nachkriegsgeschichte. — Die Macy-Konferenzen sind von herausragendem wissenschaftshistorischen Interesse, weil es sich bei ihnen nicht um abgeschlossene Texte handelt, sondern um interdisziplinäre Unterhandlungen, in denen noch an- und ausgeschlossen, aufgehoben und verworfen wird.

»Das Maß aller Dinge« — Eine Abhandlung zur Metaphysik des Menschen — Peter FuchsVelbrück Wissenschaft — ISBN 978-3-938808-33-7 — Was in Theorien an Auflösungsvermögen verkraftet werden kann und muß, findet in der Welt, die durch Theorie rekonstruiert werden soll, eine Parallele: Was der Mensch sei [zu sein hat], ist nicht einmal menschen- und lebensweltlich eine ›klare Kante‹. — In den Humankatastrophen der letzten hundert Jahre wird er zu einer verfeuerungsfähigen Biomasse. Man kann kaum den Eindruck gewinnen, daß sich daran etwas wirklich geändert hat. — Es wird Tag für Tag hekatombenweise gestorben, gemordet, gefoltert. Der Mensch wird [gleichsam operativ] definiert als das Wesen, das man [und das sich selbst] töten kann – durch Hunger, Krankheit, Folter, Mord und Krieg, namenlos, zahllos, heute hier, morgen dort. —Man könnte sich denken, daß die Lehre vom Menschen, die Anthropologie, ihren Grund verliert und eigentlich zur »Thanatologie« konvertieren müßte.

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martedì, 17. giugno 2008
Nobbïng Bullies! — Über »Dübelvorgänge« im Alltag. Wenn Spucke über spannungsgeladene Situationen behilft und daraus ganze Drehbücher zur Realität werden. War Mobbing noch eine portierte Situationsdynamik aus dem Tierreich, nähert sich das Phänomen den Glassalons der heutigen Zeit. Corporate Fuckoffs auf der Suche nach ihrer Diagnostik.
© Dieter Telfser 2006 — Disziplin ist die halbe Lüge! — Es beginnt in ganz normalen Umgebungen und mit ganz verständlichem Persönlichkeitsbild. Der Wunsch in einem Unternehmen seinen Umsatz zu finden, nimmt jene Formen der Motivation an, die sich jeder Chef nur von seinen Mitarbeiter wünschen würde. Dass in jenen Situationen wo Menschen aufeinander treffen natürlich auch Reibeflächen entstehen, will selten seine sexuelle psychische Historie ergründet wissen. Themen anzugehen, bzw. sich welchen zu untergeben entspricht ganz aktuellen europäischen Fonds an Sprachschülern die damit tatsächlich digitale Bagger bedienen. Was sich seit der digitalen Schminke für uns Finger wirklich neu gebildet hat sind seine Verränkungen. — Nobbïng Bullies! — Über »Dübelvorgänge« im Alltag. Wenn Spucke über spannungsgeladene Situationen behilft und daraus ganze Drehbücher zur Realität werden. War Mobbing noch eine portierte Situationsdynamik aus dem Tierreich, nähert sich das Phänomen den Glassalons der heutigen Zeit. Corporate Fuckoffs auf der Suche nach ihrer Diagnostik.
Disziplin ist die halbe Lüge! — Es beginnt in ganz normalen Umgebungen und mit ganz verständlichem Persönlichkeitsbild. Der Wunsch in einem Unternehmen seinen Umsatz zu finden, nimmt jene Formen der Motivation an, die sich jeder Chef nur von seinen Mitarbeiter wünschen würde. Dass in jenen Situationen wo Menschen aufeinander treffen natürlich auch Reibeflächen entstehen, will selten seine sexuelle psychische Historie ergründet wissen. Themen anzugehen, bzw. sich welchen zu untergeben entspricht ganz aktuellen europäischen Fonds an Sprachschülern die damit tatsächlich digitale Bagger bedienen. Was sich seit der digitalen Schminke für uns Finger wirklich neu gebildet hat sind seine Verränkungen.

Mobbing bedient sich seiner Fremdsprache genauso wie der für mich wesentlich präzisiere Begriff des Nobbïngs. Der Unterschied liegt im Trieb und weniger im neurolinguistischen Programmansatz. War Mobbing noch Teil einer Minderung von Einnahmequellen durch Mitarbeiterausfälle will ich aufzeigen, dass Lustprinzipien die tragfähigste Bandbreite in diesem Film erreichen. Im Marketing wird gemobbt, nicht weil der Boden frisch zu wischen wäre, sondern weil es gerade dort um den Tagesschwindel von »Kommunikationsproblemen« geht. Das bedeuet Penetration die nicht nach Außen seine Wirkung zurückbringt, bleibt als offenkundiges Schicksal liegen und sucht sich seine neuen Kanäle. Kaum erhoben, dafür aber umso mehr gepflegt liegen Energien also deshalb brach, weil die Psychologie als Faktotum selten über ihre Probanten hinauskommt.

Dienst nach Vorschrift als verinnerlichte bereits vollzogene Kündigung ist eine Form von Protest, die die Angst vor Veränderung in einen neuen fiktiven Bann ziehen will. So bestimmt die Art und Weise wie Führungskräfte und Mitarbeiter zueinander umgehen, wie groß ihre gemeinsam und vor allem Nutzbarkeiten in Einklang zu bringen wären. Es reduziert sich auch Konflitktbereitschaft vom benutzten Akzent des Absenders. — »Worum ging es noch?«, bzw. »welche Gefühle wurden ausgelöst,« bzw. »Wie habe ich mich eigentlich verhalten?« zeugen von ausgeprägten Formen an Deviation von Inhalten und damit verzerrt gekoppelten Gefühlslagen. Ganze Kampf- und Entspannungstechniken erliegen einer Zeit in der wirtschaftliche Pressur der zeitlichen Ihren Gar ausmachen will. Und trotzdem, vor mir liegen nette Büchlein die darüber herleiten, in wie weit die klägliche Realität von schöpfenden Mitarbeitern zu Ihrem persönlichen Ende finden wollen.

Das Thema ist komplexer als ich möchte, daher geht natürlich keine allgemein verständliche Sprache. Sagen will ich, dass der nieselnde Zusammenhang von saurem Regen in einem Unternehmen immer vom Wetter selbst abzuhängen scheint und dies obgleich der eigentlich reale Bezug selten Motivation hierfür braucht. In den meisten Fällen werden Mitarbeiter einfach unterbezahlt und unverstanden zum »Mausen« gejagt und auf vor sich stehende Prozessorleistung hingewiesen. Andererseits gibt es da Führungskräfte, die mit kompetenter Umhut klar machen, dass Sie gerne warten bis die Zelle auch in deren Monatsstatistiken sein wird. Dies obgleich es natürlich einige Jahre bis dahin dauern könnte.

Aber, worin unterscheidet sich jetzt Unternehmensdruck von jenem den das Unternehmen selbst in seinen Stühlen weiß? — Im Grunde ist so was wie »Craft« selten der Schub den sich eine Infrastruktur wünscht. Das was heute als Flexibilität titelt wird zum sportlichen Psychothriller für diejenigen die sich mit Filmmaterial und seinen Assoziationen eben auskennen. Für diejenigen, die nicht ins Kino oder vor die Matte gehen bleibt also Buch und das digitale Gewebe. Wäre den Gewerkschaften nicht längst Bange um Ihre Gemütlichkeit, bräuchte es wahrscheinlich auch weniger Shiatsu für das mittlere Management. Natürlich geht auch »Buddha« aber der passt wiederum nicht in europäische Körpermodelle von leicht vergeistiger Schlanze:
© Dieter Telfser 2006 — Es gab viele Arbeitsumgebungen für mich, in welchen taktile Kompetenz von Maske bis zu Stöckelbug herhalten musste und trotzdem würde ich als einzig plausible Erkenntnis für mich heute niederschreiben wollen, dass seine faszinierende Distanz, die produktivste Spannung gute drei Jahre hielt. Ich werde zwar älter, erinnere mich aber noch gut an die Highheel-Influenza am Berg. In der Tat halte ich das Land in all seinen Ösen für sehr verschnupft. Eine Verkühlung, die sich über Generationen fortan selbst hält. Wie lässt sich aber Intriganz bebildern, wenn die lokalen Bilder selten über ihre eigenen Grenzen kamen? Und wie lässt sich sprachliche Sportlichkeit über die Wirbel wieder nach oben kriegen, wenn die Haftung seine Infrastruktur selbst bedient. — Mit Öffnung der Kanäle? Wohl kaum. — Nobbïng Bullies! — Über »Dübelvorgänge« im Alltag. Wenn Spucke über spannungsgeladene Situationen behilft und daraus ganze Drehbücher zur Realität werden. War Mobbing noch eine portierte Situationsdynamik aus dem Tierreich, nähert sich das Phänomen den Glassalons der heutigen Zeit. Corporate Fuckoffs auf der Suche nach ihrer Diagnostik.
Es gab viele Arbeitsumgebungen für mich, in welchen taktile Kompetenz von Maske bis zu Stöckelbug herhalten musste und trotzdem würde ich als einzig plausible Erkenntnis für mich heute niederschreiben wollen, dass seine faszinierende Distanz, die produktivste Spannung gute drei Jahre hielt. Ich werde zwar älter, erinnere mich aber noch gut an die Highheel-Influenza am Berg. In der Tat halte ich das Land in all seinen Ösen für sehr verschnupft. Eine Verkühlung, die sich über Generationen fortan selbst hält. Wie lässt sich aber Intriganz bebildern, wenn die lokalen Bilder selten über ihre eigenen Grenzen kamen? Und wie lässt sich sprachliche Sportlichkeit über die Wirbel wieder nach oben kriegen, wenn die Haftung seine Infrastruktur selbst bedient.Mit Öffnung der Kanäle? Wohl kaum.

Wer motzt bleibt deshalb unverstanden liegen, weil der/diejenige glaubt es wird eine Randbeachtung zu einer selbst beobachtenden Postion gestählt. Tatsache ist jedoch dass das Thema Nobbïng keinem triebhaften und verwurstenden Prozess überlassen werden sollte. Zu viele unbeobachtete Netzwerkprotokolle, die sich nicht auf Unternehmen und einzelnen Familienschicksalen selbst beschränken dürfen. Es bleibt ein Kern an Wahrheit immer dort liegen, wo sein Boden auch fruchtbar dafür ist. Eine weise Aussage belegt also, dass das Zelebrieren von uneinig findbaren gemeinsamen Nennern bestenfalls zu Medienbeachtung, aber nicht zu eleganten Lösungen repräsentativer Natur führen kann. Das heißt dann nicht Rosenkrieg sondern »Eau on Ice«.

Personalingenieure trennen gerne in Selbstdarsteller, Perfektionisten, Unnahbare und Harmoniesüchtige. Wahrscheinlich haben Sie jenen Kontext direkt aus den Gassenblättern, die hie und da etwas Sternenschuppen dazu zitieren. War der Marktplatz noch jener, wo man sich wirklich und real getroffen hat, so ist das heute schon eine direktive vorbereitende Maßnahme für das »Tet-A-Tepp«. Es ist ja nichts neues, dass durch das Teilen eines Problems, d.h. durch die Abspaltung in seine Einzelsegmente ein leichterer bzw. schnellerer Rasterüberblick geschaffen werden kann. Das machen wir Gestalter ja auch dann, wenn wir glauben goldene Ruhe auf einen Buchbogen zu mitten. To be »OnGrid« ist jedoch nur ein miserabler Behelf um seiner Mathematik erneut die intuitive Willkür abzuzwacken.

Roh verkaufen lässt sich also nur bürgerlich leistbare Qualität. Nur in diesem monetären Segment scheint es noch ausreichende Elastizität für Nachbeben an Produktnachlässen zu geben. War die Marke noch ein zu penetrierendes Identitätseinzelteil, bleibt seine todgezeichnete Sprache heute seine hintergründigste »Stärke«. Ein gewoofter Bass, der so perlenbehangen er auch daherkommt, immer nur ein InTime-Economy Derivat als zu unterstützende Schwäche. Nobben tut sich also die visuelle Industrie dabei selbst, weil sie Angriffsflächen gestalten muss, ohne auf jene zurückgreifen zu können. Wenn der Ansatz jener einer vorausgreifenden Marktführung ist, vergessen viele dabei, dass der Handel immer seiner eigenen Ökonomie unterliegen muss. Eine übrigends durchaus quer zu vergleichende politische Stütze. Politik hat ja immerhin den Vorteil von polytechnischen Zutaten.

In all den vor mir liegenden Büchern listen Formulare und Rankings zur besseren Verständlichkeit eines schier nur gemeinsam zu ertragendes Themas. Sagen will man mir im Grunde »Du bist nicht alleine!« und nun ob persönlich geteilt oder in der Gruppe verworfen. Es gibt rechtliche Grundlagen für die Ahndung von seelischen Straftaten am Arbeitsplatz. Als Straftat sieht man hierbei jedoch vorwiegend die Erfindung eines Problems, welches genauso gut längst öffentlich behoben hätte werden können. Mit großem Bedauern stelle ich fest wie läppisch gebildet das »Volk« nach seiner Anklage sucht und wie barbarisch seine Einsatzgebiete werden müssen. Es muss der Leidensdruck wohl erst in die Psychiatrie führen, bis begriffen wird, dass nervliche Proteine keiner Wartung bedürfen sollten:
© Dieter Telfser 2006 — Dass der Begriff »Lobbing« mit dem Begriff »Nobbïng« mehr als nur verschwägert ist, liegt auf der Hand, denn betriebliche Strategien lassen sich durch Prävention und Intervention in hierarchisch geführten Unternehmen, erneut gut und milde nach unten wälzen. Mir fällt jedoch auf, dass nur durch das Teilen des Problems ein neues gesucht werden will. So liegt die Kapriziosität der Wortwahl also in der eigenen Stärke jene überhaupt gesamt zu erkennen. — Gobbing als soeben erfundenes Berufsbild könnte Brücke zwischen Mediation und Meditation eine kurze Überlegung wert sein. Immerhin werden in Zukunft Arbeitsplätze selbst erfunden und nicht mehr Teil einer kugelschweren Idee. — Aber sind Sie ein »Gobber«? — Wären Sie bereit als aktiver Vermittler zwischen Wischer und Verwischten zu kehren? — Nobbïng Bullies! — Über »Dübelvorgänge« im Alltag. Wenn Spucke über spannungsgeladene Situationen behilft und daraus ganze Drehbücher zur Realität werden. War Mobbing noch eine portierte Situationsdynamik aus dem Tierreich, nähert sich das Phänomen den Glassalons der heutigen Zeit. Corporate Fuckoffs auf der Suche nach ihrer Diagnostik.
Dass der Begriff »Lobbing« mit dem Begriff »Nobbïng« mehr als nur verschwägert ist, liegt auf der Hand, denn betriebliche Strategien lassen sich durch Prävention und Intervention in hierarchisch geführten Unternehmen, erneut gut und milde nach unten wälzen. Mir fällt jedoch auf, dass nur durch das Teilen des Problems ein neues gesucht werden will. So liegt die Kapriziosität der Wortwahl also in der eigenen Stärke jene überhaupt gesamt zu erkennen.Gobbing als soeben erfundenes Berufsbild könnte Brücke zwischen Mediation und Meditation eine kurze Überlegung wert sein. Immerhin werden in Zukunft Arbeitsplätze selbst erfunden und nicht mehr Teil einer kugelschweren Idee. — Aber sind Sie ein »Gobber«? — Wären Sie bereit als aktiver Vermittler zwischen Wischer und Verwischten zu kehren?

Bedenken Sie die Kunst der Mediation basiert auf Verständlichkeit von Botschaften. — Das bedeutet die sprachliche Gestaltung fordert 1. Einfachheit, 2. Gliederung und Struktur, 3. Kürze bzw. Prägnanz und dann noch so was wie zusätzliche Stimulatoren. Hier ein Beispiel um Einfachheit und Kompliziertheit zu veranschaulichen: Kuschel Elsa: [Die Einfache] »Bei mir kann man alles gut verstehen. Ich mache kurze Sätze und verwende bekannte Wörter. Fachwörter werden erklärt. Und ich bringe die Sachen anschaulich, sodass sich jeder was darunter vorstellen kann. Ich rede wie ein normaler Mensch, nicht wie ein Gelehrter.« und Croma Heini [Der Komplizierte] »Mein Name, welcher sich als kontradiktorischer Gegensatz zu dem soeben vorgestellten Gegenpol ergibt, subsumiert alle jene stilistischen Charakteristika, die die Rezeption auf der Wort- und Satzebene behindern, wobei extrem verschachtelte Satzkonstruktionen, ebenso wie die multiple Verwendung von Fremd-, Fach- und sonst wie esoterischen Wörtern zu einem [nicht selten auch Prestigezwecken dienenden] hochelaborierten Sprachmuster auf meist hohem Abstraktionsniveau beitragen.«

Es könnte einem wirklich Abhanden kommen die Vermittlung zwischen Mobbing und Nobbïng, gäbe es nicht makkaronische Dichtung [Nudelverse], die eine gewisse Art an Alternative darstellt. Man versteht darunter eine komische bis satirische Versform, deren parodistischer Effekt auf der Verschmelzung zweier Sprachen — meist Latein und einer westeuropäischen Volkssprache — basiert. Sprache zu kochen beruht auf dem ähnlicher Ansatz wie Typographie »lebendig« zu halten. Und trotzdem bleibt Schrift ein konkreter Machtansatz, der seine Abstraktion erst im Geiste des Lesers hervorrufen sollte. Verständlichkeit ist beim Empfänger der Botschaft dann gegeben, wenn die Botschaft schmeckt. In diesem Sinne hat sich psychologisches Abusement seit der Einführung der Wortkunst kaum verändert.

Wovor sich also fürchten, wenn nicht gar gleich in die Offensive der Erfindung von neuen Angstkonzepten einlesend? — Es gibt hunderte Ideen, die Welt einfach ein wenig zu verändern und gar ein neues Bürokonzept hierzu: »We are, What we Do,« [WAWED] steht »What you See, is what you Wanted to Get« [WYSIWYWG] in keinem Strich nach. Der Unterschied besteht nur darin, dass der technologische Faktor eine starke geistige Haltung voraussetzt, die den realen Umständen nicht mehr nachjustiert werden sollte. Die Entscheidung liegt also in einer Art persönlichen Autonomie der Gedanken, die sich von Kopf bis Fuß in den Boden der Tatsachen manifestiert wissen will. Auch bekannt als: »Corporate Behavior«.

Die Bekanntgabe sich genobbt zu wissen löst jenen unverständlichen Teil der Alltagskommunikation aus, der sämtlicher kraftsaugender Somatik entbehrt.Kopfschmerzen werden plötzlich zu Schnittwunden, und Klammeraktionen zu Heftbänden, die ihre Ordner nicht mehr finden wollen. Überhaupt bekommt die Logik an Einsprüchen keinen realen, als vielmehr theatralischen Aspekt, der gut und gerne dazu genutzt werden kann, den nötigen Abstand vor dem unlustigen Aspekt zu verdrängen. Das bedeutet konkret: wahren Sie jenen Abstand, in der Situation bis der zum zerklirrenden bestimmte Humor einen kindlichen Überschuss aufweist. — Erst dann tritt eine Diagnostik in Kraft die ausreichend »entspiegeln« kann.

Genobbte sind moderne Spiegel unserer Gesellschaft und wissen kaum, dass ihr unter haarsträubender Kraft erlittene und meist undokumentierte Beitrag, selten an die richtige Adresse gelangt. In diesem Sinne reicht meistens die Überprüfung der eigenen Signalform um zu verstehen, dass eine Botschaft immer an mehrere Adressen gelangt, und jene einer Sensorik unterliegt, die sich über einen zu teilenden Aspekt in »Nutzen« auflöst.

Küssen Sie mal wieder Ihre Nachbarin!
Sie haben mehr zu teilen, als Sie glauben.
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© Dieter Telfser 2008

Leseliste | Quellenangabe: »Die Entwicklung des Erkennens, Band III«Das biologische Denken. Das psychologische Denken. Das soziologische Denken — Jean Piaget — Klett-Cotta Verlag — ISBN 978-3-12-926360-0 — »Mobbing«Erkennen, Ansprechen, Vorbeugen — Hans-Jürgen Kratz — Redline Wirtschaftsverlag — ISBN 978-3-83-23100-11 — »Konflikte im Beruf«Konflikte eröffnen auch Chancen — Eberhard G. Fehlau — Rudolf Haufe Verlag — ISBN 3-448-04984-0 — »Bullying, Whistleblowing«Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann — Dr. Heinz Leymann — rororo Verlag — ISBN 3-499-13351-2 — »Miteinander reden«Störungen und Klärungen — Prof. Dr. F. Schulz von Thun — rororo Verlag — ISBN 3-499-61151-1 — »Mobbing: Wenn der Job zur Hölle wird«Seelische Gewalt am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehrt — Marie-France Hirigoye — DTV Verlag — ISBN 3-423-34123-8 — »Schotts Sammelsurium«Schotts Sammelsurium Essen & Trinken — Ben Schott — Verlag Bloomsbury — ISBN 3-827-00607-4 — »Mobbt die Mobber!«Survival-Guide für Mobbing-Opfer — Holger Wyrwa — Kreuz-Verlag — ISBN 978-3-78-31220-22 —»Einfach die Welt verändern«50 kleine Ideen mit großer Wirkung im Job! — We Are What We Do — Pendo Verlag — ISBN 978-3-86612-103-4 — »Die Masken der Niedertracht.«Seelische Gewalt im Alltag und wie man sich dagegen wehren kann. — Deutscher Taschenbuch Verlag — ISBN 978-3-423-36288-7

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lunedì, 21. aprile 2008
Aus Liebe zur Weisheit! — Sieben Fragen über die Bunt- und Wahrheiten in seinen philosophischen Blickwinkeln. Manchmal reicht es den Sinn in seinem Nutzen einfach hinzunehmen, ohne sich ständig neu zu hinterfragen. Bleiben wir doch einfach wie wir werden und beschreiben die Realität dazu! — Schach auf Seide, mit ganz leisen Fragen dieser Zeit.
© Dieter Telfser 2005. — Aus Liebe zur Weisheit! Sieben Fragen über die Bunt- und Wahrheiten in seinen philosophischen Blickwinkeln. Manchmal reicht es den Sinn in seinem Nutzen einfach hinzunehmen, ohne sich ständig neu zu hinterfragen. Bleiben wir doch einfach wie wir werden und beschreiben die Realität dazu! — Schach auf Seide, mit ganz leisen Fragen dieser Zeit.

Das Wissen um das schöne Wissen, erklärt über seinen möglichen praktischen Nutzen, viele Ansätze zu neuen Denkmodellen. Nicht nur im Gestaltungsbereich, sondern in allen Situationen des Lebens. Teilweise ergeben sich Fragen und Erkenntnisse, die nur mit der Zeit selbst beantwortet werden können. Hier als Reminder und zum Überblick, die sieben Hauptfragen der Philosphie und möglicherweise auch des Lebens:


1Von Wissen zur Form:

Die Erkenntnistheorie ist der Zweig der Philosophie, der sich mit der Frage beschäftigt, wie Wissen, Erkenntnis und Wahrheit prinzipiell zu erlangen und zu nutzen sind und welche natürlichen Grenzen der Erkenntnis gesetzt sind. Als Teilgebiet beschäftigt sie sich eingehender mit der Explikation des Wissensbegriffs und versucht die notwendigen und hinreichenden Bedingungen für Wissen anzugeben.

Was bedeutet Wissen in Ihrer persönlichen Realität?


2Von Meta zu Beta:

Metaphysik ist ebenso ein Teilgebiet der Philosophie, das sich mit Ursprung, Grund und Ziel allen Seins, aber auch einem möglichen höchsten Sein [Natürliche Theologie] befasst. Die Metaphysik ist dabei nicht als Gegensatz zur Physik zu verstehen. Sie stellt naturwissenschaftliche Gesetze nicht in Frage, sondern befasst sich vielmehr mit Fragestellungen, die sich einer naturwissenschaftlichen Bearbeitung entziehen. Dadurch lassen sich nur bedingt empirisch beweisbare oder widerlegbare Aussagen aus dieser Wissenschaft ableiten.

Gibt es eine »Seiende« Syntax in Ihrer Wirklichkeit?


3Von Ethik zu Gestik:

Die Ethik beschäftigt sich damit, was gutes oder schlechtes Handeln ausmacht. Eine Ethik sagt also, wie der Mensch handeln soll und wie nicht, bzw. wie er sich beim täglichen Handeln zu entscheiden hat. Dazu gehört eine Vorstellung vom Ausmaß individueller menschlicher Freiheit und mitunter eine Bestimmung von gut und böse. Sie befasst sich hierzu mit den Grundlagen menschlicher Werte und Normen, des Sittlichen und der allgemeinen Moral. Zentrale Probleme der Ethik betreffen die Motive, die Methoden und die Folgen menschlichen Handelns. Es ergeben sich sehr unterschiedliche Ethiken, je nachdem, wie die Gewichte zwischen diesen drei Themen gelegt werden, und was die Quelle der ethischen Normen ist.

Wie gehen Sie vor, wenn Sie mit Ihrem Leben handeln?


4Von Logik zu Motorik:

Die Logik untersucht, unter welchen Bedingungen das Folgern einer Aussage aus einer Menge anderer Aussagen korrekt ist und entwickelt hierzu formale Sprachen zur exakten Beschreibung und Normierung der Schlussregeln. Die Logik lässt sich somit erkenntnistheoretisch als eine Lehre von den Gesetzen des abgeleiteten Wissens auffassen, d.h. des Wissens, das aus bereits gewonnenen tatsächlichen oder vermeintlichen Wahrheiten erzeugt werden kann.

Wie denkt man Ihrer Meinung nach folgerichtig?


5Von Wort zum Hort:

Die Sprachphilosophie beschäftigt sich mit folgenden Fragen:
— Was ist der Ursprung von Sprache[n]?
— Was sind die Funktionen von Sprache[n]?
— Wie verhalten sich Sprache[n] und Wirklichkeit zueinander?
— In welchem Verhältnis stehen Sprache und Denken zueinander?
— In welchem Verhältnis stehen Sprache und Erkenntnis zueinander?


Wie entsteht eine Bedeutung wenn Sie formulieren?


6Von Dick zu Doof:

Die Anthropologie ist die Wissenschaft vom Menschen und von der Menschheit. Sie befasst sich mit dem einzelnen menschlichen Wesen wie auch mit der Gesamtheit aller Menschen sowie der menschlichen Kultur. Mit überartlichen Fragestellungen befaßt sich übergeordnet die Primatologie, die Wissenschaft von Halbaffen, Affen, Menschenaffen und Menschen. Wichtige Themen der Anthropologie sind u.a. die Fähigkeiten des Menschen, die Welt abstrakt zu erfassen, zu lernen und zu lehren, und die [Um]welt zu beeinflussen oder zu verändern.

Was macht das Wesen in einem Menschen aus?


7Von Schön zu Hell:

Ästhetik wird heute als die Theorie und Philosophie der sinnlichen Wahrnehmung in Kunst, Design, Philosophie und Wissenschaft gesehen. Demnach entscheiden über den ästhetischen Wert eines Objekts/Subjekts nicht die Begriffe »schön« und »hässlich«, sondern die Art und Weise der Sinnlichkeit und/oder Sinnhaftigkeit in Verbindung mit dem Zeichensystem/Code des Objekts/Subjekts.

Was ist die Kunst am Schönen?


Es könnte sein, dass Sie viele Fragen bereits in sich beantwortet haben. Tragen Sie Ihre Freu[n]de ruhig etwas mehr nach Außen!
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© Dieter Telfser 2005 | 08

Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung. — Dieses stets verkürzt zitierte, Rabbi Baal Shem Tov [1698-1760] zugeschriebene Wort ist den Deutschen zum Credo geworden. Eine religiöse Färbung ist ihrer Erinnerungskultur nicht fremd. Es handelt sich jedoch um eine manichäische Religiösität: Erinnern ist gut, vergessen ganz schlecht. Man bedenke jedoch: Die Fähigkeit des Menschen, zu vergessen, ist größer als sein Erinnerungsvermögen.

Wir vergessen mehr als wir behalten. — Vergesslichkeit, unsere eigentliche Stärke, gilt als die illegitime, gern verschwiegene Halbschwester der Erinnerung. Familiärer Friede und versöhntes Dasein aber scheinen nur möglich, wenn es gelänge, die Abstände zwischen unseren Erinnerungsorten nicht als unwirtliches Nomansland wahrzunehmen, sondern als Freiräume. In Freiräumen ist es möglich, sich zu bewegen. Vergessen entzieht sich der Diskussion, da seine Inhalte, einmal bewusst gemacht, nicht mehr vergessen sind. So gehört das Vergessene dem Ungewussten an. Und nur in dessen Tohuwabohu ist es möglich, kreativ zu sein. Longtemps je me suis couché de bonne heure ...

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lunedì, 7. aprile 2008
Achtung—Ächtung
<a href="http://www.artbits.at/archiv_detail.php?page=poelzler">© <b>Christian Pölzler</b> 2007</a> | <a href="http://www.heidi-popovic.com/">Heidi Popovic</a> für <b><a href="http://telfser.com/stories/5249/">DONE.</a></b> — © Dieter Telfser 2008 — <b><a href="http://telfser.com/stories/5549">Achtung—Ächtung:</a></b> <b>Biografische Volten und abenteuerliche Lebenssituationen entwickeln Fähigkeiten,</b> Sachlagen <b>nicht so stehen zu lassen,</b> wie sie nun mal sind. Das hat mit einem <em>ausgeprägt zelebriertem,</em> aber auch nativen Freiheitsempfinden zu tun – <b>jungfräuliches Öl.</b> Die Schärfe der Beobachtung ist auf der einen Seite <b>die lukrativste Würze,</b> auf der anderen <b>Gift gegen die Anpassung.</b> <b>Sie dient dem Zweck, verschiedenen Wahrnehmungsmodellen ihren Eigensinn zurückzugeben.</b> Intuition hat,  <em>aus der Sicht eines Adlers,</em> mit jener Gewissheit zu tun, dass Bilder <b>ihre gesellschaftliche Ambivalenz nicht suchen,</b> sondern deren <b>Verwertung unterliegen.</b> Aufmerksamkeit und ihre <b>notwendige Distanz</b> als gestalterisches Raummodell verbinden nicht nur jene Spannung, <b>die das <b><a href="http://telfser.com/stories/3972/">»Geschäft«</a></b> ausmacht,</b> sondern letztendlich auch <b>sich selbst formt.</b> <b><a href="http://www.typoberlin.de/">Der Beitrag</a></b> ist eine Stunde gelebter Zustand.  Er soll <b>Signal sein</b> und <em>Bewegkraft werden</em> für die <b>Veränderung der Umstände,</b> denen wir als Gestalter und Gestalterinnen <b>unterliegen.</b>
Biografische Volten und abenteuerliche Lebenssituationen entwickeln Fähigkeiten, Sachlagen nicht so stehen zu lassen, wie sie nun mal sind. Das hat mit einem ausgeprägt zelebriertem, aber auch nativen Freiheitsempfinden zu tun — jungfräuliches Öl. Die Schärfe der Beobachtung ist auf der einen Seite die lukrativste Würze, auf der anderen Gift gegen die Anpassung.

Sie dient dem Zweck, verschiedenen Wahrnehmungsmodellen ihren Eigensinn zurückzugeben. Intuition hat, aus der Sicht eines Adlers, mit jener Gewissheit zu tun, dass Bilder ihre gesellschaftliche Ambivalenz nicht suchen, sondern deren Verwertung unterliegen. Aufmerksamkeit und ihre notwendige Distanz als gestalterisches Raummodell verbinden nicht nur jene Spannung, die das »Geschäft« ausmacht, sondern letztendlich auch sich selbst formt.

Der Beitrag ist eine Stunde gelebter Zustand. Er soll Signal sein und Bewegkraft werden für die Veränderung der Umstände, denen wir als Gestalter und Gestalterinnen unterliegen.
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© Dieter Telfser 2008 | Illustration © Christian Pölzler 2007 | Heidi Popovic

Zahlreiche Netze, die in speziellen Nervenstrukturen verkörpert sind, dienen dazu, Information nach nützlichen gemeinsamen Kennzeichen zu klassifizieren. — Beim Sehen detektieren sie die Äquivalenz von Wahrnehmungserscheinungen, die mit Ähnlichkeit und Kongruenz in Bezug stehen, wie das unterschiedliche Aussehen eines Gegenstands der von unterschiedlichen Orten aus gesehen wird. — Beim Hören erkennen sie Klangfarbe und Akkord unabhängig von der Tonhöhe. Äquivalente Wahrnehmungserscheinungen haben in allen Fällen diesselbe Gestalt, und sie definieren eine Gruppe von Transformationen, die die Äquivalente ineinander überführen, die Gestalt aber invariant lassen. — Wir suchen nach allgemeinen Verfahren zur Konstruktion von Nervennnetzen, die Formen so erkennen, daß sie für jede Eingabe, die von dieser Form ausgeht, zu derselben Ausgabe führt. — Wir suchen insbesondere nach solchen Netzen, die der Histologie und Physiologie der tatsächlichen Struktur entsprechen. [Pitts und McCulloch, 1947]

»Benjamins Deutung der Wahlverwandtschaften demonstriert, wie zum Beispiel ein als symbolisch kommentierter Sachgehalt unter der Perspektive des Kritikers zum Index eines falschen Scheins werden kann:Im Ausdruckslosen erscheint die erhabene Gewalt des Wahren, wie es nach Gesetzen der moralischen Welt die Sprache der wirklichen bestimmt. Dieses nämlich zerschlägt, was in allem schönen Schein als die Erbschaft des Chaos noch überdauert: die falsche, irrende Totalität — die absolute. Dieses erst vollendet das Werk, welches es zum Stückwerk zerschlägt, zum Fragmente der wahren Welt, zum Torso eines Symbols.« Dass ein Symbol kein Symbol ist, sondern allegorische Züge hervortreten läßt, diese Feststellung beruht nicht auf einem paradoxen Vexierspiel oder einer terminologischen Inkonsistenz, die ihrer Selbstwidersprüchlichkeit überführt werden müßte, sondern auf der Unterscheidung der beiden Interpretationsebenen.« — Peter Matussek, Naturbild und Diskursgeschichte, Seite 44

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martedì, 12. febbraio 2008
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lunedì, 21. gennaio 2008
»Design As I See It« — Our everyday conversation holds pleasure in the fact that when we speak to someone, what we say to them depends on who they are. This includes what they are asking right now, where they are, what we think they know. — Paul Pangaro on Design and Development:

This PDF-Document, created by Paul Pangaro presents a summary sketch of the nature of design, its components and process. — Best experienced in Slide Show mode, it explores two fundamental questions:

© Dieter Telfser 2005 Are there advantages
to the selective un-covering

of a comprehensive diagram of argument?

© Dieter Telfser 2005 Are there rules
for the un-covering

that lead to better absorption or retention?

Kiss the Future, Share the Universe!
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Mind Maps bestehen formal gesehen aus beschrifteten Baumdiagrammen. — Wenn die Begriffe auch komplexer miteinander verbunden werden können, spricht man in der Regel von konzeptuellen Karten, semantischen Netzen oder Ontologien, mit welchen allen die Mind-Map eng verwandt ist. — Letztere weisen im Gegensatz zu Mind Maps auch eine definierte Semantik auf, d. h. die mit Linien und Pfeilen dargestellten Beziehungen zwischen einzelnen Begriffen besitzen eine definierte Bedeutung.

Als ernstzunehmendes Arbeitsmittel wurden Mind Maps von dem britischen Psychologen Tony Buzan eingeführt. Die ersten Ideen dazu entstanden bei der Arbeit an seinem Buch An Encyclopedia of the Brain and Its Use im Jahr 1971. — Im Jahre 1997 erschien das Mind Map-Buch. — Tony Buzan, erläutert in diesem Buch die Methode, mit deren Hilfe er in den letzten 20 Jahren Tausenden von Menschen zur voller Entwicklung ihres geistigen Potenzials verholfen hat. — Er führt den Leser durch die relevanten Hintergründe, wie die Funktionsweise des menschlichen Gehirns und die Entwicklung der ersten Mind Maps, und zeigt, wie die richtige Anwendung von Mind Maps Schritt für Schritt zu kreativerem Denken, besseren Ideen und schnelleren fundierteren Entscheidungen führt.

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lunedì, 14. gennaio 2008
»Sag es ihnen!« — »Wem soll ich es sagen?« fragte ich ihn, aber er weiß es nicht genau — einfach ihnen, einfach denen. Ich verzichte darauf, zu fragen, was ich ihnen sagen soll, denn das würde ihn zu sehr in Verlegenheit bringen. — Einfach »es« soll ich ihnen sagen, so wie es ihm sein Vorgesetzter immer wieder gesagt hat, als er noch eigenständige Ideen hatte.
© Martin Homoka 1998 — © Dieter Telfser 2008 — Maske: Martin Geisler. — <b><a href="http://telfser.com/stories/5400/">»Sag es ihnen!«</a></b>  — »Wem soll ich es sagen?« fragte ich ihn, aber er weiß es nicht genau — einfach ihnen, einfach denen. Ich verzichte darauf, zu fragen, was ich ihnen sagen soll, denn das würde ihn zu sehr in Verlegenheit bringen. — Einfach »es« soll ich Ihnen sagen, so wie es ihm sein Vorgesetzter immer wieder gesagt hat, als er noch eigenständige Ideen hatte.
Die Formen und Richtungen von heute skizzierten Charakteren entspringen einem See an Geschichte und darauf schwimmenden Musterblättern. Auch ob das Analytiker seit Beginn des 19ten Jahrhunderts versuchen aufzuzeigen, bleibt die Eigenart von Menschen seinem Eigennutzen immer noch unterlegen. Dies obgleich der Vorgang der Individualisierung ein im Grunde »positiv« bewerteter Vorgang ist, zumal die Volksdummheit als solche nicht mehr zentral steuerbar sein sollte. So hebt das pluralistische Prinzip von freundlich, friedlicher Koexistenz verschiedener Ansichten und Stilen den immer größer werdenden Gegensatz zu totalitären und radikalen Ideologien erst hervor.

Die drei fundamentalen Entwicklungsschritte in der Herstellung von Material, nämlich 1. Schneiden, 2. Verbinden und 3. Formen, unterliegen den üblichen mathematischen Regeln der Substraktion und Addition, damit eben erneut multipliziert werden kann. Es wirkt wie das Polarisieren im Kreise, ohne die dabei berücksichtigte enthebelnde Wirkung auf das menschliche Nachempfindungsvermögen. Es bekommt in einem digitalen Millennium nur eine vollkommen neue Dimension, nämlich die von bipolaren Mechanismen, die bis dato als »Nicht der Norm entsprechend« ihre eigenen Spielräume bräuchten. Wäre »Spiel« das wirkliche Werkzeug, um Wissen kognitiv nachzurüsten, gäbe es das Wort gar nicht, zumal es auf unberechenbaren Phänomenen und Trieben basiert. — Alleine bleiben deshalb immer noch zu viele, die sich das selbst ins Heu programmieren.

Codes werden in einem größeren Rahmen gesehen, unabhängig von ihrer eigenen Raffinesse, erst durch die wiederholte Verwendung als Hilfsmittel zur Informationsübertragung wirklich hilfreich. Denn die Verständlichkeit beim lesenden System setzt ja auch in diesem irgendeine vorbereitende Organisation [z. B. Lernen] voraus. Codes werden daher zu einem Bestandteil von Kultur von Systemen [z. B. Landessprache, technische Standards] und entwickeln eine gewisse Beharrlicheit gegen Änderungen.

Zitiert werden kräftigende Getränke aus der Dose vorwiegend mit dazupassenden Lebenssituationen. Nicht, weil es die Situation erfordert, sondern weil man sich die visuelle Vorstellungskraft mit reinem Wasser-, Tee- und/oder Kaffee [C8H10N4O2] einfach selbst nicht mehr zutraut. Es wird schon ein inneres Spannungsfeld benötigt, um auf steigernde Qualitäten eingehen zu können. D.h. die Umhüllung der Nervenstränge über Vitamin B-Komplexe als Protein anhaftende Serums mit dafür aufbereiteten Zuckerformen [C6H12O6 — Glukose], [C12H22O1 — Saccharose], [C6H8O6 — Glucuronolacton], [C6H5NO2 — Nicotinsäure], und etwas Tee- oder Koffein, bringen den Körper zum kleinen »Jetzt geht’s aber wieder...«–Erlebnis, welches viele bei richtiger Beigabe von Bildmaterial auch faktisch fühlen können. Wäre da nicht ein Bindeglied, welches uns seit geraumer Zeit geradezu als körpereigener Bote überlistet.

RadioIo Ambient zu entdecken war kein Zufall. Als ich die »unmögliche« Stimme das erste mal hörte, war ich ergriffen von seiner Dramaturgie und Ernsthaftigkeit zu gleichen Teilen. Die gestreamte Welle düste in meine Seele und traf mehr als nur meine Ohren, als vielmehr mein gesamtes Empfinden für die situationsgerecht aufbereitete Sensorik. Kurz, tat es mehr als gut endlich einen kommerzfreien Sender mit stimmungsmachenden Inhalten einfach nur als Beigabe ganz für mich haben zu dürfen. Seitdem lerne ich von der Intelligenz seiner Mischungen.

Da eine unentgeltliche Mitarbeit in einer gemeinnützigen Einrichtung aber keine Spende an sich darstellt, reicht auch der bloße Verzicht auf das Entgelt bzw. Honorar für die Nutzung oder Leistung nicht, um in die ehrenwerte Skala des »Teilens« an sich zu kommen. Das Konzept der Splittung hat ein einfach anderes Prinzip: Schubumkehr / Schadensvolumen * Weltbevölkerung. Laut amtlichen Richtlinien, muss eine Spende unentgeltlich, d.h. nur der Sache wegen geleistet werden. Sie darf nicht in Erwartung eines besonderen Vorteils [auch nicht von einem Dritten] gegeben werden.

Allerdings halte ich es für wichtig, einen derartigen Rezeptvorschlag einmal unverblümt zu veröffentlichen, denn er führt zu einer Auseinandersetzung mit und rund um all jene Nahrungsergänzungsmittel und –zusatzstoffe, die uns sowieso von jedem Plakat bzw. in sonstigen Botschaften umgeben. Die Mischung selbst halte ich deshalb für gut, weil visuelle Reize stark mit einer Reizbereitschaft des Beschauers selbst zu tun haben und jene in den meisten Bereichen heute gar nicht mehr gegeben ist. Dies auf Grund dessen, weil so vieles einfach nicht mehr für den Wert eines Objekts selbst gesehen wird, sondern nur für die eigene persönliche Nutzbarkeit bzw. optische Gestaltung der eigenen Persönlichkeit.

»Mitgefühl und Liebe zu Leidenden, ist bequemer als Liebe zum Denken.« meint Oscar Wilde in seinem Aufsatz »Der Sozialismus und die Seele des Menschen«.Prof. Dr. Arno Gruen hingegen spricht in einem Interview mit Barbara Lukesch über sein Buch »Wahnsinn der Normalität« nicht in einem klinischen Sinne von Wahnsinn, sondern versteht »Wahnsinn« als Unmenschlichkeit, die allerdings nicht als solche erkannt wird, und gerade deshalb viele Menschen zerstört. »Denken Sie an all jene Menschen in unserer Kultur, der Größe und des Besitzes, die zwar ihre eigenen Gefühle des Schmerzes und Mitleids unterdrücken, dafür aber bestens funktionieren und gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Erfolg davontragen.« — Nur wer unempfindlich ist für den Schmerz eines anderen, kann diesem auf den Kopf hauen, oder ihn im täglichen Konkurrenzkampf ausschalten.

Vielmehr veranlasst mich die Art und Weise der modernen Altersvorsorge von schaffenden und wunderbaren Gestaltern dazu diesen Text zu verfassen. Auf meiner Recherche nach jenen Gestaltern, die nicht auf die Bühne und ins Rampenlicht wollten, blieb ich überrascht übrig, mit ein zwei Büchern, die nichts darüber aussagten, ob es die in der Öffentlichkeit angekommenen bzw. auf dem Sockel stehenden auch leichter hatten, mit ihren persönlichen Schicksalen dahinter. Da fielen schon gewichtige Namen, und ich stellte fest, alle dokumentiert in Hochglanzbüchern und mit dem Hauch an sozialer Idee dahinter, die das Ganze noch nachhaltig verblumen sollte. Ich blieb übrig in meiner Gedankenwelt, in jener Form an was ich wohl beitragen könnte, und zwar sinnvoll, ohne mit Effekten zu verwischen.

Die Augen sehen anders als das Typomaß. — Ist schon 5 : 8 (1 : 1,600) eine schlechte Näherung an den Goldenen Schnitt, so »fällt [es] schwer, dies noch von der Proportion 2 : 3 zu behaupten«, wie Jan Tschichold in seinem Aufsatz ›Willkürfreie Maßverhältnisse der Buchseite und des Satzspiegels‹ schreibt. Zunehmend genauere Näherungen lassen sich aus der Fibonacci-Folge 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, ... ablesen, die nichts Anderes als den Goldenen Schnitt, die Stetige Teilung, darstellt: Jede Zahl ist die Summe der beiden vorausgehenden und verhält sich zur jeweils vorausgehenden annähernd so wie die folgende zu ihr selbst – die Näherung ist umso besser, je größer die Zahlen sind. In der Sprache der Geometrie bedeutet das: Ist eine Strecke im Goldenen Schnitt geteilt, so verhält sich der größere Abschnitt zum kleineren wie die gesamte Strecke zum größeren.

Es ist schwer zu Erfinden was am Simplen, Einfachen, Verlangsamenden Konzept so wichtig ist. Alleine das Wort »Entschleunigung« müsste reichen um verständlich zu machen, dass Speed im wahrsten Sinne eben bestenfalls zur oberflächlichen Verschließung von Nervensträngen führt. Aber was ist dran an der bewussten mit gutem und langsamen Gewissen statt findenden Lebensprioriät? Ich zweifle an der Herkunft des Modells; viel zu ungesund scheint es mir über den Ozean gewachsen. Ich mag es nicht ein Gedankengut als Sachgut auf der Strasse zu wissen, zumal Wissenschaften heute ja einfach nur Erklärungsmodelle, und keine konkrete Marktgewichtigkeit haben dürfen. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, eine Verallgemeinerung zu diesem Thema macht deshalb Sinn, weil es der persönlichen Motivation darüber nachzudenken einfach besser nachkommt, als die in Ihren Prinzipien verleugnete Form an »Easyfying Complexity«.

Dein Name steht für eine unerschütterbare und unerhört vergnügte Identität. Deine Offenheit und Direktheit bezwingt sogar Jene, die glauben, sie hätten das richtige Licht auf Dein Gesicht gesetzt. Viele Freuden, aber auch Ärger begleiteten Deine Laufbahn, und trotzdem motivierte ein ganz anderes Spannungsverhältnis nachhaltiger. Ich meine, es ist offensichtlich, dass Du zu einer Zeit, in der man »nur schön« zu sein hatte, Ideen entwickelt hast, die den Begriff »Cuteness« endlich sinnlich machten. Ich selbst tue mich manchmal schwer, in der Maske Gesichter so lange zu streicheln, bis sich die darin wohnende Seele bemüßigt fühlt, den ersten Farbton wirklich auszustrahlen. Du zeichnest Dich schon sehr lange selbst, und das hat seinen guten Grund. — Wäre es nicht an der Zeit für ein recht trickreiches Buch mit dem Titel »All about Lo.ve — The Mysteries of Externalisation«?

In der Genetik definiert man einen Clone dann als Clone, wenn er dokumentiert und beliebig multiplizierbar bleibt. Der Vektor mit der frisch eingearbeiteten DNA sucht sich immer seine taktisch klugen Wirte. Das liegt sozusagen in seinem Überlebenswillen. Wenn man menschliche oder mediale Proteine rekombiniert, hat das meistens eine kommerzielle Absicht, deren Ziel die Gewinnung von neuen Zellen zum Kreislauf schließt. — Worin unterscheidet sich mediale von menschlich konzipierter Vitalität?

Was ist so sonderbar an der persönlichen Konditionierung des Menschen? — Im Grunde die nicht legitimierte Fiktion von Krankheit als sein kerngesundes Protokoll. Mitmenschen mit runden Kanten und in fast gestörter Ruhe, delegieren jene Verantwortung an Systeme die keine mehr darstellen wollen, zumal jene schlicht nicht mehr finanziert werden können. So bleibt Generationspflege als zuvorkommende Aufmerksamkeit, ein sehr krankes Modell von gesundheitsfördernder Interpretation. Sein statistischer Bezug liegt meist deshalb auf der Straße, weil die Zahlen selten noch daher stimmen. — Zuwendung entsteht heute als vielseitig interpretierbare Grenze zu seinem zerfallenden Modell von Romantik.

»What You See Is What You Are« sollte es wohl heißen, ohne die absoluten Aussagen zum Thema Schönheit von Innen nach Außen, über Nutelladen und Lighteiweisen für das Visual Care Center zwischendurch. Ob nun SPAS oder NEOPREN was auch immer dicht halten sollen, bleibt wohl jeder Frau selbst überlassen. Übrig bleibt jedoch immer jener Moment der Überraschung, der eine Frau auch in Zukunft ausmachen wird. — Wir sollten den Versuch abbrechen!

Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung. — Dieses stets verkürzt zitierte, Rabbi Baal Shem Tov [1698-1760] zugeschriebene Wort ist den Deutschen zum Credo geworden. Eine religiöse Färbung ist ihrer Erinnerungskultur nicht fremd. Es handelt sich jedoch um eine manichäische Religiösität: Erinnern ist gut, vergessen ganz schlecht. Man bedenke jedoch: Die Fähigkeit des Menschen, zu vergessen, ist größer als sein Erinnerungsvermögen. Wir vergessen mehr als wir behalten. Vergesslichkeit, unsere eigentliche Stärke, gilt als die illegitime, gern verschwiegene Halbschwester der Erinnerung.

Es ist heikel zu umschreiben, aber in Wirklichkeit fand dieser Vorschlag nie seine wirklichen Wege, zumal man 1994 äußerst utriert auf meine Entwürfe reagierte. Dafür hatte ich allerdings nie Verständnis, denn ich war hochrote Köpfe schon von Kind an gewöhnt. Ich erinnere mich gerne an die liebe Dame aus der Schweiz, die mich zum Besseren erziehen sollte und gerade mal zwei Wochen hielt. Heroisch [um sie los zu werden] täuschte ich mit fünf Jahren einen Selbstmordversuch vor, sprang vom Balkon in die kratzbürstige Zypressenstaude, und schon fiel die Dame vollkommen luftlos um und kündigte. Mein Kater Max sprang mit mir, und ich fand das definitiv cool.

Konnte man Grenzwertiges noch unter dem Prinzip von »Brain Sand«, also in der entschlüsselten Anordnung von Pituitary Adenylate Cyclase-Activating Polypeptide verständlich nachvollziehen, bleibt das Prinzip heute eines sich in der Sekunde selbst überholendes Bildmaterial. Wenn man so will, ein Status Menti, erschöpft als flackernde Taktfrequenz; und natürlich hat Herz- mit seiner Frequenz wenig am Fuß. — Anscheinend soll endlich zur Tagessprache finden, was man die ganze Zeit auf dem Herzen gehabt hat oder haben möchte: Unterdrücktes stelle ich seit geraumer Zeit in Frage, drehe es, wende es, hinterfrage weniger, und handle mehr um nicht einer Zeit zu unterliegen, die sich selbst nicht mehr hinterfragen will.

Ich kann Sie sehen! — Strotzende schaffenskräftige Freaks der Zunft die sich weiträumig um ihr künstlerisches Ideal und die damit verbundenen Schwünge kümmern. Sie beleben, haben das leichte Gefühl von »Thrills to Skills« und zeichnen Stimmungen vorwiegend als sozial beinflussbare Rythmen nach. Die Dynamik misst einen biologischen Prozess und sucht ihren physiologischen Rahmen. Es ist nichts Neues, Erschöpfungszustände der Industrie als Dystonien behandeln zu wollen, und dazu schillernde Psychologie spürbar nachzuzeichen. — Heutiges Postscript hat in der Tat sein »Tex« längst vergessen, obgleich es selbiges gut und gerne als Endformat ausspuckt.

Penetranz bedingt immer seine Wiederholung, da ihr Duft aus Blut gewonnen werden muss.Also für mich, bin meistens ich das!
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© Dieter Telfser 2008

Lesetipps: »Alles von mir gelernt« — Peter Bichsel — Suhrkamp Verlag — ISBN 978-3-518-41099-8 — Peter Bichsel erzählt, erinnert sich, denkt nach, sagt seine Meinung, träumt und lächelt, und alles, was ihm begegnet, wird zu einer Geschichte, die mal im Bergdorf Barbiana spielt, mal in einem Restaurant in Norddeutschland, oft in einer Beiz in Solothurn oder, weit weniger oft, im fernen Amerika. Und er erzählt von seinen Leuten, von Schampi Gerwig, dem jüngst verstorbenen Änneli, von Beaujolais, dem alten Boxer, oder von Martina Hingis, einer Heldin unserer Zeit.

Alles von mir gelernt sind: die schönsten und treffendsten, die witzigsten und traurigsten Kolumnen, die Peter Bichsel von Januar 1995 bis Dezember 1999 geschrieben hat als einer, der sich und andere beobachtet und kommentiert. Wichtiges wie scheinbar Marginales notiert und, wenn nötig, sich einmischt. In diesen Kolumnen, die nicht mehr und nicht weniger sind als kleine Erzählungen, wird unser Alltag lebendig und farbig. Mit Staunen nehmen wir wahr, daß es Peter Bichsel immer wieder gelingt, aus kleinen Begebenheiten funkelnde Stücke Prosa zu zaubern – in denen alles »zur Wahrheit« wird, sofern »man es erzählen kann«. Und in denen anklingt, was schon vor vielen Jahren der berühmte Clown Grock in seiner Autobiographie zu sagen wußte, die da hieß: Ich lebe gerne!

»Nichts ist erledigt« — Klaus StaeckSteidl Verlag — ISBN 978-3865210968 — Zu den Leitmotiven Klaus Staecks gehört sein nicht zu bändiges Streben nach Aufklärung. Eine scharfe und unablässige Wachsamkeit im Ausbeuten der großen und kleinen Wechselfälle des Lebens treibt ihn. Es geht generell um das Böse und die Bösen und die tiefe Überzeugung, einer Gesellschaft, die besser, schlechter oder gar nicht Verdienende nur noch nach den Möglichkeiten ihres Konsumverhaltens unterscheidet, Freiheit und Würde entgegenzusetzen. Aufklärung, soweit gut. Aber wer klärt uns auf über die Aufklärer? Die theoretischen Grundlagen der Aufklärung sind nicht seine Sache. Klaus Staeck ist ein praktischer Mensch und Anwalt der kleinen Leute. In ihrem Interesse observiert, spioniert er und betreibt Gegenpropaganda. Die wichtigen Leute unserer Republik, die er so heftig angreift, mögen ihn natürlich nicht. Aber auch die linken Theoretiker in ihrem ganzen Ernst sind nicht gerade seine Freunde. Sie beschimpfen ihn als Oberlehrer, Dauerquerulanten und Handlanger der Bourgeoisie. Das Sprichwort »Viel Feind, viel Ehr« scheint auf Klaus Staeck gemünzt. — [Harald Falckenberg aus Klaus Staeck. Von Bitterfeld nach Heidelberg. Ein Stück Deutschland.]

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