| Reteid Resflet*09 Open Sources 1.7 |
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venerdì, 7. dicembre 2007
Heathesis! — Lauwarmes aus der Kybernetik. Nützlich und »gemeinsam« klassifizierte Kennzeichen als gut gestrickte Augenschoner. Verkannte Laufmaschen des Postscriptums, und deren neuronalen Kreisläufe als fantastische Blase. — Über das Maß der Dinge, als seine grenzwertigste Definition.
dieter
10:37h
![]() Zwischen den Disziplinen zu »entbündeln« könnte tatsächlich als Metadisziplin definiert werden. — Die Kunst zu Steuern reguliert sich beinahe selbst über jene sich »steuern zu lassen«, ohne dabei aus Überreizung zu erblinden. Ein informeller, dynamischer und meist selbstorganisierter »Prozess« setzt voraus, sich seinem Selbst bereits gestellt zu haben. Die Reduktion auf Rezeptoren und Effektoren und/oder spannungsgeladene Erklärungsmodelle führten den Begriff Kybernetik erst recht wieder in seine trübere Geschichte, ohne seine Schwangerschaft auszutragen. Das Hypernetz als niemals fertiger Gedanke sollte dabei genauso funktionieren, wie die Skizze und Wunsch den Menschen als Wesen autonom zu wissen. Es scheint also notwendig die Substanz in seiner Funktion zu prüfen, um bald zu verstehen, dass die Bestätigung erneut von einem Menschen kommen sollte. Wenn ich mir zu Gemüte führe, dass wir Daten sind, vielmehr Gedanken sich so formieren, dass jene ihre Disziplin gar nicht mehr vom Körper her kennen, wundert mich keine »Dunkle Seite« hinter einem menschlichen Code. Reflektion erlischt sein Licht eben durch seine Übertragung, egal bei welcher Tagessicht- und breite. Das Individuum, so beginnt man so langsam zu erkennen, besteht immer aus vielen Persönlichkeiten. Die Seele ist ein wunderschönes Phänomen, deren Kern nur schwer zu erfassen ist. Die Information des Unbewussten als eine meist lebendige, sprich vielschichtige Botschaft. Diese Erfahrungswerte schaffen alles geistige und meist visuelle Potential. Manipulation ist insofern selten vorhanden, da die Information/en immer Teile der Seele sowie jene des Universums sind. Hyperästhesie, also eine eine Überempfindlichkeit für Berührungsreize definiert es nur teilweise, denn die Schranken des Bewusstseins auf ihrer Seite sind illusionär. Meine Gedanken fächere ich seit geraumer Zeit, in viele und so offen wie möglich gehaltene Richtungen, mit dem Ziel Mut nachzustiften. Nun könnte man annehmen, dass Mut nur über wiederholte Impulse tatsächlich sichtbar und vor allem für andere erkenntlich gemacht werden kann. Auf mich wirkt das bis zum heutigen Zeitpunkt als fast sinnloses, weil gar nicht teilbares Unterfangen. Das liegt nicht an der Unverständlichkeit der Botschaften, oder der Art meines Gesangs, sondern vielmehr an seiner unfokussierten Steuerbarkeit. Mit Bedauern stelle ich fest, dass man doch lieber ein Lichtchen aufhängen, als eines weiter tragen möchte. — Und ich erwähne ganz bewusst den Begriff »man« weil mir heute danach ist. Meine Skepsis an dieser Publikationsform nimmt zu, genauso zu wie seine für mich hermetisch gezogene Kryptik ohne persönliche und politische Kenntnis der Hintergründe von diesem Code zu haben. Wahrscheinlich sollte ich nur irgendwelche Skins entwickeln, und die dann als offene Dynamika daherschreien. Das dann vielleicht auch nicht in den Farben Rot/Grün, die ja eine psychokinetische Wachheit erzwingen, oder eben unerträglich, vielmehr unlesbar für das Nervenkostum werden. Wahrscheinlich waren Skins aber nie mein Anliegen und Vorhaben, zumal ich über die persönliche Abgrenzung keine Visualitäten nachstrecken werde. Die Entbündelung von komplizierten Gedanken hat also sehr mit der Bereitschaft seines Entzuges zu tun, und weniger mit der Rücksichtnahme auf soziale Poetika im ach so politisch bewegten Internetz. ![]() Ich würde das Internet niemals als Internet bezeichnen, sondern als Hypertext belassen, denn genauso steht es, für mein Empfinden, in seinem Code. Wer immer ein Hypernet daraus machen wollte, sollte wohl doch vorher mal ins Labor und sich näher mit der menschlichen Stammzelle auseinandersetzen. — Sehr schnell wird erkenntlich und auch sichtbar dass relevante Informationen nur nachrüstbar, in keinem Falle aber digital nachbildbar sind. — Wer also von der Geschichte nichts gelernt hat, bitte, möge sich nicht wundern. Die Geschichte ist ja in diesem Sinne, also in der Zellinformation, kaum mehr vorhanden. Dies obwohl Erinnerungstechniker, und sonstige visuelle Wachmänner tatsächlich minutiös nachreplizieren. Mit dem Resultat, dass uns jene damaligen Verbrechen auch heute noch förmlich »auf den Kopf fallen«. »Autonome Zellkultur« erleben wir also bestenfalls in subaktiven Konzentrationen, bzw. Zelleinheiten, und die haben kaum humanistisches damit vor. So hagelt es Bomben, wo eigentlich nur Regen zur Kühlung notwendig gewesen wäre, ähnlich wie sein angekündigtes Donnerwetter nur dann Klimawandlung bringen möchte, wenn sich jenes über seine persönliche Geschichte rein waschen könnte. — Ein Geschäft, ähnlich wie der Versuch des Handels, sein Spannungsverhältnis über eben seine erzählende Bindungskraft aufrecht zu erhalten, um glaubhaft als Markt funktionieren zu sollen. Hey, aber was finden wir jetzt wirklich spannend daran? 20% (1 vote) Die Summe an Gelangweilten, aber von sich überzeugten Menschen an sich nicht zu kennen? 0% (0 votes) Den wirklich Interessierten den Funken Frechheit spürbar nachzustiften? 0% (0 votes) Das Feedback nachzuempfinden, um sich im voraus davor zu schützen? 0% (0 votes) Intimität zu wahren, und sie trotzdem so offen wie möglich preiszugeben? 0% (0 votes) Showdown als gestalteter Zählvorgang? 20% (1 vote) Äußerlichkeiten, um Inneres niemals ergründen zu müssen? 0% (0 votes) Aussagen zu treffen, die keine sind, weil sie in ihrer Unverständlichkeit wie eine »Verhöke« klingen? 0% (0 votes) Kompensation mit der Realität, die so keine akzeptable ist? 0% (0 votes) Virtuelle Psychologie als Hautersatz für die ganz persönliche Wolkenführung? 40% (2 votes) Enthüllung von Klarstellungen, die gar keine bräuchten? 20% (1 vote) OpenSource als unproprietäre, aber politisch organisierte Klagemauer?
Sich »abzustrampeln« bedeutet also nur, seine eigene Gangart noch nicht erkannt zu haben. . . . © Dieter Telfser 2007 Zahlreiche Netze, die in speziellen Nervenstrukturen verkörpert sind, dienen dazu, Information nach nützlichen gemeinsamen Kennzeichen zu klassifizieren. — Beim Sehen detektieren sie die Äquivalenz von Wahrnehmungserscheinungen, die mit Ähnlichkeit und Kongruenz in Bezug stehen, wie das unterschiedliche Aussehen eines Gegenstands der von unterschiedlichen Orten aus gesehen wird. — Beim Hören erkennen sie Klangfarbe und Akkord unabhängig von der Tonhöhe. Äquivalente Wahrnehmungserscheinungen haben in allen Fällen diesselbe Gestalt, und sie definieren eine Gruppe von Transformationen, die die Äquivalente ineinander überführen, die Gestalt aber invariant lassen. — Wir suchen nach allgemeinen Verfahren zur Konstruktion von Nervennnetzen, die Formen so erkennen, daß sie für jede Eingabe, die von dieser Form ausgeht, zu derselben Ausgabe führt. — Wir suchen insbesondere nach solchen Netzen, die der Histologie und Physiologie der tatsächlichen Struktur entsprechen. [Pitts und McCulloch, 1947] Leseliste | Quellenangabe: »Cybernetics | Kybernetik« — The Macy-Conferences 1946-1953. Band 1 — Transactions/Protokolle — Diaphanes Verlag — ISBN 978-3-935300-35-3 — Zwischen 1946 und 1951 wurden unter dem Titel »Cybernetics. Circular Causal, and Feedback Mechanisms in Biological and Social Systems« insgesamt zehn Konferenzen unter der Schirmherrschaft der Josiah Macy, Jr. Foundation veranstaltet. — Diese sogenannten Macy Conferences markieren das vielleicht folgenreichste wissenshistorische Ereignis der Nachkriegsgeschichte. — Die Macy-Konferenzen sind von herausragendem wissenschaftshistorischen Interesse, weil es sich bei ihnen nicht um abgeschlossene Texte handelt, sondern um interdisziplinäre Unterhandlungen, in denen noch an- und ausgeschlossen, aufgehoben und verworfen wird. »Das Maß aller Dinge« — Eine Abhandlung zur Metaphysik des Menschen — Peter Fuchs — Velbrück Wissenschaft — ISBN 978-3-938808-33-7 — Was in Theorien an Auflösungsvermögen verkraftet werden kann und muß, findet in der Welt, die durch Theorie rekonstruiert werden soll, eine Parallele: Was der Mensch sei [zu sein hat], ist nicht einmal menschen- und lebensweltlich eine ›klare Kante‹. — In den Humankatastrophen der letzten hundert Jahre wird er zu einer verfeuerungsfähigen Biomasse. Man kann kaum den Eindruck gewinnen, daß sich daran etwas wirklich geändert hat. — Es wird Tag für Tag hekatombenweise gestorben, gemordet, gefoltert. Der Mensch wird [gleichsam operativ] definiert als das Wesen, das man [und das sich selbst] töten kann – durch Hunger, Krankheit, Folter, Mord und Krieg, namenlos, zahllos, heute hier, morgen dort. —Man könnte sich denken, daß die Lehre vom Menschen, die Anthropologie, ihren Grund verliert und eigentlich zur »Thanatologie« konvertieren müßte. ... comment /% story.backlinks %> |
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