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Assimilation als iDModell. – Erstaunlich wenig Neues, bemerkenswert vieles an Leidenschaft darüber. Waren Bilder noch Motivation mit der Gewissheit seine persönliche Zukunft zu bereisen, bleiben heutige Persönlichkeitsmodelle schlichte Attitüde zur Verschmelzung. – Wer sich duckt tippt schneller, wer schnell tippt, glaubt tatsächlich besseren Schlaf zu gewinnen. Über die Wait&Watch-Kultur als leicht implementierbares direktes Zelldiktat.
© Dieter Telfser 2010 – <b><a href="http://telfser.com/stories/7349/">Assimilation als iDModell.</a></b> – Erstaunlich wenig Neues, bemerkenswert vieles an Leidenschaft darüber. Waren Bilder noch Motivation mit der Gewissheit seine persönliche Zukunft zu bereisen, bleiben heutige Persönlichkeitsmodelle schlichte Attitüde zur Verschmelzung. – Wer sich duckt tippt schneller, wer schnell tippt, glaubt tatsächlich besseren Schlaf zu gewinnen. Über die Wait&Watch-Kultur als leicht implementierbares direktes Zelldiktat. – <b>Plug&Play ist als Serum bis dato noch an Kabel gebunden.</b> Vor allem die geglaubte und entschieden vertretene Auswahl an Sequenzen, <em>liefern die Bilddecken, die ein Protein ersetzen könnten.</em> <b>Wer sein Thema nicht auf den Punkt bringen kann,</b> behält sich mehr vor, als sein Grüppchen erlaubt. <b>Mit Gruppe, oder auch sein Zwang in fast dominanter Form,</b> meinte man die Angehörigkeit, <em>welche ein Lebensmodell verspricht</em> das grundsätzlich sein Überleben darin sichert. – <b>Was sich geändert hat?</b> – <b>Die Wiederholungsfrequenz als lähmendes Konsum- bzw. Pimpmodell</b> führt zu einer Abstumpfung <b>jeglicher Rezeptoren,</b> die einst noch <em>voller Neugier und natürlichem Drang</em> seine Wege nach Außen fanden. <b>Wer sich also »sonderbar« als »wundersam« empfinden mag,</b> ist wohl <em>älter</em> als sein getragenes Körpermodell. <b>Obwohl die heutige Generation</b> ihren Geschichtsspeicher <b>kaum noch über die Niere pflegt,</b> bzw. wärmt, <b>geht es um Körpermodelle</b> die direkt aus der Dose kommen. Grundsätzlich <b>besteht der Irrtum darin,</b> zu glauben <b>die Reduktion der Masse</b> würde auch <b>zu florealerem Geist führen.</b> <em>Wer sich leichter wohl fühlt,</em> ist also beschränkt <b>auf die Gewichtung des adaptierten</b> Gesundheitsmodells.
Plug&Play ist als Serum bis dato noch an Kabel gebunden. Vor allem die geglaubte und entschieden vertretene Auswahl an Sequenzen, liefern die Bilddecken, die ein Protein ersetzen könnten. Wer sein Thema nicht auf den Punkt bringen kann, behält sich mehr vor, als sein Grüppchen erlaubt. Mit Gruppe, oder auch sein Zwang in fast dominanter Form, meinte man die Angehörigkeit, welche ein Lebensmodell verspricht das grundsätzlich sein Überleben darin sichert. – Was sich geändert hat?

Die Wiederholungsfrequenz als lähmendes Konsum- bzw. Pimpmodell führt zu einer Abstumpfung jeglicher Rezeptoren, die einst noch voller Neugier und natürlichem Drang seine Wege nach Außen fanden. Wer sich also »sonderbar« als »wundersam« empfinden mag, ist wohl älter als sein getragenes Körpermodell. Obwohl die heutige Generation ihren Geschichtsspeicher kaum noch über die Niere pflegt, bzw. wärmt, geht es um Körpermodelle die direkt aus der Dose kommen. Grundsätzlich besteht der Irrtum darin, zu glauben die Reduktion der Masse würde auch zu florealerem Geist führen. Wer sich leichter wohl fühlt, ist also beschränkt auf die Gewichtung des adaptierten Gesundheitsmodells.

Empfindung ist also kein Anästhesieverfahren. – Mir gehen Menschen ab, die dafür stehen, was sie noch nicht an Bildern wissen. Mir fehlen Bilder, die Menschen in ihrer Bedachtheit dort lassen wo sie sich nicht danach formen, bzw. eröffnet wissen möchten. Persönlich beobachte ich ständig, versuche den wissenschaftlichen Aspekt aber durch das Brillenglas freundlich zu halten. Mit freundlich meine ich die Vielfalt nur mehr mit analytischem Engagement zu erwühlen. Ich halte es allerdings für ein Menschenrecht seinem Drang nach Erkenntnis wirklich freien Lauf zu geben.

Was so ein Recht kostet ist schnell beziffert. Es kostet Rang, Job, Anerkennung und vor allem bedarf es Schutz in aufwendigster Form. Wer sich humanistische Komplexität heute noch erlauben darf, gilt als Exot, durchgeknallt oder eben Genie damit das Menschliche dahinter ja fern genug von einem selbst bleibt. Die Spannung zwischen einem Zulieferanten und einem »Ideenlolly« ist direkt mit der Rezeption der Verhandlungspartner gekoppelt. Als bedrohlich gilt also immer jener Moment wo etwas »Ungewisses« bzw. Unberechenbares offensichtlich spürbar für sein Gegenüber ist. Egal ob man das als »vital« oder »hyper« missverstehen will, oder sich schlicht schwer mit der Einordenbarkeit tut.
© Dieter Telfser 2010 – <b><a href="http://telfser.com/stories/7349/">Assimilation als iDModell.</a></b> – Erstaunlich wenig Neues, bemerkenswert vieles an Leidenschaft darüber. Waren Bilder noch Motivation mit der Gewissheit seine persönliche Zukunft zu bereisen, bleiben heutige Persönlichkeitsmodelle schlichte Attitüde zur Verschmelzung. – Wer sich duckt tippt schneller, wer schnell tippt, glaubt tatsächlich besseren Schlaf zu gewinnen. Über die Wait&Watch-Kultur als leicht implementierbares direktes Zelldiktat. – <b>Plug&Play ist als Serum bis dato noch an Kabel gebunden.</b> Vor allem die geglaubte und entschieden vertretene Auswahl an Sequenzen, <em>liefern die Bilddecken, die ein Protein ersetzen könnten.</em> <b>Wer sein Thema nicht auf den Punkt bringen kann,</b> behält sich mehr vor, als sein Grüppchen erlaubt. <b>Mit Gruppe, oder auch sein Zwang in fast dominanter Form,</b> meinte man die Angehörigkeit, <em>welche ein Lebensmodell verspricht</em> das grundsätzlich sein Überleben darin sichert. – <b>Was sich geändert hat?</b> – <b>Die Wiederholungsfrequenz als lähmendes Konsum- bzw. Pimpmodell</b> führt zu einer Abstumpfung <b>jeglicher Rezeptoren,</b> die einst noch <em>voller Neugier und natürlichem Drang</em> seine Wege nach Außen fanden. <b>Wer sich also »sonderbar« als »wundersam« empfinden mag,</b> ist wohl <em>älter</em> als sein getragenes Körpermodell. <b>Obwohl die heutige Generation</b> ihren Geschichtsspeicher <b>kaum noch über die Niere pflegt,</b> bzw. wärmt, <b>geht es um Körpermodelle</b> die direkt aus der Dose kommen. Grundsätzlich <b>besteht der Irrtum darin,</b> zu glauben <b>die Reduktion der Masse</b> würde auch <b>zu florealerem Geist führen.</b> <em>Wer sich leichter wohl fühlt,</em> ist also beschränkt <b>auf die Gewichtung des adaptierten</b> Gesundheitsmodells.
Diese Irritation stellt die Aufgaben die so als Briefing nicht in einen Vertrag zu formulieren wären. Jeder Anwalt täte sich schwer mit der Entzwirbelung eines »Hofnarrs« in einem Unternehmen, das sich lieber coachen lässt, als Haustiere hält. Insofern sehe ich die Gesundung durch materielle Verschiebungen in dieser Zeit als Rückschritt und nicht Fortschritt. War Geld noch bezahlbar bekommt seine Gewichtung die eines Status-Modells. Im Grunde entkoppelt sich doch gerade die Zahl der 10.000 auf die 100 und trotzdem sind es nur Nullen die den Unterschied auszumachen scheinen. Das kann keine Dynamik beherbergen, sondern bestens falls dazu verleiten Verschiebungen mit einem Ordnungsmodell zu verwechseln.

Europa dient also als Schulden-Teilungsmodell nicht wirklich einer von echten Buchführern/innen und nicht »Brücheschmieden/innen« geführten Wertemodell. Die Idee war ja im Grunde eine grafische, wenn auch nur auf Sternchen, äußerst wage kommuniziert. Und natürlich ist Reflexblau die falsche Farbe für Trächtigkeit. Es gab viele Ansätze Vielfalt und reiche Geschichte auch wirklich in Persönlichkeiten zu zeigen, nur blieben jene genau dort übrig, wo sie in ihrer Assimilation mit der Gruppe keine Buntheit mehr zeigen sollten. Sehr schnell wurde also klar, wer nicht mitspielt hatte nie Interesse an einem Austausch. Das bedeutet Krieg, wenn auch noch nicht offiziell erklärt bzw. als wirtschaftsläuterndes Ziel, sozial dokumentiert.


Hey, aber was finden wir jetzt wirklich spannend daran?


Results


God Save The Screen!
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© Dieter Telfser 2010

Wer sich selbst mag, hält seinen Spiegel nicht alleine. Wer sich dazu darstellt, wie er gesehen werden will, muss nicht darauf achten, was das Bild in den Augen anderer ergibt. Das Geschäft heißt Euro und die Software darauf PowerPearls. Achtung scheint seine Ächtung zu bedingen, denn die Spannung ergibt jenen Aspekt von Ignoranz, der sich anscheinend verkaufen lässt. Was bedeuten die Begriffe: Alles und Nichts. Sie sind so elastisch wie Latex und so inhaltslos wie ihr Glanz. Bekanntlich gibt es immer zwei Seiten einer Geschichte.Zugehörigkeiten in Österreich definieren sich über sprunghafte Allianzen, die von der dramaturgischen Theatergeschichte adaptiert wurden. D. h. wenn man auch keine Familie dort hat, sollte man sich schleunigst eine suchen. Obwohl man Shakespeare wirklich gelesen hat, finden seine Kinder eher über den Grenzen die Anerkennung und die Beachtung weil repräsentative Kultur in Österreich kein wirkliches Anliegen mehr ist. Immerhin greift die Politik derzeit mehr zu Corporate Design als zu sozialen Lösungen, die nicht aus der Buchhaltung kommen sollen.

Wissen mündet heute belegbar in einer iDGeneration, die alles glaubt zu kennen, dazu das Gefühl über Bilder anderer nachrüstet und sich am liebsten noch beim GUT-Sein zuschaut. Gut ist das Gegenstück zu Böse möchte man meinen und ist ähnlich wie zu bipolaren Modellen von Positiv und Negativ ein relevantes Spannungsmodell in der Industrie. Positiv hält durch, Negativ gibt auf. Aktiv neigt zum Agieren, passiv schaut man eher zu. Vital ist Sport und definiert sich über Körper zu einer Substanz, auch Kern genannt. Das Resulat: ein Mensch, ein Tool, eine Rolle, ein Stück, eine Plattform mit Zuschauern. Es braucht anscheinend also den Glanz und Schein, weil wir sonst nicht mehr im Stande sind die Bilder zu erzeugen.

Selbstachtung hängt mit der Fähigkeit zusammen, den vermeintlich eintretenden Belastungen, Enttäuschungen, Herausforderungen und Niederlagen auch begegnen zu können. Wer also wenig Achtung davor hat, wird die Strategien für die Bewältigung seines Alltags mit unerwartetem Stress gegenkoppeln müssen. Das Leben im Bann der Angst und seiner Einschränkungen führt zu dieser Art von Schutz von kreativen und vitalen Gütern. Die Randordnung verschiebt sich also in eine art »obwohl ich es weiß, kann ich nicht wirklich verändern«. Diese Einbahn führt aber zu genau jenen Einbußen, denen wir als Lizenznehmer unterliegen. Bis heute haben wir es nicht geschafft, tatsächlich eigene Werkzeuge zu produzieren und jene auch zu nutzen.

Ich finde das sehr »up to the minute« und »gone with the minute« und mit genau dem Quäntchen an Spannkraft zu wenig, der auch Kraft signalisiert. – Kraft definiere ich als einen noch nicht strukturierten Impuls, der nicht immer den richtigen Ausdruck finden muss. Aber raus muss sie, denn wer die Kraft zurückhält, wird zu einem Clone seiner Denke und vor mir sitzen einige davon. Wir brauchen also einige andere und eindringlichere Einsichten, um nicht ständig auf den Arsch zu fallen und genau den dann auch noch für Kunden herhalten zu müssen. – Was darf, was kann ich als Hauptimpuls mitgeben? – Kraft in Form eines lebenden Manifests für eine standhafte Rarität, so sonderbar wie Sie selbst, ohne meine Geschichte erlebt und gelebt zu haben. Die Würze ist also die Straße, die Freiheit in der Luft, und die Erhabenheit in der Natur. Skepsis ist ein Hauptbestandteil von Auseinandersetzung.

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<b><a href="http://realtime-productions.cc/media/portfolio/dieter/dieter.html">© Matthias Brandstätter | Realtime Productions 2009</a></b> — <b><a href="http://www.hartmann-brilliance.com/">© Hartmann Optik Wien | Vision Competence Center 2009</a></b> — © Dieter Telfser 2009 – Brille: <b><a href="http://www.hartmann-wien.at">Oliver Peoples |</a> Modell Sofiane  —  </b> Glastyp: <b><a href="http://www.hartmann-wien.at">Wien Spazio Solar |</a> für Dieter Telfser </b> – <b>Wahrnehmen und Sehen, ein Thema, dass in der visuell kommerziellen Industrie nicht ausreichend kommuniziert wird.</b> Die visuelle Wahrnehmung, <em>das Sehen und Erkennen von Gegenständen</em> ist ein komplexer Vorgang im Sehprozess. <b>Grundsätzlich findet Sehen immer in der Vergangenheit statt.</b> Deshalb ist die Wahrnehmung ein Schlüsselfaktor. <b>Die Rückkoppelung von gespeicherten Bildern</b> ist ein Hauptanliegen um den Betrachter <em>zu einer Qualität zurückzuführen,</em> die ein Seherlebnis <b>wieder zu einer Erkenntnis</b> und zu einem Empfindungsvorgang macht. 
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&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://telfser.com/stories/7226/&quot;&gt;&raquo;Heimatlose H&uuml;lsen&laquo; oder &raquo;Homless Voyagers&laquo;&lt;/b&gt; will ich also eine Generation nennen, die &lt;b&gt;sich in ihrer Geborgenheit noch keinen Rezeptor zuspricht.&lt;/b&gt; &#8211; Obgleich die Sch&auml;den durch stetig unterbrochene Arbeitsrythmen l&auml;ngst nicht mehr in ein Handy zu tippen sind, zweifeln &raquo;wir&laquo; an unserer Tageseffizienz. Nicht sp&uuml;rend, das gro&szlig;e Teile jener Vorg&auml;nge unter Tags ja gar nicht mehr gesehen werden k&ouml;nnen. &lt;em&gt;Es liegt also nie an einem Ort, oder an einer Stadt&lt;/em&gt; festzustellen, ob man das je so sehen wollte. Seit ich in Wien bin, korrigiere ich &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://telfser.com/stories/3220/&quot;&gt;mein Wienbild &uuml;ber den Glastyp&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; und nicht &uuml;ber die Darbietung von Vorhandenem. &#8211; Das Vorhaben: &lt;b&gt;&raquo;Milde&laquo;,&lt;/b&gt; denn ohne sie besteht keine Voraussetzung n&uuml;tzliche Vorg&auml;nge zu erkennen. 
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Wer also das Thema &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtverschmutzung&quot;&gt;Light-Pollution, sprich Lichtverschmutzung&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; noch nicht beim Cell-Engineer wei&szlig;, k&ouml;nnte versuchen sich mal etwas genauer mit dem Link auseinandersetzen. &#8211; &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ultraviolettstrahlung&quot;&gt;UV-B wie UV-A Strahlung&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; verursacht neben &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetische_Umweltvertr%C3%A4glichkeit&quot;&gt;Elektromagnetischer Strahlung,&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; direkt oder indirekt eine f&uuml;r mich nicht akzeptable Form von &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Indirekter_DNA-Schaden#Reparatur_von_DNA-Sch.C3.A4den&quot;&gt;DNA-Sch&auml;den.&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; &#8211; Daher ist es &lt;b&gt;keine modische Entscheidung,&lt;/b&gt; eine Licht-, bzw. Strahlendesinfektion f&uuml;r Wien oder ortsadaptiv als Werkzeug zu nutzen. &#8211; &lt;b&gt;W&auml;hrend der K&ouml;rper stetig bei der Vermehrung der Erbinformation behindert wird,&lt;/b&gt; und so und so mit dem Mismatching von DNA/RNA-Polymerasen zu tun hat, m&ouml;chte ich schlicht, hie und da meine Ribonuklein-, bzw. Nukleins&auml;ure im autonomen Switching wissen. &#8211; &lt;b&gt;Ihre externe Wartung birgt n&auml;mlich erhebliche Kosten.&lt;/b&gt;
Der Moment des Wahrnehmes ist, so betrachtet, das Aufblitzen des transnormativ »Guten.« – Es ist identisch mit der Apperzeption der Dinge im Modus des Religiösen. Dieser Sehmoment ist zugleich der Augenblick der Philosophie: der Moment des Aufschlags bei offenen Augen. Nichts ändert sich im Gesichtsfeld und doch ist es, als ob man die Dinge, die man sieht, zum allerersten Mal sähe und nun, zum allerersten Mal, auch richtig sieht. Man sieht die Dinge dann gleichsam als die unbeschriebenen Blätter, die sie »in Wirklichkeit« sind, nämlich ohne Namen und ohne Schuld, ganz herausgenommen aus den alltäglichen Sinn- und Unsinnszusammenhängen.Die Sichtfelder im Zustand ihres Erlebens sind unschuldig, und dahinter besteht ihr Gewinn darin, kein diktiertes Umfeld zu haben. – Daher vermittelt der Sehmoment der Weisheit auch keine Erkenntnis, die sich in ein Urteil fassen ließe, weder direkt noch indirekt.

Die Grenze liegt in der Überwindung der Öffentlichkeit selbst. Schreiben, ohne zu glauben, es würde jemand lesen, ist wohl die ehrlichste Version von Sehen, und trotzdem ist das gegebene Versprechen kein Dialog, sondern eine Einleitung in ein Meer von Zusätzen. — Der Rest sind Annahmen von erfahrenen Textaktionisten, die sich gerne über das Medium selbst treffen, ohne sich eigentlich treffen zu wollen. So bleiben Kommentare Toilette oder Salon und unterliegen dem ästhetischen Prinzip von Wortklaue und Hirnzange. Es geht am flimmerfreien Schirm wohl doch um den kleinen Blick in die Sterne, nur passiert der meistens untertags und in eher ungemütlich wirkenden Umfeldern, anstatt abends im Freien und in der Natur um das feurige Flackern, die Farben auch spirituell nutzend.

»Heimatlose Hülsen« oder »Homless Voyagers« will ich also eine Generation nennen, die sich in ihrer Geborgenheit noch keinen Rezeptor zuspricht. – Obgleich die Schäden durch stetig unterbrochene Arbeitsrythmen längst nicht mehr in ein Handy zu tippen sind, zweifeln »wir« an unserer Tageseffizienz. Nicht spürend, das große Teile jener Vorgänge unter Tags ja gar nicht mehr gesehen werden können. Es liegt also nie an einem Ort, oder an einer Stadt festzustellen, ob man das je so sehen wollte. Seit ich in Wien bin, korrigiere ich mein Wienbild über den Glastyp und nicht über die Darbietung von Vorhandenem. – Das Vorhaben: »Milde«, denn ohne sie besteht keine Voraussetzung nützliche Vorgänge zu erkennen.

Wer also das Thema Light-Pollution, sprich Lichtverschmutzung noch nicht beim Cell-Engineer weiß, könnte versuchen sich mal etwas genauer mit dem Link auseinandersetzen. – UV-B wie UV-A Strahlung verursacht neben elektromagnetischer Strahlung, direkt oder indirekt eine für mich nicht akzeptable Form von DNA-Schäden. – Daher ist es keine modische Entscheidung, eine Licht-, bzw. Strahlendesinfektion für Wien oder ortsadaptiv als Werkzeug zu nutzen. – Während der Körper stetig bei der Vermehrung der Erbinformation behindert wird, und so und so mit dem Mismatching von DNA/RNA-Polymerasen zu tun hat, möchte ich schlicht, hie und da meine Ribonuklein-, bzw. Nukleinsäure im autonomen Switching wissen. – Ihre externe Wartung birgt nämlich erhebliche Kosten.

Wie lässt sich das Thema Autonomie außerhalb eines Labors auf ganz normalem un-umständlichen Wege pflegen? – Das Anliegen, sollte eine offenkundige Dokumentation von Vielfalt sein, ohne das gleich komplex und hinter Worttiraden verstecken zu müssen. – Sehr wohl dienen Ausführungen zum Aufzeigen von neuralgischen Punkten. – Also Wegpfeilern. Die Inhalte die daraus entstehen, zeugen von einem menschlichen Bedürfnis der Akzeptanz in all ihren Aspekten, und der daraus folgenden Vitalität in all seiner Artenvielfalt. – Dazu gehört also nicht nur der Mensch, der sich in seiner Degeneration selbst zu heilen versucht.Sensibilität ist nicht sichtbar, zeigt sich aber unweigerlich im Ausdruck.

Es bleibt also ein Angebot an Optovisionäre,
ohne jeglichen manipulativen Zweck.

Wer seine Brille politisch nutzt,
mündet im eigenen Angebot.
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© Dieter Telfser 2009

Die Idee zu einer wirklich stimmungsverändernden Brille entstand 1991 als ich in Wien mit dem berühmten Grau d.h. dem langen Herbst und Winter zu kämpfen hatte. Die Menschen auf der Straße reagierten sehr sensibel und bezeichneten sich teilweise sogar selbst als »grantig«, weil doch Herbst und Winter so lange dauerten. Nach vielen Ergründungsgesprächen verstand ich, dass der missbilligenden Höflichkeit ein Lichtdefizit an Sonne zu Grunde lag, die gar auf andere Menschen abfärbte. In der Tat dem Wintersumpf an Stimmungen wollte ich mich nicht wirklich stellen und so begab ich mich auf die Suche nach den Ursachen und Prinzipien von Licht- und Farb-Wahrnehmung und den jeweilig damit verbundenen Hormon-Ausschüttungen im Hirn. Nach eineinhalb Jahren Farbpsychologie und deren neuronalen Verbindungen hatte ich die erste Farbkombination für mich gefunden. Die Farben Rot–Blau brachten nach dem anfänglichen 3D-Effekt binnen fünfzehn Minuten wahre Veränderung meines Gemüts und der damit verbundenen Stimmung im Alltag.

Lesetipp: »Das rote Buch« — Philemon Series — Carl Gustav Jung — Patmos Verlag — ISBN-10:3-491-42132-2 – Als geheimnisvolles »Rotes Buch« ging es in die Literatur über C. G. Jung ein. Niemand bekam es zu Gesicht, da sein Urheber selbst verfügt hatte, es nicht zu veröffentlichen. Diesem Wunsch wurde entsprochen. Doch fast fünfzig Jahre nach dem Tod Jungs ist die Zeit gekommen, um dieses eindrucksvolle Werk der Öffentlichkeit zugänglich zu machen:



Carl Gustav Jung wurde am 26. Juli 1875 in Kesswil in der Schweiz geboren. Er studierte Medizin und arbeitete von 1900 bis 1909 an der psychiatrischen Klinik der Universität Zürich [Burghölzli]. 1905 bis 1913 war er Dozent an der Universität Zürich, 1933 bis 1942 Titularprofessor an der ETH und 1943 Ordentlicher Professor für Psychologie in Basel. – Jung gehört mit Sigmund Freud und Alfred Adler zu den drei Wegbereitern der modernen Tiefenpsychologie. – Er entwickelte nach der Trennung von Sigmund Freud [1913] die eigene Schule der Analytischen Psychologie. C. G. Jung starb am 6. Juni 1961 in Küsnacht.

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Aus Liebe zur Weisheit! — Sieben Fragen über die Bunt- und Wahrheiten in seinen philosophischen Blickwinkeln. Manchmal reicht es den Sinn in seinem Nutzen einfach hinzunehmen, ohne sich ständig neu zu hinterfragen. Bleiben wir doch einfach wie wir werden und beschreiben die Realität dazu! — Schach auf Seide, mit ganz leisen Fragen dieser Zeit.
&copy; Dieter Telfser 2005. &#8212; Aus Liebe zur Weisheit! Sieben Fragen &uuml;ber die Bunt- und Wahrheiten in seinen philosophischen Blickwinkeln. Manchmal reicht es den Sinn in seinem Nutzen einfach hinzunehmen, ohne sich st&auml;ndig neu zu hinterfragen. Bleiben wir doch einfach wie wir werden und beschreiben die Realit&auml;t dazu! &#8212; Schach auf Seide, mit ganz leisen Fragen dieser Zeit.

Das Wissen um das schöne Wissen, erklärt über seinen möglichen praktischen Nutzen, viele Ansätze zu neuen Denkmodellen. Nicht nur im Gestaltungsbereich, sondern in allen Situationen des Lebens. Teilweise ergeben sich Fragen und Erkenntnisse, die nur mit der Zeit selbst beantwortet werden können. Hier als Reminder und zum Überblick, die sieben Hauptfragen der Philosphie und möglicherweise auch des Lebens:


1Von Wissen zur Form:

Die Erkenntnistheorie ist der Zweig der Philosophie, der sich mit der Frage beschäftigt, wie Wissen, Erkenntnis und Wahrheit prinzipiell zu erlangen und zu nutzen sind und welche natürlichen Grenzen der Erkenntnis gesetzt sind. Als Teilgebiet beschäftigt sie sich eingehender mit der Explikation des Wissensbegriffs und versucht die notwendigen und hinreichenden Bedingungen für Wissen anzugeben.

Was bedeutet Wissen in Ihrer persönlichen Realität?


2Von Meta zu Beta:

Metaphysik ist ebenso ein Teilgebiet der Philosophie, das sich mit Ursprung, Grund und Ziel allen Seins, aber auch einem möglichen höchsten Sein [Natürliche Theologie] befasst. Die Metaphysik ist dabei nicht als Gegensatz zur Physik zu verstehen. Sie stellt naturwissenschaftliche Gesetze nicht in Frage, sondern befasst sich vielmehr mit Fragestellungen, die sich einer naturwissenschaftlichen Bearbeitung entziehen. Dadurch lassen sich nur bedingt empirisch beweisbare oder widerlegbare Aussagen aus dieser Wissenschaft ableiten.

Gibt es eine »Seiende« Syntax in Ihrer Wirklichkeit?


3Von Ethik zu Gestik:

Die Ethik beschäftigt sich damit, was gutes oder schlechtes Handeln ausmacht. Eine Ethik sagt also, wie der Mensch handeln soll und wie nicht, bzw. wie er sich beim täglichen Handeln zu entscheiden hat. Dazu gehört eine Vorstellung vom Ausmaß individueller menschlicher Freiheit und mitunter eine Bestimmung von gut und böse. Sie befasst sich hierzu mit den Grundlagen menschlicher Werte und Normen, des Sittlichen und der allgemeinen Moral. Zentrale Probleme der Ethik betreffen die Motive, die Methoden und die Folgen menschlichen Handelns. Es ergeben sich sehr unterschiedliche Ethiken, je nachdem, wie die Gewichte zwischen diesen drei Themen gelegt werden, und was die Quelle der ethischen Normen ist.

Wie gehen Sie vor, wenn Sie mit Ihrem Leben handeln?


4Von Logik zu Motorik:

Die Logik untersucht, unter welchen Bedingungen das Folgern einer Aussage aus einer Menge anderer Aussagen korrekt ist und entwickelt hierzu formale Sprachen zur exakten Beschreibung und Normierung der Schlussregeln. Die Logik lässt sich somit erkenntnistheoretisch als eine Lehre von den Gesetzen des abgeleiteten Wissens auffassen, d.h. des Wissens, das aus bereits gewonnenen tatsächlichen oder vermeintlichen Wahrheiten erzeugt werden kann.

Wie denkt man Ihrer Meinung nach folgerichtig?


5Von Wort zum Hort:

Die Sprachphilosophie beschäftigt sich mit folgenden Fragen:
— Was ist der Ursprung von Sprache[n]?
— Was sind die Funktionen von Sprache[n]?
— Wie verhalten sich Sprache[n] und Wirklichkeit zueinander?
— In welchem Verhältnis stehen Sprache und Denken zueinander?
— In welchem Verhältnis stehen Sprache und Erkenntnis zueinander?


Wie entsteht eine Bedeutung wenn Sie formulieren?


6Von Dick zu Doof:

Die Anthropologie ist die Wissenschaft vom Menschen und von der Menschheit. Sie befasst sich mit dem einzelnen menschlichen Wesen wie auch mit der Gesamtheit aller Menschen sowie der menschlichen Kultur. Mit überartlichen Fragestellungen befaßt sich übergeordnet die Primatologie, die Wissenschaft von Halbaffen, Affen, Menschenaffen und Menschen. Wichtige Themen der Anthropologie sind u.a. die Fähigkeiten des Menschen, die Welt abstrakt zu erfassen, zu lernen und zu lehren, und die [Um]welt zu beeinflussen oder zu verändern.

Was macht das Wesen in einem Menschen aus?


7Von Schön zu Hell:

Ästhetik wird heute als die Theorie und Philosophie der sinnlichen Wahrnehmung in Kunst, Design, Philosophie und Wissenschaft gesehen. Demnach entscheiden über den ästhetischen Wert eines Objekts/Subjekts nicht die Begriffe »schön« und »hässlich«, sondern die Art und Weise der Sinnlichkeit und/oder Sinnhaftigkeit in Verbindung mit dem Zeichensystem/Code des Objekts/Subjekts.

Was ist die Kunst am Schönen?


Es könnte sein, dass Sie viele Fragen bereits in sich beantwortet haben. Tragen Sie Ihre Freu[n]de ruhig etwas mehr nach Außen!
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© Dieter Telfser 2005 | 08

Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung. — Dieses stets verkürzt zitierte, Rabbi Baal Shem Tov [1698-1760] zugeschriebene Wort ist den Deutschen zum Credo geworden. Eine religiöse Färbung ist ihrer Erinnerungskultur nicht fremd. Es handelt sich jedoch um eine manichäische Religiösität: Erinnern ist gut, vergessen ganz schlecht. Man bedenke jedoch: Die Fähigkeit des Menschen, zu vergessen, ist größer als sein Erinnerungsvermögen.

Wir vergessen mehr als wir behalten. — Vergesslichkeit, unsere eigentliche Stärke, gilt als die illegitime, gern verschwiegene Halbschwester der Erinnerung. Familiärer Friede und versöhntes Dasein aber scheinen nur möglich, wenn es gelänge, die Abstände zwischen unseren Erinnerungsorten nicht als unwirtliches Nomansland wahrzunehmen, sondern als Freiräume. In Freiräumen ist es möglich, sich zu bewegen. Vergessen entzieht sich der Diskussion, da seine Inhalte, einmal bewusst gemacht, nicht mehr vergessen sind. So gehört das Vergessene dem Ungewussten an. Und nur in dessen Tohuwabohu ist es möglich, kreativ zu sein. Longtemps je me suis couché de bonne heure ...

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Multiple Melts! — Entindividualisierung in ihren persönlichen Konsequenzen. Über die stetige Verblassung von Charakter und den »Skill«, seine Autonomie zelebrieren zu müssen. Visuelle Sogeffekte als begleitende Utilitarismen im Zerfall von traditionell bürgerlichen Bindungen. Arbeitsteilung gegen Redelegation vor der Kamera. — Communities beefing Pluralities merging Policies!
&copy; Dieter Telfser 2006 &#8212; &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://telfser.com/stories/4629/&quot;&gt;Multiple Melts!&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; &#8212; Entindividualisierung in seinen pers&ouml;nlichen Konsequenzen. &Uuml;ber die stetige Verblassung von Charakter und dem &raquo;Skill&laquo;, seine Autonomie zelebrieren zu m&uuml;ssen. Visuelle Sogeffekte als begleitende Utilitarismen im Zerfall von traditionell b&uuml;rgerlichen Bindungen. Arbeitsteilung gegen Redelegation vor der Kamera! &#8212; Communities beefing Pluralities merging Policies!
»The Needs of the many outweight the Needs of the few« ist eine szenografisch gut ergründete inhaltliche Aussage im Star Trek Universum. Sie entspringt der Gewichtung von »Pleasure and Pain« [PAP], die seit der Ergründung von ethnischen Konzepen den politischen Zielvorgaben vor die Pferde gespannt werden. Mit dem Prinzip des Nutzens ist das Prinzip gemeint, welches jede beliebige Handlung gutheißt und/oder missbilligt, die eine Gefühlseigenschaft in ihrer Empfindungsfähigkeit nacherzieht, bzw. als persönliches Erfahrungsgut manifestiert.

Die Formen und Richtungen von heute skizzierten Charakteren entspringen einem See an Geschichte und darauf schwimmenden Musterblättern. Auch ob das Analytiker seit Beginn des 19ten Jahrhunderts versuchen aufzuzeigen, bleibt die Eigenart von Menschen seinem Eigennutzen immer noch unterlegen. Dies obgleich der Vorgang der Individualisierung ein im Grunde »positiv« bewerteter Vorgang ist, zumal die Volksdummheit als solche nicht mehr zentral steuerbar sein sollte. So hebt das pluralistische Prinzip von freundlich, friedlicher Koexistenz verschiedener Ansichten und Stilen den immer größer werdenden Gegensatz zu totalitären und radikalen Ideologien erst hervor.

Es scheint, als würde das filmisch am meisten dokumentierte Gefühl von »Gut« und »Böse« in seinem Herden- und Hordenkontext bunte Früchte hervorgebracht haben. Die Verwunderung ist groß, zumal ich feststelle, dass Autonomie gleich Autarkie ihr Filmmaterial, sprich: die Realität ausgeht. So werden Bücher zu Autobiographien und auch einst romantische Liebeskonzepte unfähige soziale Beziehungsfelder, die nach Behandlung statt Leben suchen. Die Weiterentwicklung der Spezies ist längst an Labors abgegeben, und so zeichnet auch die visuelle Industrie vorwiegend in amorphen Zellen hochgeistige Ansätze nach, die kein Tier je riechen wird können.

Entindividualisierung ist also jene Tendenz, die ihre Vorgänge von kaum mehr nachvollziehbaren sozialen Bindungen nutzt, um den existentiellen Wunsch nach Selbsterfahrung und Lernen in der Gruppe einem »normalen« und persönlich abstrahierten Vorgehen gegenüberstellt. D.h. die kompensierbare Schwäche wird zum Gruppenleidensvorgang, welcher erhöhte Gewaltbereitschaft aufzeigt und sich selbst seine Zeichen in einem Gruppenbild setzt, um das Gefühl vermittelt zu bekommen, selbst am Gesamtbild beteiligt zu sein. Der Wunsch nach aktiver Normalität, um irgendetwas seiner persönlicher Komplexität und Unergründbarkeit entgegenzusetzen ist größer denn je, obgleich im Grunde Großteil der Gesellschaft noch das Gegenteil tun. Bis auf jene, die sich das eben nicht mehr leisten können.

Daher sind moderne Universitäten auch keine physischen Arbeitsstätten mehr, sondern romantische Ideenzüchter am besten ohne Dornen im Auge. Auch On- oder Offline Communties stellen sich dem Zyklus als Vorbereitung für eine neue Volksbewegung, die man heute marktgerecht als »Freakaden« bezeichnet. Die Mutlosigkeit ist teilweise deshalb so fest verankert, weil die starken Hände von Medien in gefinkelten politischen Händen eben bestenfalls nach Just-In-Time Aheads verlangt und fast darauf basiert. Dass diese Unterstellung eine im Grunde von der Straße erfühlte ist, belegen aber stetig radikaler werdende Spitzfindigkeiten und Nasalitäten in den im Grunde seriösen Infokanälen.

Manchmal habe ich das Gefühl, als würden sich die Interviewpartner gerademal wie zwei Hunde anbellen und dann selbsttätig wieder an der Leine aus dem Newsroom geführt. Das Phänomen kommt wohl nicht aus Europa, ist aber in Europa besser nachzuvollziehen, als in jenen Ländern die sich an von Menschen gemachte Medienerstattung gar nicht mehr erinnern. Dazu erwähne ich, dass man in Europa zwar keine Schulden teilen kann, es aber noch ein langer Weg sein wird, Synergien daraus zu schöpfen. Das bunte Gruppenziel verspricht ja Stärker in der Einheit, Größer im Pluralismus und Fähiger im Wertschöpfen zu sein. Der Vorgang der Verblassung entsteht also nicht nur nach dem Wunsch von realen Kontrasten, sondern unterliegt gar einer modischen Bildersprache:
&copy; Dieter Telfser 2006 &#8212; &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://telfser.com/stories/4629/&quot;&gt;Multiple Melts!&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; &#8212; Entindividualisierung in seinen pers&ouml;nlichen Konsequenzen. &Uuml;ber die stetige Verblassung von Charakter und dem &raquo;Skill&laquo;, seine Autonomie zelebrieren zu m&uuml;ssen. Visuelle Sogeffekte als begleitende Utilitarismen im Zerfall von traditionell b&uuml;rgerlichen Bindungen. Arbeitsteilung gegen Redelegation vor der Kamera! &#8212; Communities beefing Pluralities merging Policies!
Im Ergründen was wer nicht tut um Zeitreisen als freundliche Naturerfahrung nicht gleich als omnipotente Glücksendlösung plakatieren zu müssen, kam ich recht schnell auf technische Konzepte: Clustering, sprich die Ermittlung und Analyse von Gruppen und ihrem -verhalten in einem Zusammenhang, erschöpfen sich wohl in der notwendigen Ordnung und Ortung von Vektoren selbst. Das multivariable Prinzip von verteilten Zufallsvariabeln bildet wohl die wahre Dimension eines Vektorraumes. Ein Cluster bleibt also, wie die Menschen vom All beobachtet, nur eine Anhäufung von Punkten, die untereinander einen berechenbaren Schwerpunkt zu ihrer eigenen und persönlichen Distanz erforderlich machen. Das Ziel bleibt also eine metrische aber auch philosophische Abstraktion in der Ermittlung von Hierarchien bzw. deren faktische Gefühlselastizität.

Begriffe wie Können und Müssen werden also neuronalen Prinzipien untergeordnet, die gar über Leistungsvermögen, bzw. über die Kapazitäten selbst Auskunft geben. Die vielfältigen Blickwinkel bzw. einst individuellen Ansichten unterordnen sich also ihrem eigenen Vorteil bzw. Nutzen. Das ergibt zwei Enden und zwei Anfänge und schwächt die Bildverwaltung im menschlichen Gehirn. Optionalität ist also ein gehyptes Endprodukt, das die industrielle Revolution für die gewaltigen Massenbewegungen benötigte. Allerdings hatte man damals weniger Bild und Text, zumal die Vorstellungen wesentlich gefühlsechter an die »Universitäten« kamen. So bilden virtuelle Gemeinschaften heute auch den steuerbarsten Religionsersatz, zumal zentrale Konzepte nach wie vor in sich selbst erschöpft werden wollen. Die dazu eingesetzte Gewalt ist also ein faktischer ungenutzer kultureller, aber auch wirtschaftlicher Überschuss.

Dass man das heute als Extrem bezeichnet, liegt an der Empfindungsabstumpfung, die nach wie vor Hauptthema von weltbewegender Wertschöpfung bleibt. Verwirrend ist hingegen die Beobachtungsgabe der Empfindungen selbst, die in ihrer verklumpten Verholzung erst wieder ihre biologischen Muster sucht. Jene Raster ermitteln die Netzwerke von Organisationen die sich partout nicht mehr auf einen Nenner bringen wollen, um ein überirdisch Gesamtes auf die Straße zu katapultieren. Somit ist Schmerz und Leid wieder sichtbar und wenn auch nur über einen Bildschirm zumindest näher und ferner denn je. Die daraus zwangsläufig resultierende Apathie nimmt jene Butter vom Brot, die einst Freude am Austausch also bilateralen Handel bewirkte. Das Treffen zählte und nicht die Anwesenheit der Security oder Schreiber.

Es lässt sich also kaum behaupten, dass das richtige Mischverhältnis eine friedliche Gewichtung ausmachen wird. Vielmehr degenerieren die Zutaten in ihrem persönlichen Erlösungsmodell zum eigenen Motivationsprotest. Ein visueller Streik der zentralen Hypophyse wäre eine Möglichkeit, Nutzen und Kosten, Glück und Leid, Vor- und Nachteile oder alle sonstigen bipolaren Messvorgänge auf deren Sinnlosigkeit zu umschreiben. Ich denke es bleibt uns nicht erspart, den Sinn alltäglich neu zu ergründen, ohne deshalb auf die zwei Enden verzichten zu müssen.

&copy; Dieter Telfser 2006 &#8212; Multiple Melts! &#8212; Entindividualisierung in seinen pers&ouml;nlichen Konsequenzen. &Uuml;ber die stetige Verblassung von Charakter und dem &raquo;Skill&laquo;, seine Autonomie zelebrieren zu m&uuml;ssen. Visuelle Sogeffekte als begleitende Utilitarismen im Zerfall von traditionell b&uuml;rgerlichen Bindungen. Arbeitsteilung gegen Redelegation vor der Kamera! &#8212; Communities beefing Pluralities merging Policies!

Alles ist Möglich, auch wenn es niemand braucht.
Der Stoff ist sein bester Motor, auch wenn ihn alle haben.
Persönlich ist also dann persönlich, wenn die Empfindung gelebt wird.
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© Dieter Telfser 2006

Persönlich empfinde den Prozess mit zunehmend stärker ausgeprägten Persönlichkeitsbildern und gar witzigen Darbietungen als eine ziemlich verdrossene Verschleierung jener Inhalte, die eigentlich den Wunsch zu Glück im Inneren vermitteln sollten. Die Gruppenromantik als zelebrierte und fast vereinheitliche »Jagddisziplin« irritiert jene die sich suchen, aber auch jene, die sich bereits gefunden haben und im Grunde nur die Interaktion zueinander wünschen. In Bewegung zu bleiben bzw. den Vermischungen der Zeit, seinen eigenen Charakter entgegenzuhalten, ist doch genauso nur eine religiöse Verbilderung wie jene, die die Pop-Industrie im Grunde nicht mehr schaffen kann. Also, irgendwie kommt mir die Bourgeoisie abhanden!

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Public Seals! — Privatsphären als Blurdown. Über das empfindliche Verhältnis zwischen Wissen und dessen Kognition in seinem visuellen Verhältnis. Ich hatte keine Geheimnisse, bis ich an der Öffentlichkeit selbst zu zweifeln begann. — Aloneware, merged by Rich Code Components!
&copy; Dieter Telfser 2006 &#8212; Public Seals! &#8212; Privatsph&auml;ren als Blurdown. &Uuml;ber das empfindliche Verh&auml;ltnis zwischen Wissen und dessen Kognition in seinem visuellen Verh&auml;ltnis. Ich hatte keine Geheimnisse bis ich an der &Ouml;ffentlichkeit selbst zu zweifeln begann. &#8212; Aloneware, merged by Rich Code Components!
Cooperation annuls the title of property? — Persönlicher Anspruch ist der beste Beweis für ein bereits erotisiertes öffentliches Empfinden. Würde Software als »Aloneware« dem heutigen Aspekt von gruppendynamischer Entwicklung gerecht werden, bräuchten weniger Produkte weniger Identitäten, die Gruppen dazu unter ein Dach bringen sollen. Aber was bedeutet jetzt Privatsphäre in einem eigentlich öffentlichen Bereich? — Es scheint die selbst inszenierte Meta, man könne selbst und alleine bestimmen, was man von sich selbst bereit ist preiszugeben. — Stimmt nicht ganz, denn es gibt jede Menge Codes und sonstige Querverbindungen, die hinter einem eigentlich offen gelegten Quelltext automatisch oder über gummiartig produzierte Gabeln zueinander löffeln. Seit der Einführung des RSS-Formates bzw. der Huldigung »Webzweinullallüren« steht ein Erwartungsspektrum jenem der politischen Realität in kaum wenigen Punkten nach.

Aber was ist die Alternative zu den herkömmlichen Produktionsweisen? — Ein Auszug aus dem von Michael Hardt und Antonio Negri verfassten Buch Empire: »The mode of production of the multitude reappropriates wealth from capital and also constructs a new wealth, articulated with the powers of science and social knowledge through cooperation. Cooperation annuls the title of property. In modernity, private property was often legitimated by labor, but this equation, if it ever really made sense, today tends to be completely destroyed. Private property of the means of production today, in the era of the hegemony of cooperative and immaterial labor, is only a putrid and tyrannical obsolescence.«Auf mich wirkt das wie die Erfindung der »Märchensteuer«, zweck- und zeitgerecht an das BIP gebunden.

Das semantische Web ist eine Erweiterung des World Wide Web um maschinenlesbare Daten, welche die Semantik der Inhalte formal festlegen soll, mit dem Ziel Informationen zusätzlich zu der für Menschen lesbaren Form auch formal, in einer für Maschinen verarbeitbaren Form, Programmen für die operationale Weiterprogrammierung bereitzustellen. Das Konzept beruht auf einem Vorschlag von WWW-Begründer Tim Berners-Lee. Die technische Infrastruktur des Web 2.0 ist in der Entstehung aufwendig und sehr komplex. Sie enthält Server-Software, Inhaltssammlungen, Datentransfer-Protokolle, standardgerechte Browser und eine Vielzahl von Anwendersoftware. Zusätzliche Browser-Plug-Ins und Erweiterungen sollen vermieden werden. Diese unterschiedlichen, aber komplementären Ansätze versorgen das Web 2.0 mit weit mehr, als den bisher bekannten Eigenschaften.

Die Weitervergabe von Inhalten und die Datentransfer-Möglichkeiten in Web 2.0 deuten das Potenzial an, enger verwobene Strukturen zwischen verteilten Online-Communitys zu erstellen. Während für solche Communitys neue Wörter, wie Blogosphere für Weblogs oder Wikisphere für Wikis, erfunden wurden, betrachten andere Beobachter diese Wortschöpfungen und den enthaltenen Sinn als überzogen. Das Potenzial für Unternehmen als ein Ergebnis der Effekte von Web 2.0 ergibt sich aus der Differenz zwischen menschlich angeregtem Verbrauchswert und dem, der von Computern angeregt wird. Firmen werden vermehrt die Weitergabe von Angeboten mit entsprechenden Formaten wie RSS/Atom/RDF vorantreiben. Als Ergänzung zur Syndikation von Werten werden Web-Service-Veröffentlichungen die Beschaffung derartiger Werte vereinfachen.
&copy; Dieter Telfser 2006 &#8212; Public Seals! &#8212; Privatsph&auml;ren als Blurdown. &Uuml;ber das empfindliche Verh&auml;ltnis zwischen Wissen und dessen Kognition in seinem visuellen Verh&auml;ltnis. Ich hatte keine Geheimnisse bis ich an der &Ouml;ffentlichkeit selbst zu zweifeln begann. &#8212; Aloneware, merged by Rich Code Components!
Werte, die zur Stärkung eines Begriffes wie »Freiheit« vordergründig Baupläne offen legen, die sich in der eigenen Entwicklung selbst suchen. Der humanistische Vergleich belegt einen fehlenden Bezug zur eigentlichen seelischen Empfindbarkeit, zumal die Basis des zwischenmenschlichen Informationsaustausches noch keinen besonders entwickelten Status errungen hat. So glauben Firmen nach wie vor, sie bräuchten den stärksten »Brand« der Welt, um selbst damit stempeln zu können, belegen aber eindeutig damit, dass die Zusammenfassung ihrer Informationen in einer Marke nur der Abgrenzung und Stärkung der eigenen Potenz am Markt dienen kann. So ist das Thema Vielfalt und Information, auf einen Nenner gebracht, ein zum Himmel schreiend überholtes Konzept von Identität am Menschen, zumal die Wandelbarkeit in seiner Wiedererkennung niemals die eigenen Grenzen überschreiten darf. — Es erschöpft sich praktisch in sich selbst.

Die drei fundamentalen Entwicklungsschritte in der Herstellung von Material, nämlich 1. Schneiden, 2. Verbinden und 3. Formen, unterliegen den üblichen mathematischen Regeln der Substraktion und Addition, damit eben erneut multipliziert werden kann. Es wirkt wie das Polarisieren im Kreise, ohne die dabei berücksichtigte enthebelnde Wirkung auf das menschliche Nachempfindungsvermögen. Es bekommt in einem digitalen Millennium nur eine vollkommen neue Dimension, nämlich die von bipolaren Mechanismen, die bis dato als »Nicht der Norm entsprechend« ihre eigenen Spielräume bräuchten. Wäre »Spiel« das wirkliche Werkzeug, um Wissen kognitiv nachzurüsten, gäbe es das Wort gar nicht, zumal es auf unberechenbaren Phänomenen und Trieben basiert. — Alleine bleiben deshalb immer noch zu viele, die sich das selbst ins Heu programmieren.

Der Begriff »Aloneware« definiert es deshalb so gut, weil niemand selbst die Autonomie für sein Schicksal übernehmen kann und meiner Meinung nach auch soll. Schuld als katholisches Nacherziehungsmodell, in einer modisch-verantwortlichen Gesellschaft, bleibt ein fehlendes Stück an Sichtweise und den damit noch zu entwickelnden menschlichen Bildern. Visuelle Ersatzgüter in ihrer hoffnungslos erschöpften Stagnation suchen ja schon gar keinen Code mehr, als vielmehr die kommerziellen Querverbindlichkeiten, weil ja »Markt« durch den Begriff »Plattform« abgelöst wird und somit eine neue Dynamik in seiner Interpretation bekommen muss. So bleiben Institute, die die Entwicklung für Entscheidungsträger belegbar machen, auch die wirklich neuen politischen Führungskräfte und nicht jene, die deshalb in »Motion« verlesen werden. — Alles in allem ein ganz normaler, sich in der Geschichte ständig wiederholender Zyklus.

Kooperation statt Konfliktkultur?
Stop Watching — Start Acting — Play Fair!
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© Dieter Telfser 2006

Cycles: [255] From imperialism to Empire and from the nation-state to the political regulation of the global market: what we are witnessing, considerated from the point of view of historical materialism, is a qualitative passage in modern history. When we are incapable of expressing adequately the enormous importance of this passage, we sometimes quite poorly define what is happening as the entry into postmodernity. We recognize the poverty of this description, but we sometimes prefer it to others because at least postmodernity indicates the epochal shift in contemporary history.

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Common Dreams! — Collectiva gegen Suggestiva als visuelle Trumpf- und Zunfttechnik. — Von Experten, die glauben, Gefühlstechniken transluzent zeigen zu müssen. Über Träume, die sich bebildern lassen, Gottheiten, die das kaufen, und jene Trüffeltiere, die damit einfach nur gerne kochen würden. — Imagination is the Voice of daring!
&copy; Dieter Telfser 2006 &#8212; Common Dreams! &#8212; Collectiva gegen Suggestiva als visuelle Trumpf- und Zunfttechnik. &#8212; Von Experten, die glauben, Gef&uuml;hlstechniken transluzent zeigen zu m&uuml;ssen. &Uuml;ber Tr&auml;ume, die sich bebildern lassen, Gottheiten, die das kaufen, und jene Tr&uuml;ffeltiere, die damit einfach nur gerne kochen w&uuml;rden. &#8212; Imagination is the Voice of daring!
Henry Miller: If there is anything Godlike about God it is that: He dared to imagine everything!Hängt es tatsächlich von der Größenvorstellung bilderzeugender Menschen ab, wie weit Konsumtauglichkeit wirtschaftlich gehalten werden kann? — Für mich offenkundig: je mehr Tabus bewegte Vision von gezeichneter Realität unterscheiden, desto mehr Spannung als nachzurüstendes und fehlendes Stück Gefühl zum Nachkaufen. Es ist nicht der selbst generierte, in sich gehegte und taumelnde Traum von Kraft in seiner Bewegung und eine Art »Omnipotenz«, die nach Möglichkeit in tagtägliche Realität eingebaut werden kann, als vielmehr die sich ständig daraus abwandelnde Form an Identitätsverbildung. Identität als wohl dynamischstes und flüssigstes Gesellschaftsregulativ krönt die technische Revolution in seinen posthumanen Anmutungen nicht erst, seit wir genetisches Werkzeug benutzen.

Bedürfnisreife Pyramiden, die eine Verallgemeinerung zulassen könnten, legitimieren die eigentlich »unoffener« werdende und teilweise diskriminierende Haltung der unaufhaltsam um sich greifenden Individualität jenen Menschen gegenüber, die gut und gerne ihren monochromen Alltag leben wollen. Es ist der fiktive Halt, die Geborgenheit in Kontrolle und die damit verbundenen sich gegenseitig reizenden Zwänge, die Menschen dazu führen, sich teilweise normgerecht und markengedrillt zu bewegen. Der Dialog bleibt jenen »Experten« vorbehalten, die in Pressekanzeln davon schwärmen, wie weitsichtig es sei, die eigene und persönlich gefühlte Wahrnehmung auch nach innen zu münzen, bzw. die ganze Vielfalt einfach so frei wie möglich nach Außen zu tragen. — Die Macht des verlorenen Einzelschicksals als Gesamtsumme und Indikator für das zufällig in sich mutierende Produkt?

Das Bewusstsein des Einzelnen durch das Bewusstsein der Gruppe als Gesamtheit verdrängt zu sehen, reicht in keinem Falle, um dem Faktum des lateinischen Ursprungs »Collectiv« von »colligere«, also »sammeln«, »suchen«, »erwerben«, gerecht zu werden. Das Verständnis von gemeinschaftlicher Verantwortung schließt eine romantische Haltung zum Schutze der Individualität durch seine eigentlich selbst aufgebende Hingabe eigentlich aus. Das Thema mit »so wohl als auch« zu verblumen, halte ich für einen der größten Trugschlüsse im politischen Design der letzen zwanzig Jahre. Bedenkt man jene Kaugummigeneration am Drücker, so wird mir natürlich um dessen Elastizität mehr als nur Bange. Vielmehr sträuben sich Radikalitäten mit Ultimaten in einer Art Medienessenz, die sich großer Teile heutiger Verantwortung einfach entzieht. So sollten aktuelle Beigaben deshalb »genial« wirken, damit sich niemand zwingend damit identifizieren muss, bzw. sämtliche Wege der Reinterpretationen für sich offen und verhandelbar gestaltet werden können. Der Rest titelt mit dem Begriff des »Social Fundings« oder bleibt einfach zwischen den Zeilen.

Träumen als eine überdeterminierte Art von »unbewusster« und »selbstuggestiver« geistiger Tätigkeit, deren biologischer Sinn bis heute noch keine reale Tragweite gewonnen hat, dient sowohl psychischer als auch körperlicher Gesundheit. Träumen bleibt eine der »hygienischsten« Funktionen des Gedächtnisses und wurzelt in weit mehr als Zeit- und Generationsreisen. Vielmehr scheint diese wohl vitalste Form der Bebilderung des Alltags, aber auch dessen Verbindungssynapsen mit der Zukunft, ein stetig in sich verfremdender Überbelastung zu unterliegen. Mittels verständlichen, auch noch so absurd und/oder unklar verworrenen Bildeinflüsse von Außen, verkommt eine reale Hauptgehirntätigkeit- bzw. funktion, nämlich die des Assoziierens, zu einem, für mein Empfinden, geistig vernichtenden Bremsschub. Die beim freien Assoziieren einsetzende Aufhebung der bewussten persönlichen Kontroll- bzw. Zwangsmechnismen wäre mehr als hilfreich, um persönlichen Verständigungsmodellen oder festgefahrenen Archesystemen auf deren Sprünge zu helfen. — Man könnte damit lernen, sich selbst etwas mehr damit zu bebildern bzw. einfach mehr zu vertrauen, ohne das mit Autosuggestion oder Neurocodes zu verwechseln.

Emotionales Programmieren als sich offen legende und motivierende Technik, um mehr in sich in Fluss zu bringen, wirft neue Perspektiven auf ein eigentlich altes Thema. Emotionalitäten als neu und wieder erwirkter, entzwirbelnder und fast erfrischender Zweig im Denkgeschäft soll zum Auftakt des Jahrhunderts erneut zur »Rebellion« einladen, und sei es nur, um sich selbst damit Luft zu machen bzw. neue Denkräume für andere zu schaffen. Auch als Kontrastprogramm zu ach so dumpf und hartnäckig geführten, realen und durchaus gewalttätigen Techniken der Veräußerlichung von Konflikten. Allerdings bedarf es immer einer Störung eines harmonischen Blickwinkels, um die Spannung von Klugheiten und Wertesystemen aufrecht zu erhalten.

Dahinter ist immer das,
was davor nur scheint!
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© Dieter Telfser 2006

Wilhelm Busch:Schein und Sein [.pdf]
Mein Kind, es sind allhier die Dinge,
Gleichwohl, ob große, ob geringe,
Im wesentlichen so verpackt,
Daß man sie nicht wie Nüsse knackt.
Wie wolltest du dich unterwinden,
Kurzweg die Menschen zu ergründen.
Du kennst sie nur von außenwärts.
Du siehst die Weste, nicht das Herz.

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Emerging Techniques! — Das politische Mittelalter im Crystalraster. Neurolinguistik als duftendes Medium für jene Wählerschnitten, die lieber ihren Kuchen davon hätten. — Ganz und gar nichts Neues im Süden!
&copy; Dieter Telfser 2005. Emerging Techniques! &#8212; Das politische Mittelalter im Crystalraster. Neurolinguistik als duftendes Medium f&uuml;r jene W&auml;hlerschnitten, die lieber ihren Kuchen davon h&auml;tten. &#8212; Ganz und gar nichts Neues im S&uuml;den!
Vergleicht man die Konsistenz einer Esterházytorte mit einer Flockensahne, bleibt tatsächlich entweder Zucker oder eben Butter übrig. Erstaunlich dass sich äquivalentes auch vor den Urnen widerspiegelt. Handmotorik und Farbverzierungen auf den Zetteln geben genügend Anlass darüber nachzudenken, was sich miteinander wohl nicht, oder gar zu schnell verbinden könnte. Was immer wir uns als Allianz auf’s Brot schmieren wollen, es gibt mindestens zig Ersatzprodukte hierfür. Alleine das Brot lässt sich als solches nicht unbedingt zu Zucker machen, auch wenn man over here aus Frittieröl bereits Benzinate zu gewinnen scheint.

Was ist übrig von der Politik die sich noch polarisierend sieht? — Nichts, außer hübsch datierte Lichtstrategen mit etwas Kenntnis von Pappe und Handfuchteltechniken. »Gorgeous« zielen Pupillen hinter matten Masken in das zentral tierische System des Beschauers, suchend nach dem Gegenüber, den Bündnispartnern die sich nicht auf deren Brille reduzieren wollen. Man hat fast das Gefühl Wahlen als Demokratieform sind vollkommen für die Suppe, denn kaum ein Ergebnis dient dem realen und vorwiegend Medienvorkommen. So stimmen Unternehmensergebnisse fast exakt mit Wahlergebnissen zusammen und man legt die dazugehörige Berichterstattung als Unterton dazu, damit es einfach umfassender und gewählter wirkt.

»Is it You?«Reale Themen sind heute aber durchwegs auch faktische Realität, wären sie nicht so viel in der Klatsche. Fast möchte ich eine absurde intellektualisierte Abgehobenheit unterstellen, wüsste ich nicht dass neuroorienterte Codes wieder aus dem Mittelalter in die heutige Zeit kolportiert werden. Ja, es geht um die einfachen Zwirbelsynapsen und fastening »Real-Time Vernetzbarkeiten«, stoisch und ruhig wiedergegeben, oder für das Gegenüber aktivierend und letztendlich streubar. Noch nie waren die Techniken des Basings und Leadings so banal verstrickt, wie in den heutigen Gesichtskoordinaten. Ich glaube es wird noch einige Zeit dauern bis wir uns alle gegenseitig im Sattel haben, und uns dorthin bringen wo wir uns geträumt bzw. gezeichnet haben, oder uns das fehlende und formende Teil nachhaltig versprechen.

Die dringend benötigten erneuerenden Zellkräfte sind noch in der Maske, während andere bereits als Vorläufer auf der Bühne stehen müssen, sich fragend ob Sie jetzt verheizt werden, oder einfach nur die Wärme der Scheinwerfer genießen sollen. Ich tue mich schwer konkrete Beispiele und Namen zu nennen; — bevorzuge einen seelischen Textduft, um das zu beschreiben, was man auch psychologisch um die Kante schwingen könnte. Natürlich bleiben fixierte Wiederholungen immer farbliche Suggestivität, wäre da nicht auch der begleitende visuelle Taktsinn, der in der Farbe nachjustiert werden muss. Stellt man sich die Europäischen Parties »mainstream«-adaptiert vor, trügen viele in Zukunft wohl nur noch Westen von »Herrn Kanel«. Alles würde nur noch Rouge schmecken und wir würden uns erfreuen an der Sätte der verkopften Blutkonsistenz.

Buchhalterisch lässt sich ein Unternehmen neuerdings besser als Sportverein führen, weil man sich dann mit den Gewerkschaften leichter tut. Es ist die Form, die Art der Koketterie mit einem sozial orientierten Duft von »Miteinander Freundlichkeit.« Es wärmt das Herz, wenn die Muskeln zu schwach im visuellen Antrieb sind und dazu aber wirklich funktionieren müssen. So koppelt sich eine europäische Paranoia mit »Katastoffen«, die es noch nicht gesehen hatte und einer Bitte die Welt endlich so zu zerstören, dass man sich RatzFatz neu aufbauen könnte. Ginge dieser Vorgang des Cancellings schneller und tatsächlich mit einem Bildgeruch, so bräuchten wir wohl nur noch die Forschung und zugänglicher Open Genealogy, um das Gemisch für schwächer bestückte Führungselemente in Konzepte zu kriegen.

Die Welt als Zwang braucht aber ihre Formen und mir scheint fast so als würden die Junx am Schalter gerade ihre verstorbenen Eltern fragen: »War das gutes Management, Opa?«. Der sich wiederholende und generationale Kulturwert bleibt aber nach wie vor die manipulative Technik Druck auszuüben, um zu einem Gegendruck einzuladen. Ist es nicht wacker den klimatischen Beweis und Grußform, hierfür nachberichtet zu bekommen, und immer noch nicht zu spüren was das persönlich bedeutet? Der Mensch muss wohl bei sich anfangen zu kritisieren, bevor er dann über die Natur am anderen Ende seiner Vorstellungskraft ankommt. Schade dass wir dazu das Träumen in den Kinos verlernt haben, bzw. eine visuelle Denkkraft gar nicht mehr formulieren können.

Natürlich verallgemeinere ich. — Weiß als saubere Basis für das Schwarz der zu replizierenden Modedreißiger, gekoppelt mit mediävaler Brachialgewalt, verglichen mit Religionen als Entspannungstechniken müssen ja in Bauernyoga münden. Immerhin ist eine klassiche Drainage im herkömmlichen Sinne bloß eine Faserregulierung und eben dualistisch empfindbar. Der Körper in seiner Komplexität muss aber deshalb metrisch gehalten werden, damit wir die gegenseitige Manipulation besser sehen um uns darüber unterhalten zu können. Scharfzeichnende Features genügen der europäischen Geburtenrate nicht, weil dazu Krankheiten verwendet werden. Man setzt ein gesund mahnendes, ja geradezu positivierendes Konzept einer Nervosität entgegen, die nur mit Drittanbieterprodukten zu beheben ist. Vögel hin oder her. — Ich frage mich wie der Körper von sich lernen sollte, wenn er dazu ständig gestaltet, oder in ein Formenkonzept gebracht wird. Oft beobachte ich ein Unverständnis darüber, dass sich der Mensch über seine Umwelt identitätsstiftend abzugrenzen versucht.

Politische Abgrenzung bedeutet heute aber nur Unflexibilität am Schirm für jene Pässe die damit niemals durchkommen. Man hält Weltreisende auf, stoppt sie, choreografiert sie für das eigene System und szenografiert den weltweiten Wissensdurst dazu. Viel lieber orientieren sich aus Gripsbüchern gelernte »Zauberforen« an adaptiver Farbensensorik. Die neuen politischen Farben sind aber ein Wurf an Prismen, die in sich nicht reflektieren. Es bleiben gebundene, blickdichte dickflüssige Farbkübel in Bioqualität für die eigene Nachvollziehbarkeit.

Ehrlich gesagt freue ich mich auf das Mittelalter.
Das Grau der Zellen lässt sich wesentlich besser kleiden.
Ob weitere Luft darauf folgen wird, bleibt wohl der Medizin überlassen.
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© Dieter Telfser 2005

Sie müssen diesen Text nicht mögen, um Ihre Schlüsse daraus zu ziehen.

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